Future City

Nicht nur die Menschen und der stationäre Handel verändern sich zurzeit massiv. Auch Städte auf dem Weg zur Future City stehen vor großen Herausforderungen.

Der stationäre Handel ist ein integraler Bestandteil des städtischen Lebens und bestimmt so, wie attraktiv und lebendig eine Innenstadt ist.

Mit der FUTURE CITY Langenfeld ist ein Projekt entstanden, in dem Zukunftskonzepte für eine lebendige Innenstadt nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden.

Das Team von ZUKUNFT DES EINKAUFENS war maßgeblich daran beteiligt, dieses Projekt zu initiieren und umzusetzen. Daher begleiten wir diese Entwicklungen und Innovationen auch hier in unserer Rolle als Redakteure und Herausgeber.

Zukünftig wollen wir von weiteren Projekten berichten und zeigen, wie eine Zusammenarbeit aller in einer Stadt erfolgreich werden kann.

Folgen Sie uns in die Städte der Zukunft, in der Menschen sich wohlfühlen, Handel, Gastronomie und Dienstleister ihr Auskommen haben und die Innenstädte lebendige Orte für alle sind.

POPAI Inspirational Partnership

Gemeinsam mit dem Verband POPAI veranstalten wir eine Netzwerkveranstaltung in der Whitebox der Future City Langenfeld. Die Teilnahme ist kostenlos, im Vordergrund der Veranstaltungsreihe stehen Innovationsthemen und für Handel und Industrie.

Shopping Lab Aachen

Digital oder stationär? Das muss kein Gegensatz sein. Fakt ist, dass die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft das Kaufverhalten der Menschen ändert. Der „traditionelle“ Handel verliert seine Umsätze zunehmend an den Online-Handel. Durch die wachsenden Leerstände steht die Attraktivität der Innenstädte auf dem Spiel. Darauf muss der lokale Einzelhandel reagieren. Wir stellen das Shopping Lab Aachen vor.

Retail Innovation Tour

Wir laden Sie in den Westen zu einer Retail Innovation Tour ein: Diese Region hat die größte Dichte an Handelsunternehmen, zudem hat sich eine sehr interessante Kombination etabliert: Unser Blog „Zukunft des Einkaufens“ hat hier sein Zuhause, interessante Handelsformate sind hier entstanden und zugleich findet man dort das größte Live-Lab für den Handel, die Future City Langenfeld. Wir haben eine Tour entwickelt, mit der Sie schnell einen Überblick über die derzeitigen Möglichkeiten im Bereich Retail Innovation gewinnen können.

Diese Woche war eine besondere Woche für Handel und Stadtentwicklung: Das Projekt Future City Langenfeld wurde am 4.Juni vom Bundespräsidenten als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet. Damit bekam das Projekt, dass vor gut 2 ½ Jahren als Kooperation zwischen der Stadt Langenfeld und der gmvteam GmbH begann, einen neuen Stellenwert. Aus über 1.500 Bewerbungen wurden 100 Projekte von einer namhaften Jury für preiswürdig angesehen und entsprechend ausgezeichnet.

Eines ist sicher: Neue Wege, speziell für die Zukunft des Handels und der Innenstädte, werden nie erpowerpointed, erlabert oder erjammert. Man wird erst neue Lösungen finden, wenn man damit begonnen hat, diese auch auszuprobieren. Genau dafür wurde das Projekt der Future City Langenfeld ins Leben gerufen, das bereits mehrere Themen bearbeitet hat: Abbau von Zutrittshürden zur Innenstadt, Eliminierung von Parkgebühren für den Shopper, einfache Sichbarkeit im Web für Händler sowie die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (wir berichteten mehrfach hier darüber). In dieser Woche wurde nun die nächste Stufe des Konzeptes entwickelt: Die Whitebox ist eröffnet worden, hier haben wir das Konzept bereits vorgestellt.

Über Jahre hinweg wurde Urbanisierung prophezeit, das Bevölkerungswachstum der Metropolen beobachtet und das Sterben der Mittel und Kleinstädte vorhergesagt. Wenn man durch die Republik fuhr, konnte man den Eindruck gewinnen, so manche Stadt habe sich schon ins Hospiz begeben und warte auf die letzte Ölung. Nun aber legte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am Dienstag in Bonn die neuesten Zahlen der Bevölkerungsstudie vor und die Zahlen zeigen, das der pauschale Urbanisierungstrend nicht so stattfindet wie gedacht.

Über die Future City Langenfeld Initiative und die dort umgesetzten und geplanten Projekte haben wir schon viel berichtet. Heute möchte ich die White Box vorstellen, ein von der Landesregierung NRW gefördertes Projekt.

stadtentwicklung

Vorletzte Woche berichte Frank Rehme von den hervorragenden Ergebnissen einer ersten Auswertung des Langenfelder Stadtschlüssels, der am 05.September 2017 an den Start ging. Da es immer wieder einige Rückfragen gibt, heute dazu eine ausführliche Beschreibung des Smart City Projektes, welche Besonderheiten es bietet, was daraus noch wird und was daran zukunftsweisend ist.

Stadtschlüssel Parkkarte und Chip

In der Future City Langenfeld wollte das Projektteam ein Hauptproblem des innerstädtischen Handels als erstes angehen: Den Abbau der Zutrittshürden, ganz besonders das Parken (Wir berichteten hier). Gemeinsam mit Partnern wurde eine Lösung entwickelt, in der teilnehmende Bürger mit 2 Funk-Chipkarten ausgerüstet wurden: Eine für das Auto, eine für den Schlüsselbund unter der Bezeichnung „Stadtschlüssel Langenfeld“. Mit der einen Karte kann man bequem und berührungslos ins Parkhaus ein- und ausfahren, mit der anderen wird durch Registrierung am PoS bei jedem Einkauf einen Bonus gutgeschrieben. In einer Datenbank des beteiligten Loyalty Startups QDEGA Loyalty Solutions GmbH aus Köln werden die Daten anschließend abgeglichen und die Parkgebühren verrechnet.

zmyle

In vielen Städten herrscht aktuell eine große Umtriebigkeit bei den Themen Digitalisierung und der Veränderung des Innenstadthandels. Zauberworte wie z.B. Smart City, Open Data und Multichannel sorgen für entsprechende Unsicherheit, leider oft in Kombination mit ungesteuertem Aktionismus. Förderprogramme der Politik unterstützen zudem oft Projekte, deren Lebensdauer bereits in der Konzeptphase auf das Ende der Maßnahme terminiert werden können.

Vitail

VITAIL – dieser Name steht ab sofort für Kompetenz und praxisnahen Austausch für Stadt und Handel. Das IFH Köln und das Projekt Future City Langenfeld bündeln ihre Erfahrung und Expertise und schaffen mit VITAIL ein Kompetenzforum, um erfolgreiche Zukunftsstrategien für Handel und Innenstädte zu konzipieren und zu erproben. Gleichzeitig ist das Ziel, neue Konzepte mit Innenstadt-Stakeholdern – wie Wirtschaftsförderung, Stadtverwaltung, Handel, Stadtmarketing und Immobilienentwicklung – zu diskutieren und zum Austausch zwischen den Beteiligten beizutragen.

Die Stärkung der Innenstadt ist eine Aufgabe, mir der sich derzeit viele Initiativen beschäftigen. Eine der nachhaltigsten ist sicherlich die Future City Langenfeld, eine Initiative, die von der Stadt gemeinsam mit der Düsseldorfer Future Retail Init gegründet wurde. Das Ziel ist die Entwicklung von Lösungen für einen attraktiven Handel und des Erlebnisraumes Innenstadt.

stadtentwicklung

Es gibt ihn in Wahrheit nicht, auch wenn Zukunftsforscher es immer wieder versuchen: Den qualifizierten Blick in die Zukunft. Selbst Prognosen, die 5 Jahre nach vorn schauen, haben zu oft daneben gelegen. Daher will ich das Pferd anders herum aufzäumen: Durch Betrachtung der Potenziale einer von Handel und Stadtentwicklung.

Future City Langenfeld

Mehrfach haben wir bereits über das Projekt der Future City Langenfeld berichtet (Im Video Podcast und Blogbeitrag). In diesem Projekt wird eine Modellstadt für die innovative Zukunft des Handels und des Erlebnisraumes Innenstadt gestaltet, um die großen Fragen zur Zukunft des Handels zu beantworten. Dabei ist eine stufenweise Vorgehensweise gewählt worden: Zuerst Abbau der Zutrittshürden, anschließend das Erleben der Innenstadt und letztendlich die Instore-experience. Die in den Fokus genommenen Elemente der Zutrittshürden sind: Parken, Sichtbarkeit im digitalen Raum und die Öffnungszeiten.

SMART CITY

Gestern wurde im Rahmen des 11. Bundeskongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg die Smart City Charta vorgestellt. Das Grundsatzdokument beschäftigt sich damit, wie die digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestaltet werden kann.

Ein Marktplatz war immer der zentrale Treffpunkt einer Innenstadt. In den Kommunen wird aber immer deutlicher: Wer seinen Bürgern und Besuchern ein attraktives Einzelhandelserlebnis bieten will, der muss seine Händler bei der Digitalisierung begleiten. Es gilt also lokalen Händlern und Filialisten  einen Online-Auftritt und damit mehr Sichtbarkeit im Internet zu verschaffen, die der Kunde dann aber auch lokal zuordnen kann. Diese Lücke versuchen seit ca. zwei, drei Jahren junge StartUps mit lokalen Onlinemarktplätzen zu füllen. Aber auch große Player wie Ebay versuchen sich auf dem lokalen Spielplatz. Als Pureplayer hatte das Unternehmen in den letzten Jahren massiv verloren und ringt seit geraumer Zeit um eine Neupositionierung. Der Internetriese muss dringend wieder mehr Händler und Kunden erreichen. Was liegt da näher, als sich direkt an den stationären Handel zu wenden.

In Herne sollen ab Mitte des Jahres Digitallotsen eingesetzt werden, die mit Einzelhändlern und weiteren Dienstleistern individuell angepasste Angebote für eine digitale Plattform erarbeiten. Dies was das Ergebnis eines Workshops im Herbst letzten Jahres. Die Wirtschaftsförderung Herne hatte gemeinsam mit einem Team der Future Retail Init (Betreiber der FUTURE CITY Langenfeld) zu Gesprächen mit Interessensvertretern aus den einzelnen Handelsbezirken der Stadt aufrufen. Das Thema: „Wie können wir den digitalen und stationären Handel zusammendenken?“  Jetzt gab es die Förderzusage von dem gleichnamigen Förderaufruf des Landes NRW.

Das Innovative Retail Lab in St. Wendel ist seit Jahren für seine intensive Forschung im Bereich Handel bekannt. Seit Jahren bin ich mit dem Vater des Konzeptes, Prof. Antonio Krüger, eng verbandelt. Zu meinen Metro Future Store Zeiten hatte ich sehr oft seine Studenten zu Gast, es bestand ein reger Austausch.

Handel 2020

Im August 2015 hat das IFH in seiner Studie „Stadt, Land, Handel 2020“ die Prognose aufgestellt, dass jedes 10. Ladengeschäft von der Schließung bedroht sein wird. Meine Prognose geht sogar noch weiter: Ich gehe davon aus, dass dieser Anteil sogar noch doppelt so hoch sein wird, denn die dramatischen Veränderungen durch Urbanisierung werden negative Skaleneffekte im ländlichen Raum deutlich beschleunigen.

Langenfeld

Seit vielen Jahren sind die Veränderungen im stationären Handel und die damit verbundenen Auswirkung auf die Innenstädte Gegenstand vieler Berichte, Studien und Lösungsansätze. Gerade in Städten mittlerer Größe (50-90.000 Einwohner) sind die Auswirkungen besonders zu spüren, besonders, wenn sich die Gemeinden in unmittelbarer Nähe von Oberzentren befinden, die neben dem Internet zusätzlich Kaufkraft abschöpfen.