Standortfunktion am Smartphone: Wasch mich, aber mach mich nicht nass

/ Lesedauer: 1 Minuten 26 Sekunden
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In der digitalen Welt ist insbesondere uns Deutschen oftmals eine gewisse Ambivalenz eigen. Einerseits möchten wir bequeme und sinnvolle Services nutzen, andererseits möchten wir aber von unseren Daten so wenig wie möglich preis geben. Da werden Dienste wie Googlemail oder Facebook fleissig genutzt, wenn es aber um die Erhebung unserer Daten von diesen Anbietern geht, reagieren wir empfindlich. Doch es ist nun einmal so: „There is no lunch for free!“

Auch bei Location Based Services ist dieses Paradox sichtbar. Viele Nutzer stimmen zu, dass die Berücksichtigung des Orts mobile Services verbessern hilft. Doch sind diese Nutzer ebenso vorsichtig, wenn es darum geht, die Erfassung des Aufenthaltsorts durch das Smartphone zuzulassen.

Für den stationären Handel, der seine Kunden direkt am POS über ihre Smartphones erreichen will oder auch schon bevor sie den Laden betreten, ist die Kenntnis des Standorts ein wichtiges Kriterium für personalisierte und ortsbezogene Angebote.

Im Juli 2015 führte der LBS-Anbieter Skyhook Wireless eine Umfrage unter 1.000 US-amerikanischen Smartphone-Nutzern durch. Hierbei stimmten 83 Prozent der Befragten zu, dass der Standort existentiell für bestimmte Services oder Apps ist. Und doch hatten mehr als die Hälfte aller Nutzer von Wetter- oder Navigations-Apps ihre Standort-Funktion abgeschaltet.

40 Prozent der Befragten gaben an, ihren Standort nur zögerlich oder gar nicht sichtbar zu schalten. 20 Prozent haben die Standort-Funktion sogar komplett abgeschaltet.

Warum Nutzer die Standort-Funktion ihres Smartphones nicht freigeben oder sogar bewusst abschalten und wie man als Anbieter von Location Based Services darauf reagieren kann, erfahren Sie im vollständigen Artikel auf mobile zeitgeist.

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