Über Frank Rehme

Frank Rehme gilt als einer der wichtigsten Vordenker im Bereich Innovation und Zukunftsgestaltung im Handel. Als Unternehmer, Strategieberater, Speaker und Managementcounsel erarbeitet er praxisgerechte Antworten auf die Fragen der Zukunft. Das Handelsblatt beschreibt ihn als "den umsetzungsorientierten Morgenmacher mit Weitblick“. Zuglich leitet er das Kompetenzzentrum Handel des Bundeswirtschaftsministeriums

Einträge von

Touchpoint Management im LEH Teil 2: Der Bereich Pre Store

Touchpoint Management ist eines der aktuellsten Themen in der gesamten Shopper Journey. Zukunft des Einkaufens beleuchtet die Möglichkeiten des Händlers in einer 5-teiligen Serie. Dabei orientieren wir uns an den Basics der Shopper Journey: Pre Store – To Store – In Store – Post Store. Heute beleuchten wir den ersten Teil: Pre Store.

10 todsichere Rezepte für den stationären Handel, um sich effizient abzuschaffen!

Wären wir im Zeitalter des Raumschiff Enterprise, würde die Einleitung zu diesem Blogbeitrag folgendermaßen lauten: „Der Handel, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2020. Dies sind die Abenteuer des stationären Handels, der mit seinen über 3 Mio. Beschäftigten seit 15 Jahren unterwegs ist, um mit neuen Handelswelten Kunden auch weiterhin für sich zu begeistern“ (Für die Generation U40 gibt es den originalen Trailer hier). Das Raumschiff Handel ist derzeit in keiner guten Verfassung, und daran ist nicht nur Corona schuld. Einige Meteoriteneinschläge haben ihre Spuren bereits vorher hinterlassen. Und hinter der nächsten Galaxie warten weitere schwere Kometen. Aber wie sehen sie aus, die Rezepte für den stationären Handel?

Öffentliche Paketstationen: Wie Kommunen und stationärer Handel vom Online-Boom profitieren [Advertorial]

Einzelhändler in den Innenstädten stehen vor enormen logistischen Herausforderungen. Zum einen konkurrieren sie mit dem E-Commerce, zum anderen kann durch die Coronakrise nicht jeder Einzelhändler öffnen oder Click and Collect anbieten. Auch nach der Krise werden einige Herausforderungen bleiben: Kunden finden in den Innenstädten keinen Parkplatz und können ihre Ware nicht direkt oder arbeitsbedingt erst nach Feierabend abholen, wenn der stationäre Handel bereits geschlossen ist.

Serie: Die Erfolgsfaktoren für einen erfolgreichen Handel in der Innenstadt (1/3)

Eigentlich lässt sich der Erfolg einer belebten Innenstadt durch zwei Kennzahlen beschreiben: Aufenthaltsdauer und Frequenz. Uneigentlich aber auch. Mehr braucht man nicht, auch wenn oft etwas anderes und vor allem komplizierteres behauptet wird. Nein, es geht jetzt nicht um Flächenrentabilität, CoGS (Cost of Goods Sold) oder Economic Value. Vor all dem kommt etwas viel wichtigeres: Aufmerksamkeit!

Studie: Millennials kaufen gern im stationären Handel

Wir haben bereits im Januar 2016 bereits mit unserem Partner Appinio eine Umfrage zum Shoppingverhalten (Teil 1 und Teil 2) von Millennials und der Gen Z unternommen. Damals ist gegen den Erwartungen ein deutlicher Hang zum stationären Shopping festgestellt worden. Wöchentlich oder mehr gehen der Umfrage zur Folge 21 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer in ein Geschäft. 54 Prozent der Frauen, aber nur 43 Prozent der Männer gehen ein bis zweimal im Monat shoppen, weniger als ein Mal pro Monat sind 23 Prozent der Frauen und über 30 Prozent der Männer unterwegs. Das waren seiner Zeit allerdings Zahlen aus Deutschland, jetzt gibt es dazu eine neue Analyse aus den USA.

Die 4 Basics bei der Digitalisierung von Stadt und Handel

In vielen Städten herrscht aktuell eine große Umtriebigkeit bei den Themen Digitalisierung und der Veränderung des Innenstadthandels. Zauberworte wie z.B. Smart City, Open Data und Multichannel sorgen für entsprechende Unsicherheit, leider oft in Kombination mit ungesteuertem Aktionismus. Förderprogramme der Politik unterstützen zudem oft Projekte, deren Lebensdauer bereits in der Konzeptphase auf das Ende der Maßnahme terminiert werden können.

Neuer Leitfaden „Social Media als Verkaufskanal für Händler“

Soziale Medien sind aus der alltäglichen Kommunikation, privat wie unternehmerisch, nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener sozialer Netzwerke mit unterschiedlichen Eigenschaften. Daher fällt es schwer, einen Überblick zu behalten. An dieser Stelle setzt ein Leitfaden des Kompetenzzentrums Handel an.

Promotions: Das One Way Ticket in den Wahnsinn

Wir kennen sie alle: Promotionen am PoS, die netten Verkaufsdisplays und Zweitplatzierungen, über die wir so oft stolpern. Das ist kein reines FMCG-Thema, sondern breitet sich in verschiedenen Branchen massiv aus. Im Fashionbereich ist die Preisreduzierung jenseits der klassischen Schlussverkäufe schon an der Tagesordnung. Die roten „SALE“ Schilder lachen uns das ganze Jahr über bereits an. Auch der Automobil Massenmarkt ist davon nicht gefeit: Zur Ankurbelung bestimmter Modelle oder zum Abbau von Haldenbeständen werden Tageszulassungen vollzogen, die dann mit massiven Preisabschlägen in den Markt gedrückt werden. Eines haben all diese Aktionen gemeinsam: Sie konditionieren Verbraucher dahingehend, ihr gelerntes Preisgefühl zu verändern oder bei bestimmten Warengruppen generell nur preisreduzierte Ware zu kaufen. Ein Beispiel ist Waschpulver: Es ist sehr schwer, diesen Artikel zum regulären Preis zu verkaufen. Der Shopper greift zu, wenn es preiswert ist und legt sich mehrere Packungen auf Lager.In meinem Blogpost zur Kaisers Tengelmann Übernahme habe ich das Thema Cash-Burning durch Promotionen bereits grob beschrieben, jetzt möchte ich darauf etwas tiefer eingehen.

Start-ups ins Scheinwerferlicht – eine Bühne für frische Ideen im Handel

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel verbindet junge Handelsunternehmen und den Mittelstand: Start-ups bringen mit innovativen Geschäftsmodellen neue Ideen auf den Markt und Mittelständler bringen ihre langjährigen Erfahrungen mit ein. Beide Seiten können davon profitieren. Gemeinsam mit der Gründungswerkstatt Deutschland veranstaltet das Kompetenzzentrum Handel am 26. April 2021 die Retail Pitch Night. Bewerbungen sind ab sofort willkommen!

Kundenzufriedenheit: Haben Händler und Shopper die gleiche Werte? Eine Analyse.

Was verstehen Händler unter Kundenzufriedenheit, und was bedeutet der Begriff für die Kunden? In einer studentischen Forschungsarbeit der TH Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Günter Lindner wurden in einem unserer Projekte die Werte der beiden Gruppen übereinandergelegt. Dabei hat die von Professor Lindner neu entwickelte Methode ein Ergebnis gebracht, dass alle Beteiligten erstaunte.

Ist der Automobilhandel ein Verteiler? Oder vielleicht doch Inspirator?

Über die Veränderungen im stationären Handel, die auf einem neu konditionierten Verbraucherverhalten basieren, wird viel publiziert und nachgedacht. Die Verantwortlichen in betroffenen Unternehmen entwickeln Rezepte und Strategien, um den Verbraucher auch weiterhin für ihr Format begeistern zu können. Eine Frage beschäftigt uns dabei immens: Finden diese Bemühungen und die gewonnen Erkenntnisse auch den Weg in andere Branchen und Bereiche?

Die 4 Top-Themen, auf die sich kleine Händler fokussieren müssen.

„Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“ Diesen Werbespot von Esso aus den 70ern kennen die älteren Semester unter uns noch zu gut. Auf die kleinen stationären Händler übertragen könnte man beizeiten den Eindruck gewinnen, dass der Slogan dort eher „Es gibt viel zu tun, warten wir es ab!“ lautet. Ich weiß, das klingt böse, aber in vielen Gesprächen stelle ich diese Einstellung fest. Dabei gilt in Zeiten des schnellen Wandels ein Grundsatz ganz besonders: Abwarten ist absolut keine Alternative!

Die 5 Schritte für einen erfolgreichen Start in den Online Verkauf

Der Lockdown hat etwas richtig gutes: Er ist die größte Lerneinheit, die der Handel bis jetzt hatte. Selbst der letzte hat gelernt, dass es keine Alternative zum Online Verkauf gibt. Es wird mittlerweile aber auch sehr einfach gemacht: Entweder man geht auf einen der großen Marktplätze und ist in wenigen Stunden online, oder man gestaltet seinen eigenen Store in einer Cloud Lösung als sogenannter Software as a Service. Aber was gibt es zum Start zu beachten? Wir haben auf Basis vieler Projekte die 5 wichtigsten Schritte heraus extrahiert.

Der Fitness Check für deinen Onlineshop

Ihr besitzt bereits einen Onlineshop oder baut gerade einen auf? Dann ist der Online-Fitness Check vom Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Handel genau das richtige Tool, um festzustellen, ob er richtig aufgestellt ist oder ob man noch nachschrauben muss.

Wie finde ich den richtigen Onlineshop für mich? Shopsysteme im Test!

Der Online-Zahlungsanbieter Mollie hat im Rahmen einer Online-Kampagne ein interaktives Tool zum Thema “Die beliebtesten Shopsysteme für E-Commerce Unternehmen” umgesetzt. Anhand fundierter Daten einer Digitalagentur und ausgewählten Experten-Statements sowie ausgewählter Kunden wurden Informationen generiert, die potenziellen Anwendern eine Hilfestellung geben.

GMV – Wie das Verstehen des Bauchgefühls Kaufentscheidungen beeinflusst

Das kennt sicherlich jeder aus seinem täglichen Handeln: Man ist von einer These überzeugt, weiß aber nicht genau warum. Man hat eben „nur“ ein Bauchgefühl. Allerdings versucht man dann, alle zukünftigen Fakten nach der bewährten Methode der selektiven Wahrnehmung passend zu diesem Bauchgefühl zu selektieren. Wenn man sich einmal in ein bestimmtes Auto verliebt hat, wird man exakt die Gründe finden, die für dieses und gegen alle anderen Fahrzeuge sprechen. Und natürlich sieht man auf der Straße nur noch dieses Auto.

Schnelle Orientierung im Technologiedschungel durch das DigitalNavi Handel

Die Coronapandemie hat noch offensichtlicher gemacht, was schon längst unumgänglich war: Der stationäre Handel muss sich digitalisieren. Soweit, so bekannt. Doch viele Händler*innen stellen sich die Fragen: Welche Technologien passen zu mir und meiner Zielgruppe? Was lohnt sich überhaupt? Und vor allem: Was kostet das? Einen einfachen Überblick bietet jetzt das DigitalNavi Handel (DiNa) des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Handel. Das Tool bringt Licht in den Dschungel der digitalen Handelswelt.

Studie: Wertevorstellungen von Händler*innen und Kund*innen im E-Commerce

Der E-Commerce in Deutschland (B2C) wächst seit Jahren stetig an. In 2019 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 11 % auf 59,2 Milliarden Euro gestiegen. Bemerkenswert ist, dass hierbei die Mode- und Textilbranche ein Viertel des gesamten Online-Umsatzes in Deutschland einnimmt und damit Platz eins der wichtigsten Branchen im E-Commerce belegt. Dominiert wird der Markt von den umsatzstärksten Plattformen wie beispielsweise Amazon (10,5 Mrd. €) Otto (3,3 Mrd. €) und Zalando 1,6 (Mrd. €).