Über Frank Rehme

Frank Rehme gilt als einer der wichtigsten Vordenker im Bereich Innovation und Zukunftsgestaltung im Handel. Als Unternehmer, Strategieberater, Speaker und Managementcounsel erarbeitet er praxisgerechte Antworten auf die Fragen der Zukunft. Das Handelsblatt beschreibt ihn als "den umsetzungsorientierten Morgenmacher mit Weitblick“. Zuglich leitet er das Kompetenzzentrum Handel des Bundeswirtschaftsministeriums

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Promotions: Das One Way Ticket in den Wahnsinn

Wir kennen sie alle: Promotionen am PoS, die netten Verkaufsdisplays und Zweitplatzierungen, über die wir so oft stolpern. Das ist kein reines FMCG-Thema, sondern breitet sich in verschiedenen Branchen massiv aus. Im Fashionbereich ist die Preisreduzierung jenseits der klassischen Schlussverkäufe schon an der Tagesordnung. Die roten „SALE“ Schilder lachen uns das ganze Jahr über bereits an. Auch der Automobil Massenmarkt ist davon nicht gefeit: Zur Ankurbelung bestimmter Modelle oder zum Abbau von Haldenbeständen werden Tageszulassungen vollzogen, die dann mit massiven Preisabschlägen in den Markt gedrückt werden. Eines haben all diese Aktionen gemeinsam: Sie konditionieren Verbraucher dahingehend, ihr gelerntes Preisgefühl zu verändern oder bei bestimmten Warengruppen generell nur preisreduzierte Ware zu kaufen. Ein Beispiel ist Waschpulver: Es ist sehr schwer, diesen Artikel zum regulären Preis zu verkaufen. Der Shopper greift zu, wenn es preiswert ist und legt sich mehrere Packungen auf Lager.In meinem Blogpost zur Kaisers Tengelmann Übernahme habe ich das Thema Cash-Burning durch Promotionen bereits grob beschrieben, jetzt möchte ich darauf etwas tiefer eingehen.

Start-ups ins Scheinwerferlicht – eine Bühne für frische Ideen im Handel

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel verbindet junge Handelsunternehmen und den Mittelstand: Start-ups bringen mit innovativen Geschäftsmodellen neue Ideen auf den Markt und Mittelständler bringen ihre langjährigen Erfahrungen mit ein. Beide Seiten können davon profitieren. Gemeinsam mit der Gründungswerkstatt Deutschland veranstaltet das Kompetenzzentrum Handel am 26. April 2021 die Retail Pitch Night. Bewerbungen sind ab sofort willkommen!

Kundenzufriedenheit: Haben Händler und Shopper die gleiche Werte? Eine Analyse.

Was verstehen Händler unter Kundenzufriedenheit, und was bedeutet der Begriff für die Kunden? In einer studentischen Forschungsarbeit der TH Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Günter Lindner wurden in einem unserer Projekte die Werte der beiden Gruppen übereinandergelegt. Dabei hat die von Professor Lindner neu entwickelte Methode ein Ergebnis gebracht, dass alle Beteiligten erstaunte.

Ist der Automobilhandel ein Verteiler? Oder vielleicht doch Inspirator?

Über die Veränderungen im stationären Handel, die auf einem neu konditionierten Verbraucherverhalten basieren, wird viel publiziert und nachgedacht. Die Verantwortlichen in betroffenen Unternehmen entwickeln Rezepte und Strategien, um den Verbraucher auch weiterhin für ihr Format begeistern zu können. Eine Frage beschäftigt uns dabei immens: Finden diese Bemühungen und die gewonnen Erkenntnisse auch den Weg in andere Branchen und Bereiche?

ECR, du fehlst uns sehr! Die neue Podcast Folge

ECR – das Zauberwort der 90er und Nuller Jahre bezeichnet eine Initiative zur Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Händlern, die auf Kostenreduktion und bessere Befriedigung von Konsumentenbedürfnissen abzielt. Jetzt ist sie wertvoller denn je, wir gehen das Thema in der aktuellen Folge an!

Die 4 Top-Themen, auf die sich kleine Händler fokussieren müssen.

„Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“ Diesen Werbespot von Esso aus den 70ern kennen die älteren Semester unter uns noch zu gut. Auf die kleinen stationären Händler übertragen könnte man beizeiten den Eindruck gewinnen, dass der Slogan dort eher „Es gibt viel zu tun, warten wir es ab!“ lautet. Ich weiß, das klingt böse, aber in vielen Gesprächen stelle ich diese Einstellung fest. Dabei gilt in Zeiten des schnellen Wandels ein Grundsatz ganz besonders: Abwarten ist absolut keine Alternative!

Die 5 Schritte für einen erfolgreichen Start in den Online Verkauf

Der Lockdown hat etwas richtig gutes: Er ist die größte Lerneinheit, die der Handel bis jetzt hatte. Selbst der letzte hat gelernt, dass es keine Alternative zum Online Verkauf gibt. Es wird mittlerweile aber auch sehr einfach gemacht: Entweder man geht auf einen der großen Marktplätze und ist in wenigen Stunden online, oder man gestaltet seinen eigenen Store in einer Cloud Lösung als sogenannter Software as a Service. Aber was gibt es zum Start zu beachten? Wir haben auf Basis vieler Projekte die 5 wichtigsten Schritte heraus extrahiert.

Der Fitness Check für deinen Onlineshop

Ihr besitzt bereits einen Onlineshop oder baut gerade einen auf? Dann ist der Online-Fitness Check vom Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Handel genau das richtige Tool, um festzustellen, ob er richtig aufgestellt ist oder ob man noch nachschrauben muss.

Wie finde ich den richtigen Onlineshop für mich? Shopsysteme im Test!

Der Online-Zahlungsanbieter Mollie hat im Rahmen einer Online-Kampagne ein interaktives Tool zum Thema “Die beliebtesten Shopsysteme für E-Commerce Unternehmen” umgesetzt. Anhand fundierter Daten einer Digitalagentur und ausgewählten Experten-Statements sowie ausgewählter Kunden wurden Informationen generiert, die potenziellen Anwendern eine Hilfestellung geben.

GMV – Wie das Verstehen des Bauchgefühls Kaufentscheidungen beeinflusst

Das kennt sicherlich jeder aus seinem täglichen Handeln: Man ist von einer These überzeugt, weiß aber nicht genau warum. Man hat eben „nur“ ein Bauchgefühl. Allerdings versucht man dann, alle zukünftigen Fakten nach der bewährten Methode der selektiven Wahrnehmung passend zu diesem Bauchgefühl zu selektieren. Wenn man sich einmal in ein bestimmtes Auto verliebt hat, wird man exakt die Gründe finden, die für dieses und gegen alle anderen Fahrzeuge sprechen. Und natürlich sieht man auf der Straße nur noch dieses Auto.

Schnelle Orientierung im Technologiedschungel durch das DigitalNavi Handel

Die Coronapandemie hat noch offensichtlicher gemacht, was schon längst unumgänglich war: Der stationäre Handel muss sich digitalisieren. Soweit, so bekannt. Doch viele Händler*innen stellen sich die Fragen: Welche Technologien passen zu mir und meiner Zielgruppe? Was lohnt sich überhaupt? Und vor allem: Was kostet das? Einen einfachen Überblick bietet jetzt das DigitalNavi Handel (DiNa) des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Handel. Das Tool bringt Licht in den Dschungel der digitalen Handelswelt.

Studie: Wertevorstellungen von Händler*innen und Kund*innen im E-Commerce

Der E-Commerce in Deutschland (B2C) wächst seit Jahren stetig an. In 2019 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 11 % auf 59,2 Milliarden Euro gestiegen. Bemerkenswert ist, dass hierbei die Mode- und Textilbranche ein Viertel des gesamten Online-Umsatzes in Deutschland einnimmt und damit Platz eins der wichtigsten Branchen im E-Commerce belegt. Dominiert wird der Markt von den umsatzstärksten Plattformen wie beispielsweise Amazon (10,5 Mrd. €) Otto (3,3 Mrd. €) und Zalando 1,6 (Mrd. €).

Whitepaper: Wie valide sind die Awards im Handel?

Im deutschen LEH verwenden die Händler verschiedene Awards, um die eigene Leistungsfähigkeit zu belegen. Die häufig genutzten Awards sind ‚Händler des Jahres‘, ‚Deutschland Test‘, Deutsches Institut für Servicequalität (‚DISQ‘) und der ‚Kundenmonitor Deutschland‘. Aber wie ermitteln Händler-Awards den Sieger? Warum gewinnt nicht immer derselbe Händler? Ist die Methodik der Awards geeignet, um einen eindeutigen Sieger zu ermitteln? Diese Frage stellen sich Prof. Dr. Stephan Rüschen und Sebastian Altenhoff von der DHBW Heilbronn und haben die Antworten in einen Whitepaper veröffentlicht.

Gestatten: Der beste Verkäufer ist ein Raum!

Die gesamte Fashionbranche kennt ihren besten Verkäufer: Die Umkleide! Dort trifft der Kunde letztendlich die Kaufentscheidung, aber leider erlebt er oft eine „deutlich verbesserungsbedürftige Lokalität“ <verharmlosungsmodus aus> Das soll sich nun ändern.

„Kauf nebenan!“-Woche wird zum Monat: nebenan.de startet Bonusaktion zur Stärkung der lokalen Gewerbe (Update)

Unterstützung für den Lieblingsladen: Mit dem „Kauf nebenan!“-Monat vom 21.11.- 21.12.2020 ruft das Nachbarschaftsportal nebenan.de deutschlandweit dazu auf, lokal und kontaktlos einzukaufen. Der besondere Anreiz: Sowohl die Konsument*innen als auch die lokalen Gewerbe erhalten 20 Prozent des Einkaufswerts geschenkt. Über Partner wird dafür einen Bonus-Topf mit 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Auf zum Multichannel-Therapeuten, es gibt Globuli für den kleinen Händler

Sie schießen wie Pilze aus dem Boden: Die Anbieter von lokalen Marktplätzen, die kleine und mittlere Händler ins Internet-Business boosten sollen. Überall schlagen derzeit Startups auf, die mit mehr oder weniger originellen Namen den „digital zurückgebliebenen stationären Händlern“ den Weg in die digitale Welt aufzeigen und eine Antwort auf Amazon & Co. sein sollen. Mit viel Investoren- und Fördergeld im Rücken werden dann Portale auf die Beine gestellt, die dann den kleinen Händlern ein Stück Webshop zur Verfügung stellen.

Micro-Hubs als Frequenzbringer: Ein Leitfaden vom Kompetenzzentrum Handel

Aufgrund des wachsenden Onlinehandels und des damit einhergehenden immensen Paketaufkommens sind nicht nur Logistikunternehmen daran interessiert, neue Logistikkonzepte für Städte zu entwickeln. Auch die Politik möchte zukünftig durch moderne Ansätze im Bereich der Paketzustellung, z.B. auf der letzten Meile, einen Beitrag zur Senkung der Umweltbelastung durch das hohe Verkehrsaufkommen in den Innenstädten leisten. Micro-Hubs können helfen.

Innenstädte als Besuchermagneten – ein Leitfaden vom Kompetenzzentrum Handel

Jeder einzelne Händler in der Stadt, jede Einkaufsstraße, jedes Handelsquartier und übergeordnet der Standort als Ganzes stehen vor der Aufgabe, im Sinne einer Sicherung der Besucherfrequenz neue Anreize zu bieten. Denn nur die Aufrechterhaltung oder Erhöhung der Besuchsfrequenz vermeidet Ladensterben bzw. Leerstand am jeweiligen Handelsstandort und sichert nötige Kundenleads, d.h. potenzielle Kunden, um damit Zukunftsfähigkeit für den lokalen Handel zu ermöglichen.

Kompetenzzentrum Handel: Ein Infoblatt zu digitalen Plattformen

Die zweite Corona Welle geht los, jetzt macht es Sinn, sich über das Thema Onlineverkauf Gedanken zu machen. Zum Einstieg bieten sich Plattformen (oder besser Marktplätze) an, die einen schnellen Erfolg garantieren – wenn man es richtig macht. Das hat das Kompetenzzentrum Handel in einer Broschüre zusammengefasst.

Wie wähle ich die passenden Bezahlprozesse aus?

Gerade in der Pandemiezeit haben die Kunden*innen im Eiltempo gelernt, statt mit bedrucktem Papier mehr und mehr bargeld- und manchmal sogar kontaktlos zu bezahlen. Eine Entwicklung, die sonst 5 und mehr Jahre gebraucht hätte, wurde durch Corona auf wenige Monate zusammengedampft. Ein Infoblatt gibt einen Überblick über die geeigneten Bezahlprozesse.

Perspektive 2030: Die 5 Basics für Handel und Stadtentwicklung

Es gibt ihn in Wahrheit nicht, auch wenn Zukunftsforscher es immer wieder versuchen: den qualifizierten Blick in die Zukunft. Selbst Prognosen, die 5 Jahre nach vorn schauen, haben zu oft daneben gelegen. Daher will ich das Pferd anders herum aufzäumen: Durch Betrachtung der Potenziale von Handel und Stadtentwicklung.