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Heike Scholz

Passantenfrequenz: München, Köln und Hannover am meisten besucht

17. Juni 2019 / Von Heike Scholz / Lesedauer: 1 Minuten 30 Sekunden
Passantenfrequenz

Die Neuhauser Straße in München, die Schildergasse in Köln und die Georgstraße in Hannover sind die meistfrequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Passantenfrequenz-Zählung von Engel & Völkers Commercial und hystreet. An 55 einzelhandelsrelevanten Lagen in 29 deutschen Städten wurde die Zahl der Passanten ausgewertet.

Betrachtet wurden die mittels Lasermessgeräten erfassten Passantenfrequenzen zwischen 10 bis 20 Uhr an allen Dienstagen und Samstagen im Mai 2019. „Der aus der mehrtägigen Auswertung gebildete Durchschnittswert pro Stunde gewährleistet, dass Einflussfaktoren wie Wetter oder Veranstaltungen die Ergebnisse wie bei den bisherigen Handzählungen nicht überproportional beeinflussen“, erläutert Florian Kraul, Head of Research bei Engel & Völkers Commercial.

Demzufolge ist die Neuhauser Straße in München sowohl am Dienstag (5.049 Passanten) als auch am Samstag (11.256) die höchstfrequentierte der untersuchten Einkaufsstraßen in Deutschland. Der Spitzenwert (14.245) wurde dort am 25. Mai 2019 zwischen 16 und 17 Uhr gemessen.

Auf Rang 2 folgen Samstags die Schildergasse in Köln (9.412) und die Georgstraße in Hannover (7.650). Dienstags liegt diese Einkaufslage mit 4.877 Passanten knapp vor der Einkaufsstraße in der Domstadt (4.469).

Als zweiter B-Standort hinter Hannover folgt im Dienstags-Ranking auf Rang 5 Karlsruhe. Mit 3.156 gezählten Passanten liegt die Kaiserstraße nahezu auf Augenhöhe mit der Spitalerstraße in Hamburg (3.283).

Frequenz Dienstag

Top 10 am Dienstag; Quelle: Engel & Völkers, 2019

Samstags reicht es für den B-Standort in Baden-Württemberg allerdings lediglich für Platz 21 (4.030). Fünf Plätze dahinter folgt der erste Zählpunkt im Ranking in Berlin. In der Tauentzienstraße wurde ein Wert von 3.663 Passanten ermittelt.

Frequenz Samstag

Top 10 am Samstag; Quelle: Engel & Völkers, 2019

„In der Gesamtbetrachtung aller 55 Messpunkte ist die Passantenfrequenz am Samstag um 88,4 % höher als am Dienstag, was die Bedeutung als Haupteinkaufstag eindrucksvoll unterstreicht“, hebt Kraul hervor. Erwähnenswert sei darüber hinaus, dass in zehn untersuchten Standorten überdurchschnittliche Frequenzzahlen zwischen 18 und 20 Uhr registriert wurden.

Demgegenüber haben sich beispielsweise die Werte in Bamberg (Grüner Markt), in Mainz (Schusterstraße) oder in Erfurt (Schlösserstraße) in der Spitze nahezu halbiert. „Das führen wir unter anderem auf die Geschäftsöffnungszeiten und die unterschiedlichen Gastronomieangebote in den Einkaufslagen zurück“, berichtet Kraul.

Die einzelnen Rankings:

  • Präsentation Zusammenfassung Mai 2019
  • Frequenzzählung Dienstag Mai 2019
  • Frequenzzählung Samstag Mai 2019

Beitragsbild: Stockfoto –  Alizada Studios/Shutterstock

1 Kommentar/
Kategorie: Innenstadt
Schlagworte: Standort, Studien
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1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

  1. Frequenzsteigerung durch die Kombination von „Einkaufen“ und „Kultur“ sagt:
    22. März 2020 um 20:20 Uhr

    […] und Kultureinrichtungen in Form eines Neubaus war die Aufwertung der Innenstadt und somit die Frequenzsteigerung durch Einkaufen und Kultur. Zudem sollte der Einzelhandel in der Innenstadt von dem Projekt […]

    Antworten

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