Über Heike Scholz

Heike Scholz ist geschäftsführende Gesellschafterin von ZUKUNFT DES EINKAUFENS, anerkannte und geschätzter Speaker, Autorin und Geekette und wurde bereits mehrmals unter die Top 100 Internetköpfe Deutschlands gewählt. Als Technologie- und Handelsexpertin und mit ihrer langjährigen Erfahrung als Strategieberaterin unterstützt sie Handel, Städte und Industrie, den besten Weg in Zeiten der Digitalisierung zu finden. Weiterhin gehört sie zum Beirat für die Studiengänge Angewandte Informatik und Mobile Computing an der Hochschule Worms.

Einträge von Heike Scholz

Studie: Einkaufen 2030

Roboter neben der Umkleide und Fußgängerzonen ohne Geschäfte – die Prognosen für die Einkaufswelten von morgen sind vielfältig. Doch Shopper vertrauen offensichtlich auf Bewährtes, wie eine aktuelle Studie zeigt. Wie wird es also sein, das Einkaufen 2030?

Deutsche Jugendliche beim Online-Shopping weltweit auf Platz 1

Deutsche Verbraucher:innen sind überzeugte Offline-Shopper: Auch wenn die Vorteile beim Online-Shopping auf der Hand liegen, bevorzugen 66 Prozent der Deutschen den Einkauf im Geschäft. Das zeigt die Studie Shopping Pulse des Shopping- und Zahlungsdienstleisters Klarna, der 14.000 Verbraucher:innen in 13 Ländern zu ihren Einkaufsgewohnheiten befragte.

Studie: Handel überschätzt die Rolle des Autos

In immer mehr Städten entstehen Initiativen, Rad- und Fussverkehr auch in Einkaufsstrassen auszubauen. Erste Projekte sind vielversprechend und zeigen, dass keine Verödung der Strassen entsteht, wenn Menschen diese nicht mehr direkt mit dem PKW erreichen können. Und doch ertönen mit schöner Regelmäßigkeit in der von solchen Projekten betroffenen Händlerschaften diverse Aufschreie. Umsätze würden wegbrechen, wenn die Kund:innen nicht mehr mit dem Auto vorfahren könnten. Alle Läden müssten schließen, Arbeitsplätze gingen verloren. Eine Studie zeigt, warum Händler:innen die Bedeutung des Autos für Handelsumsätze regelmäßig überschätzen.

Shopping-Apps: Wer schafft es in den Share of Wallet?

Von 2006 bis 2017 habe ich als Gründerin von mobile zeitgeist die Entwicklung der Mobile-Branche intensiv begleitet. Als 2007 mit dem iPhone auch der Siegeszug der Apps begann, diskutierten wir bereits, wie viele Apps Nutzende wohl tatsächlich regelmäßig verwenden würden. Der Begriff „Share of Wallet“, der diesen Anteil der Apps beschreibt, stammt aus der Zeit von (Kunnden-)Karten im Portemonnaie. Bis heute bin ich der Meinung, dass maximal 3-4 Apps es wirklich in eine regelmäßige Nutzung, also in den Share of Wallet, schaffen.

Kaufverhalten: Mehr Geld für Erlebnisse als für Waren

Unser Kaufverhalten hat sich in den vergangenen zwei Jahren entscheidend verändert – von der Art und Weise, wie wir bezahlen, bis hin zu den Orten, an denen wir einkaufen. Um diese veränderten Bedürfnisse aufzuzeigen und Einblicke in das Konsumverhalten der Europäer:innen zu geben, hat Mastercard seinen Mastercard SpendingPulse auf Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien, die Tschechische Republik und Ungarn ausgeweitet. Dieser misst Umsätze im Einzelhandel und online über alle Zahlungsarten hinweg.

Einfache Entwicklung von Buyer Personas: Jetzt Arbeitsbuch sichern!

„Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt!“ – Wie oft haben wir dies nicht schon gehört oder auch selbst gesagt. Meist gehen wir davon aus, dass wir wissen, wer eigentlich mit „Kunde“ gemeint ist. Meine Erfahrung ist es jedoch, dass auf meine Frage „Wer genau ist Ihr Kunde?“, nur recht allgemeine Attribute aufgezählt werden, wie z.B. eher jung, mehr Frauen, stilsicher oder technikaffin. Wenn ich nur eine eher schwammige Vorstellung meiner Kunden habe, wie will ich diese dann gezielt und personalisiert ansprechen? Wie bin ich mit meinem Leistungsangebot relevant?

Krisen bremsen Kauflust: Umsatzrückgänge von 3 bis 8% bei Non-Food

Die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine erleben deutsche Verbraucher:innen neben höheren Strom-, Gas- und Benzinkosten auch in weiteren Bereichen wie Lebensmitteln. Dadurch erhöhen sich die Ausgaben pro Haushalt, zusätzlich beeinflussen die neuen Bedingungen das Einkaufsverhalten der Deutschen. Auch wenn die Preise für Konsumgüter wie Bekleidung, Schmuck und Elektrogeräte in den vergangenen Wochen und Monaten noch nicht so stark gestiegen sind wie die für Energie und Lebensmittel, ist die Kauflust der Deutschen getrübt.

Direct-to-Consumer (D2C): Chancen für Hersteller – und was macht der Handel?

Auch in Deutschland erfreut sich Direct-to-Consumer (D2C), also der Direktvertrieb vom Hersteller zum Endkunden, immer größerer Beliebtheit. Schon vor der Corona-Pandemie haben viele Hersteller bereits auf diesen Vertriebsweg gesetzt. Eine neue Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Publicis Commerce Germany analysiert die Potenziale und Herausforderungen von D2C aus Hersteller- und Konsumentensicht im deutschen Markt.

Umgang mit Veränderung: Welcher Innovator-Typ sind Sie?

Jede*r geht mit Innovationen und deren Auswirkungen auf Arbeit und Leben unterschiedlich um. Uns begegnen viele Menschen im Handel, die aufgeschlossen und neugierig sind, aber auch manche, die ganz anders auf die Herausforderungen durch die Digitalisierung reagieren. Wir haben einmal die häufigsten, nicht ganz ernst gemeinten, Innovator-Typen zusammen gestellt.

Kaufgewohnheiten: Auch Ältere shoppen regelmäßig online

Das Online-Shoppen ist kein Privileg junger Menschen, die Neuem aufgeschlossener gegenüberstehen als Ältere. Nach Jahrzehnten des Online-Handels kauft auch die ältere Generation gern und regelmäßig online ein. In der Altersgruppe ab 65 gaben 85 Prozent an, dass sie in den letzten 28 Tagen mindestens einmal online gekauft haben. Insgesamt waren es 88 Prozent aller in einer aktuellen Untersuchung befragten Konsumenten in Deutschland.

DPD eröffnet Abhol-Hub in Berlin

Schon häufiger haben wir hier bei ZUKUNFT DES EINKAUFENS laut darüber nachgedacht, wie stationäre Händler:innen vom Online-Boom profitieren können. Eine der Ideen war es, „Abhol-Hubs“ einzurichten, die den Menschen das bequeme Abholen, Anprobieren und Zurücksenden ihrer online bestellten Waren in Innenstädten oder Stadteilzentren ermöglichen.

Mit mehr Transparenz gegen den Frust beim Shopping

Beim Shopping treten für Konsument*innen immer wieder Frustfaktoren auf. Ihre Erwartung an das Shopping-Erlebnis wird nicht erfüllt, schlimmstenfalls wird der Kauf abgebrochen. Nicht jedes Sandkorn im Getriebe eines Kaufprozesses ist so groß, dass die Kund*innen weiterziehen. Doch es gibt einige Faktoren, die besonders frustrierend sind.

Von Innovatoren in Unternehmen – und Wildgänsen

Heute einmal etwas anderes von mir. Eine Parabel über Innovative in Unternehmen. Geschrieben hat sie der dänische Philosoph, Essayist und Theologe Sören Kierkegaard im 19. Jahrhundert. Er hat damals nicht über Innovative geschrieben, sondern übte Kritik an den Christ*innen, die sich mit der Bibel nicht mehr beschäftigen wollten. Und doch passen seine Ausführungen hervorragend auf Innovative in Unternehmen.

Konsumentenreport: Besuch im stationären Handel wird online vorbereitet

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Shopper sich vor dem Kauf online informieren, Preise vergleichen und Bewertungen lesen. Dies nennt man Webrooming oder ROPO, was für „Research online, purchase offline“ steht.* Der Anteil der Shopper, die dies tun, ist in den vergangenen zwei Jahren nochmals gestiegen, wie die Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH) in ihrem Konsumentenreport Q1-2022 herausgefunden hat.

Fortbildung: Fit für die Omnichannel-Welt

Das Shopperverhalten verändert sich kontinuierlich und in den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung diese Prozesse noch beschleunigt. Die Corona-Krise wirkt dabei wie ein Brandbeschleuniger. Händler*innen müssen in dieser Omnichannel-Welt ständig Neues lernen, etablierte Prozesse und Verfahren immer wieder infrage stellen und im Rahmen eines gegebenen Zeitbudgets neuartige Lösungen finden. Ganz nebenbei müssen dann noch neue Umsatzchancen gefunden und die Resilienz des eigenen Unternehmens erhöht werden. Keine wirklich leichten Aufgaben.

Innenstädte: 5 Tipps für den Umgang mit der Krise & Event-Tipp

Kaum ein Tag vergeht, an dem sterbende Innenstädte nicht beklagt werden. Die Corona-Krise hat die Entwicklung, die schon viel früher begonnen hat, beschleunigt. Wir sehen die Veränderungen wie in einem Zeitraffer. Die Menschen in den Innenstädten, Händler*innen, Gastronomen, City-Manager*innen, Wirtschaftsförderung etc., schwanken zwischen Resignation, Verzweiflung, Aktionismus und guten Ideen. Die Suche nach schnellen und möglichst einfachen Lösungen läuft auf vollen Touren. Doch kann es solch eine Hilfe in der derzeitigen Situation überhaupt geben?

Ranking: Wie fair sind deutsche Lieferdienste?

Der eCommerce boomt und mit ihm auch die deutsche Plattformökonomie. Zu ihr gehören auch Zustell- und Lieferdienste wie Wolt, Flink, Getir oder Gorillas. Der Verteilungskampf auf der letzten Meile ist in vollem Gang und einige der Anbieter zeichnen sich nicht nur durch sehr kurze Lieferzeiten, sondern auch mit fragwürdigen Arbeits- und Managementmethoden aus. Nun hat die Fairwork-Initiative, wie in jedem Jahr, einen Blick auf Mitspracherecht von Arbeiter*innen, Vereinigungsfreiheit, soziale Absicherung und Gleichstellung von Arbeitenden geworfen und ein Ranking für 2021 erstellt.

Retail-As-A-Service: Chance für stationäre Händler

Stationäre Händler sehen an vielen Stellen ihre Geschäftsmodelle schwinden. Das Käuferverhalten ändert und verlagert sich bei vielen Kategorien immer mehr ins Netz. Auf der anderen Seite stehen Online-Händler*innen, die zunehmend auch in der Fläche sichtbar werden. Allerdings „können“ die Online-Pure-Player stationären Handel oftmals nicht. Eine Chance für den etablierten, stationären Handel, seine Expertise anzubieten. Doch das Geschäft mit Retail-As-A-Service machen wieder einmal Start-ups.

POS der Zukunft: Kassenlos, 24/7 geöffnet, transparent

Zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Smartphone im Laden vor Ort einchecken, sich per App über Produkte und Preise informieren und beim Verlassen des Geschäfts automatisch bezahlen – erste Supermärkte und Einzelhändler bieten auch in Deutschland bereits komplett digitale Einkaufserlebnisse. Wie sieht sie also aus, die Zukunft des POS?

Innenstadt – Ikea mit weiteren Stores in Innenstädten

2018 raschelte es im (Medien-)Blätterwald: Ikea änderte sein Rückgaberecht und wollte zukünftig gebrauchte Möbel nicht mehr zurücknehmen. Gefühlt alle Medien berichteten. Doch viel spannender an den Aussagen von Ikea-Deutschlandchef Dennis Baslev war damals, dass Ikea sich von den großen Möbelhäusern am Stadtrand verabschiedete und mit kleineren Geschäften und Konzepten in die Innenstädte wollte, Innenstadt-Ikea sozusagen.

Lokale Suche: Wie Sie bei Google gefunden werden

Immer mehr Menschen nutzen ihre Mobiltelefone als Einkaufsunterstützer. Kein Wunder, die digitalen Helfer sind immer dabei und erschließen nicht nur das Wissen der Welt von jedem Ort der Welt aus, sondern erkunden auch die nähere Umgebung. Dies leistet die lokale Suche.

Doku: Die Modeverweigerer

Einige von uns erinnern sich noch, dass es eine Zeit gab, in der es zwei (in Worten: zwei) Modekollektionen im Jahr gab. Dazu dann je einen (!) Schlussverkauf: Sommer und Winter. Die Schlagzahl der Modeindustrie hat sich drastisch erhöht. Gerade waren es noch H&M oder Primark, die mit Fast Fashion die Kund*innen erfolgreich animierten, möglichst viel, möglichst oft zu kaufen. Mit allen bekannten Nachteilen für Umwelt, Klima und Arbeitsbedingungen.

2021: Die meistgelesenen Artikel

Wir sind zwar im neuen Jahr schon ein kleines Stück vorangekommen, möchten aber nicht versäumen, mit den zehn meistgelesenen Artikeln aus dem vergangenen Jahr 2021 noch einmal zurückzuschauen. Viel Spaß!

Studie: Vorteile des Online-Shoppings auch im stationären Handel gefordert

Während Verbraucher bisher hauptsächlich fortschrittliche Online-Auftritte einforderten, wollen sie mittlerweile dieselben technologischen Möglichkeiten auch beim Einkaufen im stationären Einzelhandel haben. Dies hat das US-amerikanische Softwareunternehmen für User Generated Content-Systeme (UGC), Bazaarvoice, in einer internationalen Befragung von 8.000 Verbraucher*innen und 500 Entscheider*innen aus dem Handel herausgefunden.

Lernplattform innector: QR Codes im Marketing – sinnvoll, aber oft langweilig

Der QR Code ist bereits ein Relikt im digitalen Marketing, denn schon 1994 wurde er von Denso Wave entwickelt, damals allerdings für die automatisierte Fertigung. In Japan trat er sehr schnell auch seinen Siegeszug im Marketing an. Die NTT DoCoMo setzte die zweidimensionalen Codes ein, um verschiedene Dienste (Value Added Services) anzubieten. Das damals vorhandene Monopol der DoCoMo in Japan war der Grundstein, auf dem die Verbreitung der QR Codes im Marketing basierte. Europa war damals – und ist es heute noch – weit von einer derart intensiven Nutzung durch Konsument*innen entfernt.

Deutsche vertrauen besonders in der Krise auf Marken

Die Corona-Krise hat vieles in Deutschland verändert, sie konnte das Vertrauen der Konsumenten in Marken jedoch nicht erschüttern. Die Lust zum Shoppen hat durch die Pandemie gelitten, aber jeder Fünfte betont, dass er in dieser Krisensituation häufiger zu bekannten, vertrauten Marken und Produkten gegriffen hat als davor.

Einzelhandelsmieten brechen in Top7-Städten stark ein

Der sich bereits in den vergangenen Jahren abzeichnende Leerstand in der Einzelhandelsbranche hat pandemiebedingt einen großen Schub bekommen. Die Leerstandsquote im Sommer 2021 betrug im bundesweiten Durchschnitt circa 20 Prozent. 77 Prozent der Immobilienunternehmen gaben bei einer Befragung durch IVD-Research an, dass sich der Leerstand bei Ladenflächen in den Innenstädten in den vergangenen acht Monaten noch einmal erhöht hat. Eine deutliche Mehrheit (62 Prozent) der IVD-Marktexperten sieht diesen Prozess außerdem als unumkehrbar an. Die Einzelhandelsmieten haben sich je nach Stadtgröße sehr unterschiedlich entwickelt.

Digitalisierung: „Fragt nicht, was digital werden muss. Fragt, was analog bleiben kann.“

Noch Anfang letzten Jahres wollten große Teile des inhabergeführten Handels nichts mehr von den stark strapazierten Buzzwords „Digitale Transformation“, „Digitalisierung“ oder „Big Data“  hören. Keine Zeit, kein Budget, fehlendes Wissen und es ging ja auch so. Irgendwie. Doch dann kam COVID-19 und die Versäumnisse rächten sich – schnell und massiv. Nein, nicht jede*r Händler*in, die/der heute vor großen Problemen steht, hat alles falsch gemacht. Doch leider haben viele die Augen vor dem Strukturwandel, dem der Handel unterliegt, ganz oder teilweise verschlossen. Was braucht es also für die Digitalisierung im Handel?

Einzelhandel digital wie noch nie – doch bleibt das auch so?

Die letzten Monate waren auch für viele Händler*innen nicht leicht. Dennoch ist der deutsche Einzelhandel digital wie noch nie. Die Krise hat deutlich eine hohe Dynamik ausgelöst. Doch scheint genau diese im Hinblick auf die Digitalisierung wieder abzuflachen, wie eines der Ergebnisse dieser Befragung des Bitkom zeigt. Investitionen in Digitalisierung werden von den meisten Unternehmen nicht anhaltend eingeplant.

[Update] Im Baumarkt nachts um halb eins

Bereits im April 2018 hat Adolf Würth, Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial, in Vöhringen die erste 24-Stunden-Niederlassung eröffnet. Hier können Kund*innen von Montag bis Samstag durchgehend ihren Sofortbedarf decken, auch mitten in der Nacht.

With a little help from my friends: Unterstützer werden!

Seit 2015 gibt es ZUKUNFT DES EINKAUFENS nun schon. Sechs Jahre, in denen wir von unseren Leserinnen und Lesern so häufig gehört haben, dass sie unsere Arbeit sehr schätzen würden und sich freuen, dass es ein solches Format gibt. Das tut uns natürlich immer sehr gut und wir freuen uns ganz ehrlich darüber.

2021: Was passiert im Internet in einer Minute?

Das Internet ist allgegenwärtig und nicht nur wir verbringen viel Zeit online. All das Scrollen, Posten, Wischen, Twittern, Liken, Teilen, Herunter- und wieder Hochladen hinterlässt unweigerlich Spuren. Was genau in 60 Sekunden im Internet passiert, zeigt – wie in jedem Jahr – diese fröhliche Grafik von Lori Lewis.

Studie: Mit Technologien zum besseren Einkaufserlebnis

Es ist kein Geheimnis, dass der Einzelhandel in den letzten Jahren mehr als jeder andere Sektor einen massiven technologischen Umbruch erlebt hat. Um diesem veränderten Verbraucherverhalten Rechnung zu tragen, haben die Einzelhändler*innen Strategien und neue Geschäftsmodelle entwickelt, um die Kluft zwischen Online- und Offline-Einkaufserlebnissen zu überbrücken. Eine Studie zeigt, dass Einzelhändler*innen, die Technologien nutzen, um das Einkaufserlebnis zu verbessern, eher Wiederholungskäufer*innen gewinnen.

Zukunft des Einkaufens: Nachhaltig, unabhängig, lokal

Das Wachstum des Onlinehandels wird größtenteils von den jungen Generationen vorangetrieben, Kaufende sind mehr und mehr dazu bereit, unabhängige Unternehmen zu unterstützen und lokal einzukaufen und der Einzelhandel, wie wir ihn kennen, wird sich grundlegend verändern. Zudem spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle.

Warum eröffnet Amazon Kaufhäuser?

Es raschelte sehr im Medien-Blätterwald als kürzlich das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, dass Amazon plant, eigene Kaufhäuser zu eröffnen. Amazon selbst bestätigte diese Berichte nicht, aber wirklich überraschend wäre dies nicht. Denn Amazon ist bereits seit rund drei Jahren auch als stationäres Handelsunternehmen im Markt: 2017 übernahm Amazon die Bio-Lebensmittel-Kette Wholefoods, eröffnete 30 Amazon Go Standorte und will für seine Marke „fresh“ rund 40 Filialen aufbauen. 24 Buchläden und weitere 4-Star-Läden kommen noch hinzu. Amazon hat also bereits einige Erfahrungen im stationären Handel.

innector Webinar: Der Weg zum optimalen Newsletter-Marketing

Seit 2006 konzipiere, befülle und versende ich regelmäßige Newsletter und zwar aus gutem Grund: in meinen Augen gibt es kaum ein effektiveres Marketing-Instrument für bestimmte Zielgruppen. Sicherlich ist das Medium Mail nicht das Richtige, will man die Generation Z oder noch jüngere Zielgruppen erreichen. Doch für alle anderen ist es unbedingt relevant.

Arbeitsbuch Sortimentsanalyse: Jetzt Bestandteil der Lernplattform innector

Der stationäre Handel wandelt sich vom Warenversorger der Nation zum Ort der Inspiration, der Freizeitgestaltung und der Erlebnisse. Das bedeutet, dass auch die Sortimente sich verändern müssen, um den veränderten Kundenwünschen gerecht zu werden. Wir haben ein Arbeitsbuch entwickelt, das stationären Händler*innen helfen soll, eine qualifizierte Sortimentsanalyse durchzuführen und so das eigene Sortiment bestmöglich auf die eigenen Kund*innen auszurichten. Damit begleiten wir Händler*innen auf ihrem Weg zum optimalen Sortiment.

Studie: Deutsche glauben nicht an nachhaltigen Online-Handel

Auch beim Kaufverhalten treffen wir häufig auf „gefühlte Wahrheiten“. Dies liegt im ganz normalen menschlichen Lernverhalten. Denn wir verinnerlichen an einem bestimmten Zeitpunkt eine belegte Wahrheit und halten an ihr fest, auch wenn sich die Welt weitergedreht hat und nun anders aussieht. Es dauert verhältnismäßig lang, bis wir diese früher abgespeicherte Information aktualisieren und häufig blenden wir aktuelle Fakten, die uns zur Änderung unserer Meinung zwingen würden, einfach aus, um an unserer bisherigen Haltung festhalten zu können.

Nachhaltigkeit: Grüner Hype oder große Transformation?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir keine Nachrichten zu mehr Nachhaltigkeit hören. Unternehmen sind aufgefordert, sich neu aufzustellen und den immer stärker werdenden Wünschen der Kund*innen gerecht zu werden. Doch Nachhaltigkeit ist eben nicht (nur), keine Plastiktüten mehr auszugeben. Nachhaltigkeit ist ein strategisches Thema für Unternehmen jeder Größe und daher schauen wir einmal auf das Gesamtbild.

innector Sichtbarkeits-Challenge: Digital gefunden werden

Für stationäre Händler*innen ist es essenziell, online besonders gut gefunden zu werden. Denn lokale Suchanfragen haben sehr hohe Konversionsraten: bei 75% der Suchanfragen erfolgt innerhalb von 24 Stunden ein Ladenbesuch. Unternehmen, die hier nicht optimal aufgestellt sind, verschenken wertvollen Traffic und damit Umsätze.