Über Heike Scholz

Heike Scholz ist geschäftsführende Gesellschafterin von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, anerkannte und geschätzter Speaker, Autorin und Geekette und wurde bereits mehrmals unter die Top 100 Internetköpfe Deutschlands gewählt. Als Technologie- und Handelsexpertin und mit ihrer langjährigen Erfahrung als Strategieberaterin unterstützt sie Handel, Städte und Industrie, den besten Weg in Zeiten der Digitalisierung zu finden. Weiterhin gehört sie zum Beirat für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hochschule Worms.

Einträge von

Stationärer Einzelhandel vernachlässigt Kundenwünsche

Der Veränderungsdruck auf den stationären Einzelhandel wird größer, wie die Zahlen des HDE deutlich zeigen. An vielen Stellen im Handel fehlt es jedoch an der notwendigen Dynamik, auf die Veränderungen der Kundenerwartungen zu reagieren. Eine weitere Studie zeigt wie weit Kundenwünsche und Angebote im stationären Einzelhandel auseinander liegen. Woran liegt das? Zwei Thesen.

Studie: Konsumenten wollen neue Bezahlverfahren. Wirklich?

MasterCard hat 2015 eine Handelsstudie vorgestellt und titelte in der eigenen Pressemeldung dazu „New global retail study reveals consumer demand for new ways to pay“. Dies weckte natürlich schon im September 2015 meine Aufmerksamkeit, da ich genau das für deutschsprachige Länder vollständig anders gesehen habe. Ich denke, dass die Konsumenten gerade nicht auf neue Bezahlverfahren im Handel warten. Einerseits weil insbesondere wir Deutschen bis heute Barzahler sind, andererseits weil es nach meiner Ansicht schlicht keinen ausreichenden Mehrwert stiftet, bereits bestehende Bezahlverfahren auf Smartphones abzubilden. Prozesse und User Experience unterscheiden sich für eine simple Übersetzung von Desktop oder Karte auf mobile Geräte zu sehr. Diesen Standpunkt vertrete ich auch heute noch, vier Jahre später. Doch zurück zur Studie von MasterCard aus dem Jahr 2015.

Buch: Innerstädtische Shopping-Center in der nachhaltigen Stadtentwicklung

Im Gegensatz zur lebhaften Debatte über die Auswirkungen des Online-Handels auf den stationären Einzelhandel generell, sowie speziell auf die Innenstädte, ist es um innerstädtische Shopping Center etwas stiller geworden. Dabei können aus den mit innenstadtintegrierten Einkaufszentren verbundenen Herausforderungen wichtige Lehren gezogen werden. Allerdings handelt es sich um ein durch (interessen-) politische bzw. ideologische Wertungen stark belastetes Feld, sagt Dr. Rolf Monheim, emeritierter Geographie-Professor an der Universität Bayreuth, in seinem aktuellen Buch „Innenstadtintegrierte Einkaufszentren. Chancen und Risiken für eine nachhaltige Stadtentwicklung“.

Studie: Die Zukunft des Konsums

Konsumieren ist weit mehr als nur Geld ausgeben oder das Besorgen von Notwendigkeiten. Der Einkaufsbummel zählt heute zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. 60 Prozent der Bundesbürger bezeichnen es sogar als Genuss, durch Fußgängerzonen und Shopping-Center zu flanieren. Wie sieht die Zukunft des Konsums aus?

Stationärer Handel: Zur Einzigartigkeit gehört die ‚Schnittstelle Mensch‘

Der stationäre Handel muss sich digitalisieren, da sind sich alle einig. Effektive und automatisierte Bestell-, Lager und Logistikprozesse, gespeichertes und nutzbares Wissen über das Verhalten der eigenen und zukünftigen Kunden und ein offener, tranparenter Dialog mit und in digitalen Medien – um nur einige „digitale Baustellen“ zu nennen. Doch der stationäre Handel hat ein einzigartiges Asset, das er häufig nicht ausreichend pflegt: Die eigenen Mitarbeiter*innen sind die exklusive „Schnittstelle Mensch“ zu den eigenen Kund*innen.

Passantenfrequenz: München, Köln und Hannover am meisten besucht

Die Neuhauser Straße in München, die Schildergasse in Köln und die Georgstraße in Hannover sind die meistfrequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Passantenfrequenz-Zählung von Engel & Völkers Commercial und hystreet. An 55 einzelhandelsrelevanten Lagen in 29 deutschen Städten wurde die Zahl der Passanten ausgewertet.

Studie: Einkaufsstraßen neu denken

Alle Zahlen zur Entwicklung des Einzelhandels, zum Wachstum des Onlinehandels und zu den immer noch wachsenden Einzelhandelsflächen deuten darauf hin, dass man sich in vielen Lagen – vor allem auch in den Klein- und Mittelstädten – von der früheren prägenden Präsenz des Einzelhandels verabschieden muss. Eine aktuelle Studie zu den Einkaufsstraßen von morgen gibt eine Praxisanleitung für funktionale Umnutzungen: Dienstleistungen, innerstädtisches Wohnen, Urbane Produktionen – Handwerk und Gewerbe im innerstädtischen Kontext.

Logistik der letzten Meile: Chance für stationäre Händler?

Schon seit einigen Jahren befinden wir uns privat, gesellschaftlich und auch unternehmerisch in sehr veränderlichen Umfeldern. Die Gründe hierfür sind vielfältig und höchst komplex. Doch können wir feststellen, dass gerade für den stationären Handel ein besonders markanter Parameter das veränderte Verhalten der Kunden aka Shopper ist. Sie goutieren die Handelskonzepte aus dem vorigen Jahrhundert nicht mehr. Zeit, das eigene Geschäftsmodell in Frage zu stellen.

[Update] Barcamps: Warum Sie hingehen sollten

Wir erleben seit einiger Zeit eine Schwemme von Veranstaltungen, Kongressen, Meetups, After-Work-Treffen, Twittwochs, Stammtischen und und und. Es ist schwer geworden, den Überblick zu behalten und die wirklich guten Veranstaltungen zu finden. Auch wir sammeln in unserem Event-Kalender entsprechende Termine für den Überblick.

Quick-Check: Eigener Webshop oder Plattform?

Der eCommerce wächst. Stationäre Händler sehen sich, angesichts zurückgehender Frequenzen in den Läden, gezwungen, ihr Glück auch online zu suchen. Einige haben damit schon vor langer Zeit begonnen, andere haben bis heute noch nicht einmal angefangen. Es gibt also immer noch Händler, die vor der Frage stehen: Webshop oder Plattform?

Offline-Shopping: Nichts geht mehr ohne Smartphone

Auch wenn nach wie vor fleißig stationär geshoppt wird, die rasant gestiegene Nutzung mobiler Geräte verändert das Verhalten der Deutschen beim Offline-Shopping gravierend. Das Smartphone ist längst ein wichtiger Bestandteil des Kaufprozesses. Eine aktuelle Studie beleuchtet die Gewohnheiten deutscher Offline-Shopper und untersucht unter anderem den Einsatz von Smartphones beim Einkaufen sowie die Nutzung von mobilen Umgebungssuchen.

Diskussion @DHK18: Frauen im Handel

Im deutschen Handel sind rund drei Viertel der Belegschaften weiblich. Man sollte also meinen, dass es auch entsprechend viele Frauen in Führungspositionen gibt. Doch schaut man auf die oberen Hierarchieebenen wird deutlich, dass sich dieses Geschlechterverhältnis dort nicht wiederspiegelt. Es fehlen die Führungs-Frauen im Handel.

Die Shopper von morgen: individuell, anspruchsvoll, sozial verantwortlich

Eine neue Generation entert allmählich die Konsumlandschaft. Doch aktuell dominieren noch Mythen und Missverständnisse den Diskurs über die Generation Z, also den Shopper von morgen. Werden diese jüngsten Konsumenten dem stationären Handel den Todesstoß versetzen, die Umwelt retten und das Smartphone endgültig zu ihrem Lebensmittelpunkt machen? Eine umfangreiche Studie zur Gen Z versucht Antworten für Handel und Marken zu geben.

Click & Collect: Ist den Kunden egal

Der stationäre Handel führt seit einiger Zeit verschiedene Services ein, von denen er sich nicht nur eine bessere Kundenbindung verspricht, unter anderem Click & Collect also die Bestellung im Webshop und Abholung im Laden. Darüber hinaus wird versucht, der Abwanderung der Kunden in den Online-Handel mit Bestell- und Lieferservices entgegen zu wirken.

Und ewig locken die Treuepunkte – Shopper geben für Punkte Daten preis

Es wird dauerhaft, Dank Cambridge Analytics und Facebook, heftig über den Datenschutz im Netz gestritten. Dies zeigt, wie wichtig wir Verbraucher unsere Datensouveränität nehmen. Und doch haben wir uns daran gewöhnt, unsere Daten preiszugeben, solang uns der Nutzen, den wir dadurch haben, überzeugt. Und Treuepunkte gehen da offensichtlich immer.

Digitalisierung: 7 Denkanstöße für Ihr Unternehmen

Wir befinden uns heute am Beginn der Digitalisierung unserer Arbeits- und Lebenswelten. Viele Menschen sind von den Chancen begeistert und entwickeln neue Lösungen, Geschäftsmodelle und Plattformen. Andere fühlen sich und ihr Unternehmen von allen Seiten bedroht, setzen auf Abwehrstrategien oder stecken schlimmstenfalls den Kopf in den Sand.

Kunden erwarten Digital Experience auch im stationären Handel

Nur allzu gern wird im stationären Handel das Bild gepflegt, dass es allein freundliches und kompetentes Personal, einen ansprechenden Laden und ein ausgewähltes Produktangebot braucht, um die eigenen Kunden in den Laden zu locken. Doch die Welt ist komplizierter geworden und die Kunden erwarten auch im Laden ein optimales, digitales Erlebnis, eine Digital Experience.

Sprachassistenten: 4 Tipps, auch mit Sprache gefunden zu werden

Wenn es um Sprachassistenten wie Google Assistant, Alexa oder Siri geht, habe ich ganz starke Déjà-vus. Es ist ein ähnliches Schulterzucken zu beobachten, wenn es zu diesem Thema kommt, wie damals, als die Smartphones in den Startlöchern standen. „Niemand wird physische Güter tippend an einem Telefon kaufen!“ oder „Das braucht doch niemand, an so einem kleinen Bildschirm eine Zeitung zu lesen!“ Ach ja? Heute wissen wir, dass die Menschen das tun.

Handels-Studie: Kundenwahrnehmung entscheidet

Über drei Viertel der Befragten (78 Prozent) in einer aktuellen Studie geben eine stimmige Einkaufsatmosphäre als Schlüsselfaktor bei der Entscheidung zugunsten des stationären Handels gegenüber dem Onlinehandel an. 9 von 10 Kunden kommen dann wieder in das Geschäft zurück. Entscheidend ist also die Kundenwahrnehmung.

Das Beste der ZUKUNFT DES EINKAUFENS 2018

Die letzten Lebkuchen sind verspeist, der Weihnachtsbaum ist entsorgt und die Reste des Silvesterfeuerwerks sind zusammen gefegt. Das Jahr 2019 liegt vor uns und doch werfen wir noch einmal einen Blick zurück. Was hat Sie, liebe Leserinnen und Leser, im vergangenen Jahr am meisten interessiert? Was haben Sie am häufigsten gelesen, herunter geladen oder gehört? Hier kommen unsere Jahresstatistiken 2018 zu Artikeln, Startups, Whitepaper und Podcasts:

Die besten Weihnachtsspots 2018

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern es werden auch viele anrührende Werbespots gedreht. Also schauen wir auf die besten Weihnachtsspots 2018. Hierbei stehen, wie schon im letzen Jahr, weniger die Produkte im Vordergrund. Es geht darum, Emotionen zu wecken und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Marken wollen die Weihnachtszeit nutzen, möglichst gut in Erinnerung zu bleiben.

Kommentar: Vom Unsinn zugeklebter Schaufenster

In der letzten Woche war es mal wieder soweit. 32 Händler in der Innenstadt, diesmal Fürth, verhängten an einem Tag die Schaufenster. Das Motto: „Ohne Sie stirbt der Fachhandel.“ Alle Beteiligten beteuerten, dass sie auf die Vorzüge der Innenstadt hinweisen wollten und es ihnen auf keinen Fall um Mitleid ginge. Die Botschaft, die mit solchen Aktionen kommuniziert wird, ist vielschichtig und nicht besonders freundlich gegenüber den eigenen Kunden.

Die Customer Journey mit Amazon Echo & Alexa

Werden wir in Zukunft unsere Einkäufe mit Sprachassistenten durchführen? Was uns heute merkwürdig erscheint, soll laut einigen Experten bald ganz normal sein: Sprachassistenten als fester Bestandteil der Customer Journey. Das würde dem Amazon Echo mit Alexa und Google mit Google Home einen enormen Vorsprung gegenüber dem Handel in Deutschland verschaffen. Sind sie doch schon heute die Gateways zum Kunden. Das Handelsblatt titelte sogar „Alexa wird zum Schrecken der Händler“.

[Update] Amazon 4 Star: Gemischtwarenladen auf Datenbasis

Im September 2018 eröffnete Amazon in New York seinen ersten Gemischtwarenladen Amazon 4 Star, in dem Produkte verkauft werden, die mindestens vier Sterne bei den Kundenbewertungen erhalten haben. Nach dem ersten Laden in Seattle, der Vorstellung von kassenfreien Läden als „amazon go“ und der Übernahme der Bio-Kette Whole Foods ist dies nun ein weiterer Schritt für Amazon in den stationären Handel.

Online vs. stationär: Wie gehen Millennials shoppen?

Dass Millennials in die digitale Welt hineingeboren sind, zeigt sich auch beim Shoppen. Wie selbstverständlich verbinden sie ihr Einkaufserlebnis in der realen Welt mit digitalbasierten Services. Sie sind damit nicht allein, auch andere Gruppen tun dies. Doch Millennials sind bestens untersucht und liefern gute Einblicke in ihr Verhalten. Eine weitere Studie dazu, wie Millennials Shoppen gehen.

Millennials im Supermarkt: Was wollen sie wirklich?

Millennials (18-38 Jahre) sind eine beliebte Gruppe, wenn es um Konsumentenforschung und Kundenverhalten geht. Sie sind nicht nur eine kaufkraftstarke Kundengruppe, sondern zeigen auch das zukünftige Nutzerverhalten. Beim Kauf von Lebensmitteln sind sie einerseits innovativ und auch für den Online-Kauf zu begeistern, aber – wie auch einige andere Studien gezeigt haben – sie sind auch bei bestimmten Warengruppen durchaus konservativ. Was wollen also Millennials im Supermarkt? Eine Studie gibt Antworten.

Amazon Storefronts: Auf Kuschelkurs mit kleinen Händlern

Im September 2018 startete Amazon mit den Amazon Storefronts, einem neuen Online-Shop mit Produkten ausschließlich von kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland, die über Amazon verkaufen. Kunden auf Amazon.de können Produkte und Angebote von deutschen Unternehmen entdecken und über Videos und Portraits mehr über die Menschen dahinter erfahren.

Warum Apple seine Läden zu „Town Squares“ macht

Der Tech-Gigant Apple war schon immer, entgegen der Expertenmeinungen, mit seinen Stores erfolgreich. Doch ruht sich Apple auf diesem Erfolg nicht aus, sondern krempelt sein Store-Branding komplett um. Der Mensch und sein Erlebnis mit der Marke werden in einen vermeintlich öffentlichen Raum inszeniert. Ein geschickter Schachzug.

[Update] Für das nächste Meeting: ZUKUNFT DES EINKAUFENS Retail Bingo

Meetings können ja manchmal schon recht langweilig sein. Aber zum Glück kann man ja mit den lieben Kollegen Bingo spielen, während die Präsentation gerade läuft. Dafür haben wir das ZUKUNFT DES EINKAUFENS Retail Bingo ganz speziell für den stationären Handel entwickelt. Natürlich dürfen sich auch Online-Händler angesprochen fühlen und spielen, da sind wir großzügig.

Digital Connection: Kundenerlebnis durch digitale Lösungen steigern

Gerd Wolfram, einer unserer Autoren, hat gemeinsam mit Tanja Kruse Brandao ein Buch geschrieben: „Digital Connection. Die bessere Customer Journey mit smarten Technologien – Strategie und Praxisbeispiele“ verspricht eine interessante Lektüre über Digitalisierung im Marketing und in der Kunden- und Markenbeziehung.

Buchhandel im Wandel: Käuferschwund zwingt zum Handeln

Der deutsche Buchmarkt ist unter Druck, die Verkäufe schwinden. Buchhandel und Verlage beklagen den Untergang des Buchs als Kulturgut. Geht wirklich das Abendland unter? Oder sieht sich diese Branche, wie viele andere auch, einem durch die Digitalisierung getriebenen Wandel gegenüber, der gemeistert werden will? Der Buchhandel im Wandel. 

Das Ende des Storytelling? Nutzer wollen Rabatte, keine Geschichten

Es soll ja manchmal vorkommen, dass Unternehmen an den Bedürfnissen der eigenen Kunden vorbei handeln. Und auch diese Studie von Sprout, für die sowohl Social Marketers als auch Social Media Nutzer befragt wurden, scheint dies zu bestätigen. Denn 72 Prozent der befragten Konsumenten gaben an, Rabatte und Sonderangebote in Social Media zu bevorzugen. 60 Prozent wünschen sich Posts, in denen neue Produkte und Services vorgestellt werden. Und nur 37 Prozent möchten Posts sehen, die eine Geschichte erzählen. Funktioniert also das Storytelling im Handel doch nicht?

7 Denkanstösse zur Digitalisierung: #7 Menschen

Die digitale Transformation beinhaltet nicht nur neue Technologien, Automatisierung und veränderte Prozesse. Auch die Menschen in den Unternehmen verändern sich, junge Generationen beginnen ihr Berufsleben und sehen sich oftmals starren Strukturen gegenüber. Feste Arbeitszeiten und Arbeitsplätze, Arbeitszeiterfassung, Dienstpläne, verschiedene Kontrollmechanismen und das weit verbreitete „Management by Presence“, d.h. nur wer da und sichtbar ist, arbeitet auch.

Unser beliebtestes Seminar: Digitale Technologien am POS

Wenn über digitale Technologien am POS gesprochen wird, klingeln uns manchmal schon die Ohren, so viel Buzzwords und Marketing-Geklingel stürzt auf uns ein. Vieles hört sich faszinierend an, ungeahnte Möglichkeiten, mehr Kundennähe, höhere Umsätze, eine bessere (Handels-) Welt. Ist das wirklich so? Sind diese Technologien existenziell wichtig für den stationären Handel und was verbirgt sich eigentlich genau hinter den Begriffen?

7 Denkanstösse zur Digitalisierung: #6 Kommunikation

Damals, im digitalen Pleistozän, hatten wir in den Unternehmen eine Marketing- und eine PR-Abteilung. Das Marketing machte die Prospekte und Anzeigen und die PR sprach mit der Presse. Es war eindeutig, dass Informationen aus unserem Haus so unglaublich spannend waren, dass wir sie in aller Breite auf alle hinaus geblasen haben. Je lauter, je besser. Selten haben wir uns darum gekümmert, ob die Botschaft vernommen, verstanden und behalten wurde. Wir haben das schon immer so gemacht. Weiter so!

7 Denkanstösse zur Digitalisierung: #5 Angebot

In den Jahren, die man sein Geschäft betreibt, schleichen sich Gewohnheiten ein. Der Erfolg ist da, man hat gar keinen Grund, etwas zu ändern und so plätschert der Alltag dahin. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, birgt allerdings eine Gefahr. Man neigt dazu, sich auf seinem Erfolg auszuruhen und nimmt die ersten Anzeichen von Veränderungen nicht wahr.