Einträge von Karin Wunderlich

Trendforum Retail 2018 – Digitale Transformation auf der Fläche

Unter dem Motto „vom ersten Tag der Planung eines Storekonzeptes bis zum ersten Kaufakt des Kunden, muss digitale Technik sinnvoll eingebettet und konnektiv geplant werden!“, will das Trendforum Retail 2018 Einblicke in die Geheimnisse und Erfolgsgaranten digitaler Technologien im Einsatz für den Einzelhandel geben.

Erfolgsfaktoren für Handel und Innenstadt: Gemeinsam wirken!

Die Prognosen für kleinere und mittlere Innenstädte und den innerstädtischen Handel scheinen düster. Die Schließung von ca. 50.000 Ladengeschäfte und das langsame Sterben der  Innenstädte kleiner und mittler Kommunen werden seit Jahren von Experten als Schreckensgespenst an die Wand gemalt. Was sind Erfolgsfaktoren, mit denen Stadtverwaltungen und Händler gemeinsam etwas bewegen können?

Die Zukunft der Logistik: Ocado macht es vor

Der weltweit größte Online-Lebensmittelhändler, das britische Unternehmen Ocado, setzt auf eine eigens entwickelte Intralogistiklösung, um den besonderen Anforderungen des E-Commerce  Rechnung zu tragen. Die Lösung, die auch anderen Händlern angeboten wird, hat sich zum eigenen Businessmodell für den Händler entwickelt. Und sie ermöglichte den Zusammenschluss mit dem US-amerikanischen Händler Kroger. Die Zukunft der Logistik ist hier die Komissionierung durch selbstlernende, KI-basierte Roboter im Lager in Andover.

Social Media für Händler – Grundregeln

In den vergangenen Jahren haben sich die Social Media Networks sprunghaft entwickelt, einige schneller und/oder durch Zukäufe, andere etwas langsamer aber nicht minder erfolgreich. Je nach Alter und sogar Geschlecht ist die Nutzung der Dienste unterschiedlich. Wie unterscheiden sich die wichtigsten Plattformen und was sind die Erfolgsfaktoren? Die Grundregeln für Social Media für Händler.

App statt Supermarkt? ECR Tag diskutiert Top-Trends

Der ECR Tag ist der alljährliche Fachkongress zum Thema Efficient Consumer Response, seit 19 Jahren veranstaltet von GS1 Germany. Auch dieses Jahr im September 2018 referieren namhafte Speaker vor rund 1.000 Teilnehmern über zukunftsfähige Lösungsstrategien mit einem Fokus auf Kooperationen, die die digitale Transformation unterstützen sollen. Präsentieren und diskutieren werden old und new Commerce, Startups und Großkonzerne.

Vertrauen: Trends in der vernetzten Shopperwelt

Das Vertrauen des Kunden gewinnen ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Marke. Es ist Vertrauen in das Einhalten des Produktversprechens, dass Kunden im Regal zu einem bestimmten Produkt greifen, einen Telekommunikationsanbieter wählen oder das Auto einer Marke kaufen lässt. Einmal gewonnen kann man es eine eine Zeit lang halten, auch wenn man die Versprechen nicht erfüllt, irgendwann aber ist dieser Vertrauensvorschuss dann vorbei.

Brands: Sinn stiften sollt Ihr!

Weil das Thema an Aktualität und Bedeutung nicht verliert und das Thema Kundenvertrauen uns in nächsten Wochen beschäftigt, greifen wir hier das Thema der alljährlich durchgeführten Havas Studie über die Bedeutung und Aufgaben des von Marken nochmals auf und erweitern unseren Bericht um die in der letzten Studie in 2017 erweiterten Inhalte.

Shopper Marketing im Consumer Electronics Fachhandel in Europa und USA: Eine Studie von POPAI/shop!

Nach der internationalen Studie über Convenience Formate in 2017, hat sich der international tätige Verband POPAI/shop! in 2018 der Untersuchung des Shopper/Instore Marketings im Consumer Electronics Fachhandel in Europa und den USA vorgenommen. In 9 Ländern wurden 109 Geschäfte, Filialen, Unabhängige, Kauf-und Warenhäuser besucht und 1900 Fotos aufgenommen, um zu verstehen, wie in den Ländern die Ansprache der Kunden über Marketing@Retail funktioniert.

POPAI Awards Gala 2018: Die Branche hat gefeiert!

Vom Rhein an den Main hieß es bei der diesjährigen POPAI Awards Gala, auf der die Branche der POS – und Shopper Marketing ihre Bestleistungen des letzten Jahres im Juni in Frankfurt feierte. Nachdem in den vergangenen sieben Jahren in Köln und in Düsseldorf gefeiert wurde, fand die achte Gala im alt ehrwürdigen Steigenberger Frankfurter Hof in Frankfurt statt.

Nur Online verpennt? Der Niedergang des Modegiganten H&M!

Für den Modekonzerngiganten H&M, weltweit zweitgrößte Mode-Kette der Welt, reissen die Negativschlagzeilen nicht ab. Rassismusvorwürfe wegen einer kruden Werbekampagne in Südafrika führten nach massiven Protesten zu Ladenschließungen und Aktiensturz; Medienaufruhr, da das Versprechen existenzsichernder Löhne für Zulieferer bis 2018 nicht eingehalten wurde; Kundenaufruhr, weil H&M die Logistik des Online Shops nicht in den Griff bekommt.

Konsumverhalten der Generation Z: Eine Jugendstudie der Agentur Elbdudler

Die Generation Z fasst die Jahrgänge 2000 bis 2015 (je nach Experte auch 1995 – 2010) zusammen und stellt die Nachfolge-Generation der vielbeschriebenen Generation Y dar. Die Spekulationen, wie sich diese Generation von echten digital Natives im Gegensatz zu der Vorgängergeneration entwicklen wird, reichen weit, aber die meisten so-genannten Experten attestieren den Vertretern dieser Generation höheres Markenbewusstsein. So weit so gut – noch sind dies alles Spekulationen, aber eine kürzlich erschienene Studie untersuchte Onlinenutzung, Werbewirkung und Konsumverhalten der 14 – 18-jährigen.

Vorwerk will Asien mit Tee erobern und setzt auf Digitalisierung

Der Thermomix, digitale Luxus Küchenmaschine mit Kochfunktion, ist das Flaggschiff des Konzerns Vorwerk, einem Familienunternehmen und international tätigem Konzern mit Sitz in Wuppertal in Rheinland. Das Unternehmen dessen Angebot Haushaltsgeräte, Kosmetika, Teppiche und Bodenbeläge umfasst zeichnet sich besonders durch den bereits in 1930 eingeführten Direktvertrieb mit mittlerweile knapp 640.000 selbstständigen Beratern aus.

Suburbia: Es geht von der Metropole zurück aufs Land!

Über Jahre hinweg wurde Urbanisierung prophezeit, das Bevölkerungswachstum der Metropolen beobachtet und das Sterben der Mittel und Kleinstädte vorhergesagt. Wenn man durch die Republik fuhr, konnte man den Eindruck gewinnen, so manche Stadt habe sich schon ins Hospiz begeben und warte auf die letzte Ölung. Nun aber legte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am Dienstag in Bonn die neuesten Zahlen der Bevölkerungsstudie vor und die Zahlen zeigen, das der pauschale Urbanisierungstrend nicht so stattfindet wie gedacht.

Alle Städte brauchen ihn: Den Retter der Innenstadt – der Citymanager!

City Manager oder Stadtmarketing Manager – im Sprachgebrauch werden beide Begriffe für ähnliche Aufgaben verwendet, tatsächlich ist aber die Abgrenzung durchaus von Bedeutung.
Per Definition beschäftigt sich Citymanagement mit dem physischen Raum der Innenstadt. Ähnlich der Aufgaben eines Center Managements, das sich mit der strategischen Konzeption und Umsetzung eines Einkaufscenters beschäftigt, beschäftigt sich der City Manager mit einer gesamten Innenstadt unter ökonomischen Gesichtspunkten, ist daher auch häufig in der Wirtschaftsförderung angesiedelt.
Das Stadtmarketing ist hingegen eher als eine Dachstrategie für eine Stadt zu verstehen und hat die gesamtstädtische Entwicklung im Blick.

Serie: Erfolgsfaktoren für erfolgreichen Handel in der Innenstadt Teil (3/3) – Virtual Window Shopping

Die Diskussionen um Liberalisierung der Öffnungszeiten  (s.a. unser Podcast) werden von Politik und Handel immer noch hitzig geführt. Einerseits könnten Ladenöffnungszeiten rund um die Uhr und insbesondere an den Sonntagen die Position des stationären Einzelhandelns gegenüber dem omnipräsenten E-Commerce stärken. Aber seien wir doch einmal ehrlich: Zugute würde dies eher den filialisierten Konzernen kommen. Dem selbstständigen Einzelhändler, der in der Regel schon einen überlangen Arbeitstag innerhalb der üblichen Öffnungszeiten hat, ist es schier unmöglich noch mehr Personal einzustellen, um die Öffnung des Ladengeschäfts rund um die Uhr zu ermöglichen. Und: Gerade der innerstädtische Handel in klein- und mittelständischen Gemeinden ist geprägt von selbständigem Einzelhandel.

Weit mehr als Loyalty: Der Stadtschlüssel!

Vorletzte Woche berichte Frank Rehme von den hervorragenden Ergebnissen einer ersten Auswertung des Langenfelder Stadtschlüssels, der am 05.September 2017 an den Start ging. Da es immer wieder einige Rückfragen gibt, heute dazu eine ausführliche Beschreibung des Smart City Projektes, welche Besonderheiten es bietet, was daraus noch wird und was daran zukunftsweisend ist.

Raketentechnologie für den Tretrollerfahrer?

Letzte Woche Donnerstag ging die EuroCIS (Pressemeldung hier),  führende Fachmesse für Retail Technology nach drei Tagen zu Ende. Mit 12.000 Besuchern verzeichnete sie ein Wachstum von knapp 20% zum Vorjahr, nur ein Indiz für das stetig steigende Interesse des Handels an der Digitalisierung. Im Vergleich zu den Vorjahren waren eben nicht nur die üblichen Vertreter von Checkout-Systemen und POS-Soft- und Hardware präsent, sondern auch Unternehmen, die Lösungen aus den Bereichen IoT, Augmented Reality, Virtual Reality und Robotics präsentierten. Wie schon auf der NRF (Berichterstattung hier) beschlich mich dabei das leise Gefühl, dass hier Raketentechnologie für Unternehmen gezeigt wurde, die noch Tretroller fahren oder anders gesagt, die noch längst nicht soweit sind, viele dieser Technologien zielführend einsetzen zu können. Denn, realistisch gesehen, steckt die Digitalisierung im Handel noch in den Kinderschuhen, wie uns auch die kürzlich veröffentlichte Digitalisierungsindex Mittelstand Handel, Benchmark Studie im Auftrage der deutschen Telekom, bestätigt.

Online Handel: Nach dem Kauf ist vor dem Kauf!

Wir kennen das alle: Wir haben im Online Handel auf den Kaufknopf gedrückt, das Produkt gekauft und in der Regel auch bezahlt und dann geht das „Object of Desire“ auf den Weg zu uns. Und häufig ist es das auch gewesen … na ja, wir bekommen noch eine Bestell- und Zahlungsbestätigung, und dann beginnt das Warten. Unter Umständen bekommen wir noch eine Versandbestätigung, aber in der Regel war es das auch. Unser Wunschprodukt befindet sich in den Fängen der Logistikunternehmen und zumeist erlischt der Kontakt mit dem Online Händler so schnell wie die Bestellung auch war – welch vertane Chance die Kommunikation mit dem Kunden aufrecht zu halten.

How to? Grundregeln für den Social Media Einsatz durch den Handel

In den vergangenen Jahren haben sich die Social Media Networks sprunghaft entwickelt, einige schneller und/oder durch Zukäufe, andere etwas langsamer aber nicht minder erfolgreich. Je nach Alter und sogar Geschlecht ist die Nutzung der Dienste unterschiedlich. Weiterhin werden für unterschiedliche Kommunikationsszenarien unterschiedliche Dienste genutzt und im Tagesverlauf die Endgeräte gewechselt. Das bedeutet, dass die Nutzung der verschiedenen Kanäle sich stark an der Zielgruppe orientieren muss.
Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ihren (potenziellen) Kunden auf diese Plattformen folgen müssen, d.h. sie müssen die Spezifika und Mechanismen der Social Networks kennen und verstehen, um sie optimal anwenden können.

Lokale Marktplätze: Steigt vom toten Pferd!

Seit Jahren bemühen sich Städte, Stadtentwickler und lokale Medienhäuser, unterstützt von digitalen Startups um die Gründung und Etablierung lokaler Marktplätze, um stationären Einzelhändlern den Weg ins Netz und in die Sichtbarkeit bei den online affinen Kunden zu erleichtern. Ungefähr 70 solcher Gemeinschaftsinitiativen von Städten und Gewerbetreibenden, die für die lokalen Händlern Zukunftssicherung bedeuten soll, gibt es in Deutschland.

Partner Tech Corporation auf der NRF 18: Virtuelle Umkleidekabinen funzen in Asien!

Virtuelle Umkleidekabinen sind seit Anbeginn des Einzugs der Digitalisierung am POS ein Thema, an dem Handel und Technologieanbieter sich probieren. Zu schön ist die Hoffnung, man könnte dem Kunden das lästige Umziehen in einer engen, stickigen Umkleidekabine ersparen und die Anprobe virtuell gestalten. Den Durchbruch schaffte die Technologie zumindest in Deutschland noch nicht. Beim deutschen Verbraucher scheint eben Innovation nicht sehr schnell angenommen zu werden, eine Erfahrung, die auch H&M machte als sie mit einem Test mit virtuellen Umkleidekabinen in den Markt ging.

Store Check New York City: Whole Foods in Williamsburg – LEH Exzellenz und die „Amazon-isierung“!

Die – US – amerikanische Lebensmittelkette Whole Foods hat erst im letzten Jahr hohe mediale Wellen geschlagen, als sie im August von dem e-commerce Giganten Amazon übernommen wurde. Man fragte sich, wie sich die Biosupermarktkette unter der Ägide des Online Händlers entwickeln würde – Anlass für unser ZDE Team sich in Williamsburg, dem angesagtesten Stadtteil von New York City, den Nachbarschaftsmarkt anzuschauen.

Store Check New York City: Chelsea Market

Das ehemalige Haus der National Biscuit Company ist ein Hotspot für Feinschmecker und Shopping-Süchtige. Der Chelsea Market ist vor allen Dingen für seine große Auswahl an Restaurants mit internationalem Flair bekannt.  Zudem bietet die Attraktion historische Reize, wie z.B den ikonischen Brunnen des Marktes, der mit gebrauchten Bohrkronen  aus der ehemaligen Nabisco-Fabrik hergestellt wurde.

Frohe Weihnachten für den stationären Handel: Frequenz und Umsatz in den Innenstädten steigen!

Letzte Woche haben wir über den Weihnachtsnewsletter #1 2017 des IIHD Instituts für internationales Handels- und Distributionsmanagement und Bearing Point berichtet, in dem verkündet wurde, dass die Frequenz „endlich“ in die Innenstädte zurückkehre – wohl immer noch mit einem kleinen Fragezeichen versehen, denn die bis dato verfügbaren Daten zeigten für das Jahr 2017 in den beliebtesten Einkaufsstrassen Deutschlands eigentlich ein anderes Bild.

Kling Glöckchen, Klingeling  – Frohe Weihnachten für den innerstädtischen Einzelhandel?

In Düsseldorf sind selbst innerhalb der Woche vor den Parkhäusern rund um die Prachtmeile Königsallee Warteschlangen – trotz exorbitant hoher Gebühren. Samstags wälzen sich die Menschenmassen dichtgedrängt bei Regen und Kälte durch die Einkaufsgallerien und an den Flagshipstores vorbei und verharren vor Tiffany’s und Louis Vuitton geduldig, bis ihnen der Zutritt zu den Tempeln des Luxuskonsums gewährt wird. Um auf den Weihnachtsmärkten durch das Gedränge bis zu dem Glühweinstand zu gelangen, braucht es echtes Durchsetzungsvermögen. Ist das Aussicht auf frohe Weihnachten auch für den innerstädtischen Einzelhandel?

Google Local Inventory: Das digitale Schaufenster

Das Wachstum des Internethandels scheint ungebrochen, Prognosen des IFH sagen den Tod von 45.000 Einzelhandelsläden und 43Mrd. Euro Umsatzverschiebung im stationären Handel voraus. Die Aussichten scheinen düster für den stationären Einzelhändler. Als ob der noch nicht genügenden Arbeit und Sorgen hätte: die Kosten steigen ständig, gutes Personal findet man auch nicht, der Verwaltungsaufwand wird auch nicht weniger, sondern mehr.

Glimpse of the Future – Experience Tour Retail in Berlin

ZUKUNFT DES EINKAUFENS und die Retail- und Markenexperten von dan pearlman luden letzte Woche zur Retail Experience Tour nach Berlin ein, um gemeinsam mit Experten Beispiele für zukunftsweisende Konzepte anzuschauen. Nicht nur hatten wir einen rundum vergnüglichen Tag unter gleichgesinnten Retail Begeisterten, wir konnten über die Retail Formate und erfolgreichen Destinations Konzepte die wir gesehen haben, einen Blick in eine erfolgreiche Zukunft für Handel und Stadtquartiere werfen.

Experience Tour Berlin

“Experience“ lautet die Zauberformel für erfolgreiche Retail-Formate. Tradierte Grundsätze wie das Optimieren auf „Umsatz pro Quadratmeter“ haben ausgedient. Wer als Händler überleben will, muss sich als Teil der Freizeitindustrie verstehen und seine Stores und Malls wie Freizeitdestinationen entwickeln.

Digitalisierung im Handel –  Darf’s ein Bisschen mehr sein?

Der Handel muss sich digitalisieren um mit den Erwartungen der Kunden Schritt zu halten, soviel sollte eigentlich allen Marktakteuren bewusst sein.  Um herauszufinden wie der Stand der Digitalisierung im Handel ist und wie der Handel die Situation selber sieht, hat der Verband Bitkom eine Studie durchgeführt; die Ergebnisse wurden Ende Juni herausgegeben.

Licht, Bewegung und Sound im Einsatz am POS um das Shopper Verhalten zu beeinflussen – Eine Studie

Der Handel muss am POS Erlebnisse für den Kunden schaffen, so sagen die Experten. Tatsächlich ist besonders im Food – und NearFood Einzelhandel die Artikelflut im Laden so groß, dass es dem Kunden schwer fällt sich zu orientieren. Da können Licht, Bewegung und auch Sound ein probates Mittel sein um a) die Kundenaufmerksamkeit zu steuern und b) einzelne Produkte, Angebote herauszustellen.
Nur die tatsächliche Effektivität der Maßnahmen war bisher eine Unbekannte, etwas das POPAI UK&Ireland angetreten ist zu klären,  unterstützt von den in UK ansässigen Unternehmen Rocket  Production und Impact Creative.

ECR Tag 2017 diskutiert: Wie helfen Kooperationen bei der Digitalisierung?

Der ECR Tag ist mit über 800 Teilnehmern seit Jahren der größte deutsche Branchentreff der Konsumgüterwirtschaft zum Thema Efficient Consumer Response.  Unter dem Motto „Kooperation – Gemeinsam den digitalen Wandel gestalten“ fokussiert der ECR Tag am 20. und 21. September 2017 in München auf die Herausforderungen, vor denen die Konsumgüterbranche und der Handel im Zeitalter der Digitalisierung steht.

Rettet Instore Experience den stationären Handel?

Über Instore Experience, oder „Erlebnis pro qm“,  wie Nicole Srock.Stanley, CEO der renommierten Retail Design Agentur dan pearlman es nennt,  wird zur Zeit viel geschrieben und diskutiert. Händler, insbesondere auch in den USA, probieren alles Mögliche aus, um den Kunden an den POS zu holen und dort so zu unterhalten, dass er erstens kauft und zweitens wiederkommt.

POPAI Awards Gala – es wurde gefeiert!

Die POPAI D-A-CH Awards haben sich mittlerweile fest im Kalender verankert und die Gala zur Verleihung der begehrten Indianerstatuen war auch in diesem Jahr wieder ein Highlight der Branche. Auf einer festlichen Gala im Hyatt Regency Hotel in Düsseldorf wurden in der ersten Juliwoche die Gewinner der 15 Kategorien vor 120 geladenen Gästen ausgezeichnet und 43 Preise vergeben.

T-Talks im Juni – Zukunft des Einkaufens war dabei!

Die T-Talks der Telekom  sind eine kostenlose Vortragsreihe in der Zentrale der Deutschen Telekom AG in Bonn, die im Juni bereits zum zweiten Mal die Themen Technologie, Kultur und Innovation im Fokus hatte. Wir wurden kurzfristig zu einem Vortrag zum Thema Zukunft des Einkaufens gebeten.

Shopper haben Apps, Händler haben Aktenordner!

Zwischen Handel und Shopper verläuft ein breiter Graben. Während der Shopper bereits in der Digitalität und insbesondere in der mobilen Welt angekommen ist, bewegt sich der Handel vielfach noch in der analogen Welt und kämpft mit den Datensilos, die in den letzten Jahrzehnten gewachsen sind.

Es gibt sie doch – gute, schöne Läden … die dann auch erfolgreich sind

Der stationäre Handel steckt in der Krise – Forschungsinstitute prognostizieren, dass  jedes zehnte Geschäft in den nächsten 5 Jahren schliessen wird, renommierte Wirtschaftsmagazine veröffentlichen gar  Todeslisten von Handelsunternehmen. Insbesondere Randbezirke, einzelne Stadtteile, Mittel- und Kleinstädte scheinen betroffen, ein Umstand, der zukünftig durchaus die Grundversorgung der Bevölkerung gefährden kann. Rezepte zur Lösung der Krisen werden verzweifelt gesucht; aber manchmal muss man ja gar nicht weit schauen, dann findet man auch mal einen stationären Händler, der ganz intuitiv genau das Richtige tut  – und so einen habe ich letztens im Frankenland gefunden – genauer gesagt in Zirndorf bei Nürnberg!

Wie auch kleine Städte oder Stadtteile Kunden mit Events begeistern können!

Alle reden davon, dass der Handel Erlebnis pro qm bieten muss, um den Kunden noch hinter dem Ofen vor zu locken. Denn, Bedürfnisse abdecken kann man über den Online Handel, Amazon liefert ja sehr schnell. Den Kunden aber dazu zu bewegen mit Auto, Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt oder den Stadtteil zu fahren um einzukaufen oder sich inspirieren zu lassen von dem Angebot kleiner Händler, das ist nicht so leicht.

Die DNA des Handels CEO in 2020 – Eine Studie

Anlässlich des jährlich stattfindenden World Retail Kongresses wurde eine Studie des Veranstalters in Kooperation mit GreenPark, einer englischen Interim und Executive Search Company herausgegeben, die sich mit den Anforderungen an Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen der  Unternehmensführer und CEOs im Handel in 2020 beschäftigt. Auch wenn die Studie recht Uk-lastig ist, lohnt es sich doch einmal einen Blick hinein zu werfen, denn der Shopper und seine Einkaufsgewohnheiten scheinen sich schneller zu ändern, als manch ein oder anderer Handelsgigant seine eher schwerfälligen Prozesse anpassen kann. Hier scheint nicht Evolution, sondern Revolution, wenn nicht sogar Disruption gefordert.