Über Christine Mengelée

Nachhaltigkeit erfordert HANDELN!
Christine Mengelée ist Nachhaltigkeitstreiberin und in verschiedensten Feldern im Umwelt- und Klimaschutz engagiert.
Als Funktionsbereichsleiterin eines international agierenden Konzerns und Diplom-Betriebswirtin brennt ihr Herz für die Nachhaltigkeit bereits seit Ihrer Kindheit. Auf "Zukunft des Einkaufens" hält sie die Handelsbranche mit Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit auf dem Laufenden.

Einträge von Christine Mengelée

Künstliche Intelligenz zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele

Zur Erreichung gesetzlicher oder selbst gesteckter Nachhaltigkeitsziele kann Künstliche Intelligenz ein nützlicher Helfer sein. Im folgenden Beitrag erhalten Sie zu Beginn einen kurzen historischen Überblick zum Thema Klimawandel. Anschließend folgen Informationen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Das EU-Lieferkettengesetz ist da!

Lange wurde um das Gesetz gerungen, nun ist es nach Plenarsitzungen vom 22. bis 26. April 2024 endlich da – das EU-Lieferkettengesetz. Es soll sicherstellen, dass europäische Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards in ihren Lieferketten sicherstellen, um gegen Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltverschmutzung vorzugehen.

Mitarbeitergewinnung und -bindung durch Nachhaltigkeit

An allen Ecken und Enden suchen Unternehmen Mitarbeiter:innen und das schon heute, obwohl die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer erst in den nächsten Jahren in Rente gehen werden. Mitarbeiter:innen sind ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens und ganz Deutschlands. Wie können Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit also nutzen, um Mitarbeiter zu gewinnen?

Nachhaltigkeit im Firmenfuhrpark

Die Weltgemeinschaft hat sich das Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Deutschland ist hier auf einem guten Weg und hat die Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2023 auf 673 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente reduziert, das sind 73 Millionen weniger als im Vorjahr.

Der Wegwerfgesellschaft geht es an den Kragen! Eine neue Richtlinie für Elektroschrott

Laut Angaben der Vereinten Nationen sind im Jahr 2023 rund 61,3 Mio. Elektroschrott entstanden. Darin sind auch Artikel enthalten, die noch nutzbar waren oder hätten repariert werden können. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben der Wegwerfgesellschaft den Kampf angesagt und sich am 2. Februar 2024 auf den Entwurf für eine Richtlinie zum Recht auf Reparatur geeinigt, welche Teil des European Green Deals ist.

Neues CO₂-Grenzausgleichssystem gegen den Wettbewerbsdruck

Unternehmen mit einer Produktion in der Europäischen Union leiden oft unter hohem Wettbewerbsdruck, da Nicht-EU-Länder niedrigere Umweltanforderungen erfüllen müssen und dadurch zu einem niedrigeren Preis Produkte herstellen können. Dem wird mit der EU-Verordnung (EU) 2023/956 zur Schaffung eines CO₂-Grenzausgleichssystem ein Ende gesetzt!

ISO Norm 53001 – schon gehört?

Die Sustainable Development Goals (SDGs) wurden 2015 von der Weltgemeinschaft mit der Agenda 2030 verabschiedet. Diese 17 globalen Nachhaltigkeitsziele umfassen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit und stehen für eine soziale, wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, dass alle Menschen in einer sozial gerechten Welt leben können, eine gute Bildung erlangen und einer menschenwürdigen Arbeit nachgehen können. Das heißt, es geht im Grunde um folgende fünf Kernbotschaften: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft.

Wie wird ein POS zum Kundenmagnet?

Alle Händler:innen haben seit einigen Jahren dieselbe Herausforderung: Potentielle Shopper:innen an den Point of Sale (POS) bringen. Insbesondere Kauf- und Warenhäuser sind stark davon betroffen.

[Advertorial] Nachhaltige Kerzen im Einzelhandel

Der 1. Advent kommt immer näher und da dürfen auf dem Adventskranz die Kerzen für eine gemütliche weihnachtliche Stimmung nicht fehlen. Allerdings gibt es bei Kerzen große Qualitätsunterschiede, welche sich den Verbraucher:innen nicht immer sofort erschließen.

[Advertorial] Die Textilbranche – ein wahrer Umweltsünder!

Die Textilbranche verursacht die viertgrößten Umwelt- und Klimaauswirkungen, weshalb der Handlungsbedarf hoch ist. Trends und Kollektionen kommen in immer kürzeren Abständen und sind oft minderwertig produziert. Meist werden Kleidungsstücke nur für eine Saison gekauft, somit werden sie nach kurzer Lebensdauer zu Abfall.

[Advertorial] Kunststoff ist gleichzeitig Fluch und Segen …

Kunststoffe sind Fluch und Segen gleichzeitig. Einerseits können Kunststoffe in vielen Branchen nützlich eingesetzt werden, andererseits führen Kunststoffabfälle häufig zu großen Herausforderungen. Denn Kunststoff ist ein langlebiges Material, das viele Jahre benötigt, um vollständig abgebaut zu werden. Insbesondere dann, wenn Produkte aus Kunststoff achtlos in die Natur geschmissen werden.

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Erfolg durch Nachhaltigkeit im Kund:innen-Service

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich von der Nische zum Mainstream entwickelt und begegnet uns überall, ob im Beruf oder im Alltag. Viele Kund:innen erwarten Service und nachhaltige Produkte in den Einkaufsstätten. Ob im Lebensmitteleinzelhandel, im Drogeriemarkt oder in Fachmärkten. 

Nachhaltigkeit, wen interessiert das schon?

Nachhaltigkeit ist das Thema des 21. Jahrhunderts. Alle reden darüber, Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft. Als aktive und leidenschaftliche Nachhaltigkeitstreiberin hat mich deshalb interessiert, wie die einzelnen Bürger:innen über das Thema tatsächlich denken. Deshalb haben wir, von Zukunft des Einkaufens, gemeinsam mit Bonial eine Online-Umfrage durchgeführt.

Vergessen Sie Ihren Firmenfuhrpark nicht!

Der Verkehr in Deutschland ist nach der Energie- und Industriebranche der drittgrößte CO2 Produzent. Das Thema wird seit vielen Jahren diskutiert und eine Entscheidung wurde lange hinausgezögert. Aber nun hat sich der EU-Umweltrat endlich zu einer Einigung durchgerungen. Was das für Firmenfuhrparks bedeutet, fassen wir hier einmal zusammen. 

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen hat begonnen…

Jeder sucht sie, die „Nadel im Heuhaufen“ und nur wenige finden sie: DEN PASSENDEN MITARBEITER:IN. Ungeachtet dessen, ob wir die Zeitung aufschlagen, im Internet suchen, den Fernseher einschalten, die Nachrichten hören oder an der guten alten Litfaßsäule schauen, überall wird nach neuem Personal gesucht.

Hat Wasserstoff in Nordrhein-Westfalen Potenzial?

Bereits 1997 wurde in Japan, auf der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ein weltweit verbindliches Klimaabkommen (Kyoto Protokoll) zur Eindämmung des Klimawandels beschlossen und Ende 2015, auf der 21. Klimarahmenkonvention in Paris, verpflichteten sich die beigetretenen Staaten die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

Einkaufen ohne Bargeld oder Kreditkarte?! Wie das denn?

Im Handel „bewegt“ sich was! Die Bedürfnisse der Kundschaft stehen immer mehr im Fokus, um im hart umkämpften Wettbewerb bestehen zu können. Bequem, effizient und einfach muss es sein für die Kund:innen von heute. Verkäufer- oder Kassenlose Geschäfte kommen immer mehr in Mode. Egal ob Click & Collect, Click & Meet, Pay & Go, Scan & Go oder Tap & Go oder Pick & Go.

[Advertorial] Interview mit „GerneOhne“ – das Start-up in der Nachhaltigkeitsszene

Zum Erreichen der Klimaziele tragen auch sehr viele Jungunternehmer etwas bei, so wie das Team von GerneOhne. Das Vermeiden von Plastik ist ein wichtiges Ziel, um die Verschmutzung der Meere und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Deshalb hat das Start-up „GerneOhne“ ein Konzept entwickelt, was zu 100% plastikfrei ist. Als aktive Nachhaltigkeitstreiberin und Autorin bei Zukunft des Einkaufens habe ich mit dem Gründer Michael Sixl ein Interview geführt:

Nachhaltigkeit oder Greenwashing – der Schein kann trügen

Greenwashing wird in der Wissenschaft als eine irreführende Kommunikation von Unternehmen definiert, welche den Verbraucher:innen glauben lassen soll, dass die Dienstleistung oder das Produkt nachhaltig ist (Vgl. Schnell T. 2020: Ökolabel zwischenGreenwashing und Entscheidungshilfe, S. 55; Vgl. Daux-Combaudon A-L. und Schneider R. (Hrsg) 2021: Textanfänge, S. 131).

Aufgepasst! Das „Recht auf Reparatur“ kommt

Das Recht auf Reparatur wird im 3. Quartal 2022 verschärft…Die Inhalte beziehen sind darauf, dass Produkte haltbarer sein müssen, reparierbar sind, eine Kennzeichnung mit Verbraucherinformationen enthält und die Garantierechte sollen erweitert werden.Das Thema Reparatur soll über den ganzen Produktlebenszyklus hinweg Berücksichtigung finden. Angefangen von der Produktion und dem Produktdesign, den Normen, der Verbraucherinformation, bis hin zur Kennzeichnung, dass das Produkt reparaturfähig ist. 

Lieferkettenintegration liegt im Trend

Lieferketten rücken immer mehr in den Fokus von Handelsunternehmen. Die Gründe dafür liegen, aus meiner Sicht, in den steigenden Kosten wie Strom-, Energie- oder Rohstoffkosten für Unternehmen und in der Erfüllungspflicht des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes.

2nd Hand-Geschäfte im Handel haben Potenzial!

Das Thema Kostensteigerung ist in aller Munde, egal ob im Radio, im Fernsehen, der Tagespresse oder in den digitalen Medien, es scheint kein Ende zu nehmen. Die politische Instabilität macht sich bei den Verbraucher:innen durch steigende Preise im Benzin-, Strom- und Gasbereich, aber auch bei Lebensmitteln oder Nonfood Produkten bemerkbar.

[Advertorial] Offline-Kund:innen emotionalisieren, digitalisieren & binden – wie das denn?

Online-Kund:innen können 24/7 shoppen! Schnell und unkompliziert bezahlen und die Ware anliefern lassen. In der Regel handelt es sich hierbei um Produkte, welche für den Shopper in einer niedrigen bis mittleren Preislage liegen oder es handelt sich um Wiederkäufe. Eine persönliche Beratung ist nicht möglich und auch nicht notwendig, denn die Produktinformation mittels Text oder Video, wenn auch nur begrenzt, sind den Offline-Kund:innen ausreichend.Online-Kund:innen hinterlassen im Netz viele Informationen für die Händler:innen, sodass sie bis ins kleinste Detail analysiert werden und dementsprechend gezielt angesprochen und kontaktieren werden können. Das Potenzial ist hoch, wie man an den Zahlen des bevg.org sehen kann:

Nachhaltige Produkte werden stärker als nie nachgefragt!

Die Nachfrage an nachhaltigen Produkten ist stark gestiegen und die Gründe hierfür sind vielfältig. Einerseits haben viele Konsument:innen, durch die anhaltenden Umwelt- und Klimakatastrophen, ein Bewusstsein für den Klimawandel erlangt und andererseits haben äußere Umstände, wie die politische Instabilität durch den aktuellen Krieg dazu beigetragen, mehr auf regionale Produkte umzusteigen.