Trendwatch #4: Retail Revolution
Zukunft des Einkaufens stellt in dieser Reihe regelmäßig Trends vor, analysiert diese und beleuchtet die Relevanz für verschiedene Branchen. Heute im Focus:
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Zukunft des Einkaufens stellt in dieser Reihe regelmäßig Trends vor, analysiert diese und beleuchtet die Relevanz für verschiedene Branchen. Heute im Focus:
Pfennigpfeiffer, der Fachmarkt für Büro & Schule, Schenken & Kreativ sowie Haushalt und Wohnen mit über 100 Filialen, ist neuer Partner von PAYBACK. Über 30 Millionen Kunden des größten und beliebtesten deutschen Bonusprogramms können sich nun bei ihren Einkäufen bei Pfennigpfeiffer mit Punkten belohnen und diese mit PAYBACK Coupons zusätzlich vervielfachen. Das umfangreiche Sortiment von Pfennigpfeiffer umfasst über 12.000 Artikel. Neben einem ganzjährigen Schulsortiment finden Kunden vielfältige Saisonflächen, von Frühling über Sommer bis hin zu Weihnachten und Silvester. Hier erhalten sie alles, was das Herz begehrt und dies zu attraktiven Preisen.
Wer sich mit dem Thema Multichannel Marketing befasst, stößt früher oder später unweigerlich auf den Begriff ROPO-Effekt. Die Abkürzung steht für “Research online, purchase offline” – also den Einkauf im stationären Handel, nachdem man sich im Internet informiert hat. ROPO, auch Webrooming genannt, ist damit der Gegeneffekt zum Showrooming, d.h. der Information im stationären Geschäft, auf die ein Online-Einkauf folgt.
Zukunft des Einkaufens stellt in dieser Reihe regelmäßig Trends vor, analysiert diese und beleuchtet die Relevanz für verschiedene Branchen. Heute im Focus:
Wusstet Ihr, dass jeder zweite Kopfsalat bei der Ernte aussortiert und jedes fünfte Brot ungekauft entsorgt wird? Der Wahn nach immer frischeren Produkten fordert in der heutigen Überflussgesellschaft ständig neue Opfer. Lebensmittelvernichtung ist mit eines der emotionalsten Themen der Welt, dass auch den Handel und die Erzeuger betrifft.
Die Digitalisierung hat den Fotomarkt gleich in zwei Bereichen verändert: Früher haben die Händler ihre Marge über die Fotoarbeiten erwirtschaftet und mit dieser den Kameraverkauf quersubventioniert. Dann kamen die Smartphones und haben den gesamten Kompaktkameramarkt substituiert.
Wie gelingt es, die Besucherfrequenz in der Filiale messbar zu erhöhen und den Umsatz deutlich zu steigern?
Die Stärkung der Innenstadt ist eine Aufgabe, mir der sich derzeit viele Initiativen beschäftigen. Eine der nachhaltigsten ist sicherlich die Future City Langenfeld, eine Initiative, die von der Stadt gemeinsam mit der Düsseldorfer gmvteam GmbH initiiert wurde. Das Ziel ist die Entwicklung von Lösungen für einen attraktiven Handel und des Erlebnisraumes Innenstadt.
Aufmerksame Analysten haben es schon länger vorausgesehen: Der Lebensmittelhandel wird sich in den nächsten Jahren verändern. eFood, Discounter und nicht zuletzt das veränderte Kundenverhalten sorgen für Druck in der Branche. Stefan Rüschen, Handelspraktiker und Professor für Lebensmittelhandel an der DHBW Heilbronn, gibt uns einen sehr guten Überblick über diesen Retailbereich in der heutigen Zeit und liefert einen Ausblick.
Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Berlin sind die Hackeschen Höfe. Nur wenige Touristen lassen Sie sich die beeindruckende Jugendstil-Fassade und das besondere Berliner Flair entgehen. Seit dem Mauerfall sind sie zum zentralen Anlaufpunkt sowohl für Szene-Gänger als auch für Berlin-Besucher geworden. Wir sprechen mit dem Standortmanager David S. Kastner.
Der Handel muss sich digitalisieren um mit den Erwartungen der Kunden Schritt zu halten, soviel sollte eigentlich allen Marktakteuren bewusst sein. Um herauszufinden wie der Stand der Digitalisierung im Handel ist und wie der Handel die Situation selber sieht, hat der Verband Bitkom eine Studie durchgeführt; die Ergebnisse wurden Ende Juni herausgegeben.
Die POPAI D-A-CH Awards haben sich mittlerweile fest im Kalender verankert und die Gala zur Verleihung der begehrten Indianerstatuen war auch in diesem Jahr wieder ein Highlight der Branche. Auf einer festlichen Gala im Hyatt Regency Hotel in Düsseldorf wurden in der ersten Juliwoche die Gewinner der 15 Kategorien vor 120 geladenen Gästen ausgezeichnet und 43 Preise vergeben.
Die Aufregung im Netz war groß. Die Hannoversche Allgemeine (haz) veröffentlichte eine dpa-Meldung (Meldung mittlerweile gelöscht), in der der Grünen-Landeschef Stefan Körner wie folgt zitiert wird.
Augmented und Virtual Reality – abgekürzt AR und VR – sind zurzeit in aller Munde. Doch viele stationäre Händler unterschätzen das Potenzial und die Geschwindigkeit, mit der diese Technologien das Shopping verändern werden.
Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, 360° Videos – seit einigen Monaten werden (wieder) verschiedene Konzepte in Bezug auf künstliche Umgebungen, ihre Nutzungskontexte und Marktchancen diskutiert. Die Begriffe fliegen nur so durcheinander und es hilft immer, erst einmal zu klären, worüber man denn genau spricht.
Den Amazon Echo gibt es nun schon eine ganze Weile und viele von uns haben sich damit die freundliche Alexa nach Hause geholt. Nun legt Amazon nach und bringt mit dem Echo Look nicht nur eine vernetzte Kamera in unsere Wohn- oder wahlweise Schlafzimmer. Echo Look ist ein mit künstlicher Intelligenz ausgestatteter Styleberater für zu Hause. Schöne neue Shopping-Welt?
Seit über fünf Jahren beschäftige ich mich mit Mobile Payment. Genauso lange höre ich die Mahnungen des Handels, dass hierbei die Gebühren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sinken müssen. Eigentlich soll das Ganze gar nichts kosten. Dazu verweist man gerne auf die Alternativen Bargeld und Lastschrift. Allerdings schwingt sich Bargeld gerade zum teuersten aller Zahlverfahren auf. Das spürt mittlerweile auch die Akzeptanzseite.
My new flat mate moved in 4 months ago. Her name is Alexa and she settled in the living room. The big question at the beginning was if I would get along with her. She made me lots of promises how she could help me in everyday life. She would put on the music, set the timer, read the news to me, report the weather, turn on the lights, order a taxi, …. she was talking about thousands of skills of hers. Sounded like a useful companion.
Schon mehrfach habe ich erläutert, wie Händler nicht nur ihre Webseiten sondern auch ihre Sichtbarkeit insbesondere bei mobilen Suchanfragen verbessern können. Nun möchte ich die Wichtigkeit dieser Maßnahmen noch einmal unterstreichen und noch einmal mit Zahlen aus dem Google Consumer Barometer unterfüttern.
In vielen Gesprächen höre ich, auch aus dem stationären Einzelhandel, dass mobile Webseiten als unwichtig erachtet werden. Es wird meist mit Argumenten bekräftigt wie „Unsere Kunden sind gar nicht online“ oder „Unsere Kunden kommen nicht von mobilen Endgeräten zu uns“.
Erschreckende Zahlen präsentiert uns da die weltweite Havas Media Gruppe im Februar 2017 mit ihrer weltweiten Meaningful Brands ® Studie, denn immerhin empfindet der weltweite Konsument 74% aller Marken und 60% des produzierten Brand Contents als nicht relevant. In Westeuropa wird sogar nur 32% der Marken überhaupt vertraut.
Das Thema e-commerce wird für klein- und mittelständische Unternehmen immer wichtiger – ein Grund sich das neue Buch „E-Commerce für klein- und mittelständische Unternehmen“ des Autors Yannik Süss, kürzlich erschienen im Springer Verlag, einmal anzuschauen. In zehn Kapiteln verspricht das Fachbuch den Weg zu einem erfolgreichen Onlineshop und ich war gespannt ob es hält, was es verspricht.
Will der stationäre Handel seinen Kunden beim Shoppen Angebote machen, die dieser auch wirklich haben möchte oder sogar erwartet, so muss er zunächst wissen, wie die Einstellung der Kunden ihm gegenüber ist. In einem zweiten Schritt gilt es heraus zu finden, mit welchen Erwartungshaltungen ein (potenzieller) Kunde den Laden betritt und welche Erfahrungen er bisher gemacht hat, die in diese Erwartungen mit einfließen.
Anlässlich der NRF Konferenz und Messe in New York (Videos zu den Highlights gibt es hier, hier und hier ) habe ich mir ausgiebig Zeit genommen, um Store Checks bei außergewöhnlichen oder zukunftsweisenden Formaten durchzuführen. Neben den bekannten Mainstream-Stores rund um die 5th Avenue habe ich es besonders auf kleine Formate in Greenwich, Soho und East Village abgesehen.
In der Welt der Ökosysteme und Plattformen herrscht heutzutage ein Gleichstand, der von Apple, Google, Facebook und Amazon bewahrt wird. In der letzten Zeit stieß noch Microsoft hinzu.
In Herne sollen ab Mitte des Jahres Digitallotsen eingesetzt werden, die mit Einzelhändlern und weiteren Dienstleistern individuell angepasste Angebote für eine digitale Plattform erarbeiten. Dies was das Ergebnis eines Workshops im Herbst letzten Jahres. Die Wirtschaftsförderung Herne hatte gemeinsam mit einem Team der Future Retail Init (Betreiber der FUTURE CITY Langenfeld) zu Gesprächen mit Interessensvertretern aus den einzelnen Handelsbezirken der Stadt aufrufen. Das Thema: „Wie können wir den digitalen und stationären Handel zusammendenken?“ Jetzt gab es die Förderzusage von dem gleichnamigen Förderaufruf des Landes NRW.
Wir haben einen medialen Paradigmenwechsel vor uns: in gleichem Maß, in dem Hersteller kostengünstige Virtual Reality-Brillen in den Markt tragen, entstehen immer komplexere, ausgefeiltere und immersivere Medienerlebnisse. Welchen Einfluß wird das auf den digitalen Handel haben?
Amazon startet mit Amazon Go in seinem Store in Seattle und macht es möglich, ganz ohne Check-Out einkaufen zu gehen. Manche nennen dies einen „Game Changer“.
Wir hatten kürzlich bereits dargestellt, wie wichtig es auch für stationäre Händler ist, in den mobilen Welten (auch lokal) präsent und gut auffindbar zu sein, also einen guten Mobile Friendliness Index mit seinen Webseiten zu erreichen.
Eine der meist genutzten Funktionen von mobilen Kunden ist die (lokale) Suche. Suchmaschinen verzeichnen daher einen starken Zuwachs um bis zu 150 Prozent an ortsbezogenen Suchanfragen nach Händlern und Dienstleistern “in der Nähe”. Daher ist es auch für stationäre Händler enorm wichtig, mobil gut auffindbar zu sein.
Name: Nicole Srock.Stanley
Der US-Modehändler Macy’s testet in zehn seiner Filialen „Macy’s On Call“, künstliche Intelligenz in Form eines Chatbot der Shoppern im Store helfen soll, sich leichter zurecht zu finden. Der Bot basiert auf IBMs Watson und kann über eine mobile Webseite aufgerufen werden.
Es wird in den letzten Tagen kaum jemandem entgangen sein. Pokémon Go, das kostenfrei Augmented Reality Game (iOS und Android), ist auch in Deutschland gestartet. Das Spiel wird täglich von mehr Menschen genutzt als Twitter. Nach 13 Stunden war es auf Platz 1 in den Charts der iOS-Apps und die Nintendo-Aktien sind mittlerweile viele Milliarden Euro mehr wert. Ein unglaublicher Erfolg.
Während der Fußball EM 2016 sind die Online Händler mehr denn je auf weibliche Kunden angewiesen. Laut einer aktuellen Umfrage von Internetworld, haben zahlreiche Online Händler während den Spieltagen mit Besuchsfrequenzschwund zu kämpfen. Einzig die Frauen sind hierbei weiter aktiv in diesem Zeitraum.
Viele reden von Showrooming oder von stationären Läden für Internet Pure Player als nächsten Level des Multichannel. So furchtbar neu ist das aber alles nicht. Ein Händler in UK und Irland lebt das Konzept seit vielen Jahren: Bei Argos, eine Elektronik-Retailer-Kette mit 3,9 Milliarden Pfund Umsatz und insgesamt 737 Stores, kann der Kunde in einem Teil der Läden zwar kaufen, aber nichts mitnehmen.
Im August 2015 hat das IFH in seiner Studie „Stadt, Land, Handel 2020“ die Prognose aufgestellt, dass jedes 10. Ladengeschäft von der Schließung bedroht sein wird. Meine Prognose geht sogar noch weiter: Ich gehe davon aus, dass dieser Anteil sogar noch doppelt so hoch sein wird, denn die dramatischen Veränderungen durch Urbanisierung werden negative Skaleneffekte im ländlichen Raum deutlich beschleunigen.
Die digitale Transformation ist momentan das Thema schlechthin im Handel. Jetzt startet der HDE gemeinsam mit Ebay den Wettbewerb „Die Digitale Innenstadt“. Gesucht wird laut Pressemitteilung die Stadt, der Stadtteil, die Innenstadt oder die Einkaufsstraße, die ihren Handelsstandort digital und damit zukunftsgerichtet aufstellen will.
Spätestens seit Facebook auf seiner Developer Conference F8 Mitte April 2016 das SDK (Software Developer Kit) für Bots im Facebook Messenger bekannt gegeben hat, sind die Chat-Bots in aller Munde. Doch was sind Bots eigentlich? Wo und wie werden sie bereits eingesetzt?
In der vergangenen Woche schlug es wie ein Blitz ein: Karstadt will ein Teil seiner Verkaufsfläche untervermieten, die Belegschaft ist über diesen Plan alarmiert. Diese Information geht aus einem streng vertraulichen Strategiepapier hervor, das öffentlich wurde und für ca. 80 Häuser gelten soll. Der Betriebsrat befürchtet weiteren Stellenabbau in dem krisengeschüttelten Unternehmen.
Im April 2016 hatten wir über Michael Pütz und seinen Laden Ideenreich in Essen berichtet. Michael Pütz hat damals zwei Euro für das Stöbern in seinem Laden genommen. Offensichtlich hat es ihm nicht viel geholfen. Der Laden ist heute im November 2019 laut Google dauerhaft geschlossen, die Facebook-Seite existiert nicht mehr.
„In einem Bargeldland wie Deutschland Akzeptanz für neue, innovative Bezahlverfahren aufzubauen, ist ein schweres, aber machbares Stück Arbeit“, skizzierte das Startup PayCash die Mobile Payment Situation in Deutschland in 2013. Aber es braucht einen seeehr langen Atem, wie wir inzwischen alle gelernt haben.
Viel wurde geschimpft und gejammert, von „Beratungsklau“ war die Rede, seit Konsumenten ihre Smartphones mit in die Läden bringen und damit Preise vergleichen, Produktinfos nachschlagen und Bewertungen anderer Kunden lesen, genannt ‚Showrooming‘. Manch ein stationärer Händler wollte sogar Smartphones in seinem Laden verbieten oder brachte Störsender an.
Wenn man mit Mobile Payment in Deutschland nicht glücklich werden kann, wandert man eben in Länder aus, in denen nicht nur Goldgräberstimmung herrscht, sondern auch Gold geschöpft wird. Im letzten Artikel äußerte sich Cashcloud über die „deutsche Enttäuschung“ und das Startup konzentriert sich nun lieber auf Spanien. Auch die mPay App iPAYst spricht auf ihrer Website über andere Länder wie Spanien, Italien und Türkei. Sein wahres Glück scheint das dahinterstehende Startup UMT AG aber woanders gefunden zu haben.
Jochen Siegert hatte auf mobile zeitgeist vor einiger Zeit die Frage über die Zukunft der Mobile Payment Startups gestellt: Goldener Exit oder großes Blutbad? Er sah in 2014 keine goldene Perspektive für die zahlreichen Startups im deutschen Markt.
Das jahrelange Warten hat endlich ein Ende. Jetzt dürfen Kunden bald wirklich mobil und kontaktlos bezahlen!
Komplexe Sachverhalte haften am besten im Kopf, wenn man dafür anschauliche Bilder verwendet. Olaf Schrage, Mitglied der Geschäftsleitung der Deichmann SE, ist ein Meister des Kopfkinos. Beim Fachkongress „zahl einfach mobil“ sollte er die Bedeutung der neuen Mobile Payment Dienstleister für den Handel einschätzen. Schrage nahm hierfür Bezug auf Otto Waalkes.
Kaufentscheidungen werden grundsätzlich in einem bestimmten Kontext getroffen. Dieser Kontext trat mit dem Erfolg der Smartphones immer mehr in den Fokus der Marketing-Fachleute, denn das Smartphone verfügt durch einige Eigenschaften, wie zum Beispiel die Ortssensitivität durch GPS, über Möglichkeiten, den Kontext zu erkennen und einzubeziehen.
Research online – Puchase offline, auch RoPo genannt, ist derzeit (auch bei den Webriesen wie Google etc.) ein sehr hippes Thema. Endlich lichtet sich auch die Mär vom Beratungsklau, die gern von manchem stationären Händler in seiner Opferrolle bestärken wird. Das Gegenteil ist der Fall: Oft ist zu beobachten, dass sich Kunden vor dem Kauf am PoS über das Smartphone mit Informationen aus den Amazon-Rezensionen versorgen.
Die Welten von Loyalty-Systemen für den stationären Handel und mächtigen Internet-Plattformen wachsen zusammen. Neue Techniken erlauben weitgehende Einblicke in die Shopper Journey, die dem Kauf eines Produkts vorausgeht.
Die neue Kommunikationshoheit am PoS
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