Einträge von Frank Rehme

Neu: Trendscouting mit branchenrelevanter Analyse auf ZUKUNFT DES EINKAUFENS

Sie werden sich fragen, was die Vespa auf dem Bild mit dem Thema Trendscouting zu tun hat? Ganz einfach: Sie ist die Produkt gewordene Ausprägung eines Retro Trends, der zyklisch in jeder Generation einmal hochkommt: Die Menschen erinnern sich an die Phase ihres Erwachsenwerdens und die verbunden Produkte ihrer Jugend. So werden Spielzeuge, Lebensmittel und Fernsehserien wiederentdeckt, da mit Ihnen viele positive Erinnerungen verbunden sind. So auch die Vespas, die eigentlich wirklich nie aus der Mode waren, aber für viele Erwachsene die Zeit ihrer Abkapslung vom Elternhaus symbolisieren. Als Folge werden horrende Gebrauchtpreise bezahlt, und auch die neuen Modelle bekommt man nur gegen einen gehörigen Retro-Zuschlag.

Innovative Shelf Label, the last or next big thing?

Nachdem in vielen Stores (Hauptsächlich im LEH) die elektonischen Shelf Label (kurz: ESL) Einzug gehalten haben, sucht man die sogn. Innovative Shelf Label derzeit noch vergebens im Handel. Worum geht es? Erstere zeigen in erster Linie nur die Basisinformationen wie Preis, GTIN und Basispreis pro Kilo oder Liter an. Die innovativen Exemplare hingegen bieten wesentlich mehr: Verschiedenster Content, von der stillstehenden Textinformation bis zum Movie ist alles abbildbar.

Storecheck bei Argos UK: Ab in den Laden, um im Internet einzukaufen!

Viele reden von Showrooming oder von stationären Läden für Internet Pure Player als nächsten Level des Multichannel. So furchtbar neu ist das aber alles nicht. Ein Händler in UK und Irland lebt das Konzept seit vielen Jahren: Bei Argos, eine Elektronik-Retailer-Kette mit 3,9 Milliarden Pfund Umsatz und insgesamt 737 Stores, kann der Kunde in einem Teil der Läden zwar kaufen, aber nichts mitnehmen.

Die Omni-Channel Challenge im Fashion Bereich oder was ist ein Item Level?

Alle versprechen es, doch kaum ein Fashion Retailer ist optimal darauf eingestellt: auf die durchgängige Inszenierung der Customer Journey in allen Verkaufskanälen. Welche Hürden es auf dem Weg von der Omni-Challenge zu erfolgreichem Omni-Channel zu überwinden gilt, versuche ich herauszufinden und bin dabei auf den langjährigen Experten in dem Bereich, Uwe Hennig gestoßen. Er beschreibt im Video Podcast die Omni-Channel Problematik ganzheitlich, anhand vieler Beispiele aus Sicht der Modehändler: Wie schafft man überhaupt die richtige Basis für erfolgreiches Omni-Channel-Retailing? Welche Rolle spielt dabei die Artikelerfassung im Store auf Einzelteil-Ebene? Wie integriert man Franchiser sinnvoll in das eigene Omni-Channel-Angebot? Wie bekommt man Inventurdifferenzen im Store in den Griff? Wie lassen sich trotz historisch gewachsener IT-Insel-Strukturen die einzelnen Kanäle überhaupt miteinander verbinden? Wie stellen sich Händler dem Datenschutzthema? Und welche innovativen Technologien schaffen eine wirkliche Verbindung zwischen den Kanälen? Die Antworten gibt es in unserem Podcast.

Click & Collect in Deutschland 2016: So sehen Praxis und Erfolgsfaktoren aus.

Click & Collect ist derzeit das Zauberwort der Branche, und das aus meiner Sicht nicht zu unrecht. Für viele Verbraucher ist damit nicht unbedingt die Möglichkeit verknüpft, kanalübergreifend zu kaufen (wobei Kunden eh nicht in Kanälen denken), es geht viel mehr um die Vorbereitung des stationären Einkaufs: Ist der Artikel, den ich brauche, auch stationär verfügbar? Lohnt sich der Weg in den Store?

Hier sind die beiden Hauptaufgaben für den Handel auf den Weg in das Jahr 2020

Im August 2015 hat das IFH in seiner Studie „Stadt, Land, Handel 2020“ die Prognose aufgestellt, dass jedes 10. Ladengeschäft von der Schließung bedroht sein wird. Meine Prognose geht sogar noch weiter: Ich gehe davon aus, dass dieser Anteil sogar noch doppelt so hoch sein wird, denn die dramatischen Veränderungen durch Urbanisierung werden negative Skaleneffekte im ländlichen Raum deutlich beschleunigen.

Das Trojanische Pferd im Land der Discounter: Welcome Amazon fresh!

Kennen Sie das: Sie blasen einen Luftballon auf mit der Absicht, diesen platzen zu lassen. Kurz vorm Bersten dann die Spannung: Sie wissen, dass der Knall kommt, und erschrecken sich trotzdem! Die Mutmaßungen der letzten Woche waren wie das Erschrecken beim Knall, denn Amazon fresh startet in Berlin, zugleich gibt es Planungen für München und dem Ruhrgebiet. Bisher gibt es allerdings nur „Informationen aus Unternehmenskreisen“, keine offizielle Verlautbarung, allerdings auch keine Dementis. Nachdem in London, also einer Stadt, in dem bereits andere Lebensmittelformate den Markt für Lieferdienste bereitet haben, das Konzept scheinbar gut angenommen wird, startet man nun auf dem Kontinent. Hut ab, man sucht sich gleich das schwierigste Land für den Handel mit Lebensmitteln aus!

Holzgespür: So bringt man Handwerk 2.0 und Retail 4.0 zusammen

„Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert“ Wer kennt ihn nicht, den berühmten Satz der ehemaligen HP Chefin Carly Fiorina? Das diese Erkenntnis auch vor dem klassischen Handwerk nicht halt macht, zeigt in beeindruckender Weise das Beispiel von Holzgespür. Die Kombination einer erfahrenen Tischler-Manufaktur und frischem Wissen einer jungen WHU-Absolventin bringt einen komplett neuen Weg der Vermarktung hochwertiger Möbel. Und so geht es:

Karstadt macht’s vor: Die Zukunft des Warenhauses liegt im Wandel

In der vergangenen Woche schlug es wie ein Blitz ein: Karstadt will ein Teil seiner Verkaufsfläche untervermieten, die Belegschaft ist über diesen Plan alarmiert. Diese Information geht aus einem streng vertraulichen Strategiepapier hervor, das öffentlich wurde und für ca. 80 Häuser gelten soll. Der Betriebsrat befürchtet weiteren Stellenabbau in dem krisengeschüttelten Unternehmen.

Curated Shopping bei Peek und Cloppenburg – Der Erfahrungsbericht

Im Januar haben wir noch das Ableben des Curated Shopping Ansatzes „Stilbox“ im Onlineshop von P&C beklagt und die Einführung in ihren Stores herbeigewünscht. Es scheint, dass wir nicht die einzigen sind, die sich darüber Gedanken gemacht haben: Just Anfang März verschickt P&C Einladungen an ihre Kundenkartenbesitzer, um das „Persönliche Einkaufsberaterkonzept“ kennen zu lernen. Grund genug für uns, dieses Konzept, das für den Zeitraum 14. März bis 11. Juni in Düsseldorf getestet wird, einmal selbst zu erleben. Hier unser Erfahrungsbericht:

Die Cashburner oder warum Sigmar Gabriel Recht hat.

Gott sei Dank sind wir keine Parteianhänger (es sei denn es gäbe eine Partei für den gesunden Menschenverstand), deshalb können wir hier auch ohne politischen Beigeschmack etwas über unsere Volksvertreter schreiben. Worum geht es also? Heute wird ein Thema behandelt, dass scheinbar nur den Food Bereich betrifft: Die Ministererlaubnis zur Übernahme von Kaisers Tengelmann durch Edeka; nur auf den ersten Blick ein Food Thema, dazu aber später mehr.

Podcast #7 „Man muss die DNA einer Marke verstehen“

LED-Projektionen, Digital Couponing, Beacons und interaktive Regalflächen – der Handel ist zurzeit so stark wie nie gefragt, neue Dinge auszuprobieren und die veränderten Bedürfnisse der Kunden zu verstehen. Was jedoch für den einen Händler Sinn macht, kann für den anderen ganz falsch sein. Mal liegt die Lösung in einer Hightech-Investition, in einem anderen Fall vielleicht in einem gut inszenierten haptischen Erlebnis.

Wie sich Marketing am PoS 2016 entwickelt: Der POPAI Award zeigt´s

Es war mal wieder soweit: Wie in jedem Jahr wurden die Einreichungen für den POPAI D-A-CH Award anlässlich der Messe EuroCIS in Düsseldorf ausgestellt. In diesem Jahr ist ein neuer Rekord mit 68 Einreichungen erreicht worden, zudem ist die Bandbreite deutlich weiter geworden. Vom Pappdisplay für Kräuterbonbons bis zum Multimediaspektakel im KaDeWe reichte das Spektrum in diesem Jahr.

Halbzeitbetrachtung in der Beacon Liga: Kreisklasse oder Champions League?

Im PoS Marketing hat sich ein neues Steckenpferd etabliert, von dem sich die Werber viel versprechen: Die Beacons. Kleine Sender, die dem Kunden an einer bestimmten Stelle vor oder im Store Informationen auf das Smartphone schicken, um ihn zu bestimmten Handlungen zu verleiten. Nach mehreren kleinen Tests und regionalen Pilotversuchen ist die Zeit gekommen, ein Fazit zu ziehen.

Das ist Zukunft des Einkaufens: Ein Roboter führt Inventuren durch und assistiert beim Shoppen!

Ein neuer Kollege aus Glasfaser und Metall – für das Verkaufsteam im Adler-Modemarkt Erfurt ist das seit einigen Wochen Normalität. Sein Name ist Tory und er ist der erste festinstallierte RFID-Inventur-Roboter der Welt. Entwickelt wurde er von dem Robotik-Unternehmen MetraLabs aus Ilmenau, die bereits 2008 als Partner im Future Store der Metro Robotik-Szenarien am PoS gezeigt haben

Flickwerk 2016: Jeden Tag ein bisschen besser – obwohl noch mehr geht!

Mancher erinnert sich gern an den Rewe-Claim, der suggeriert, dann doch lieber erst morgen vorbeizuschauen. Mann kann dann sicherlich das Bessere erleben. Mittlerweile ist dieser Satz bei Rewe schon lange überholt, aber verschiedene Händler halten in ihren Innovationsbemühungen akribisch daran fest. Wir bezeichnen schon etwas als Innovation, wenn wir etwas, das sehr schlecht läuft, so verbessern, dass es weniger schlecht läuft. Oft wird aber die Fragestellung, wie es denn aussieht, wenn es wirklich gut laufen soll, gern ausgeblendet. So bleibt es bei sogn. inkrementellen statt disruptiven Veränderungen. Zu kompliziert? Dann bringe ich gern ein Beispiel!

Wer löst es auf, das Curated Shopping Dilemma des stationären Handels?

Ein wesentliches Element, um sich ein objektives Bild von der Welt zu machen, ist das Eintauchen in derselben. Genau das haben wir bereits vor 2 Jahren getan, als Outfittery als Curated Shopping Werbung in unserer Facebook Timeline erschien. Also schnell ein Profil angelegt, ein Tag danach mit der Fashion-Beraterin telefoniert und anschließend mit Spannung auf das erste Paket gewartet. Die Erwartung wurde anfangs erfüllt, wir waren von dem Service begeistert, mittlerweile sind wir aber wieder davon abgerückt: Mit dem Wachstum des Unternehmens verschwand die individuelle Betreuung, der USP war weg, wir haben uns wieder abgemeldet. Aber das ist ein Thema für einen anderen Beitrag.

So finden Kunden bei Nordstrom immer die richtige Schuhgröße: Mit dem Pedoskop 2.0

Unternehmen wir einmal einen kleinen Ausflug in den Schuhkauf, wie er bis Mitte der 60er stattgefunden hat: Der Pedoskop war die Sensation beim Schuhkauf. Mit Hilfe eines Schuh-Röntgen-Gerätes konnte der Verkäufer die Passgenauigkeit der Schuhe bei der Anprobe kontrollieren. Ein Spaß für die ganze Familie, denn das Gerät hatte 3 Sichtfenster, damit Mama, Papa und das Kind gleichzeitig einen Blick auf das Lichtbild des transparenten Fußes werfen konnten. Als kleines Extra gab es für die Beteiligten noch eine schöne Strahlendosis kostenfrei obenauf, denn zu der Zeit war das damit verbundene Gesundheitsrisiko vollkommen unbekannt. Einkaufen wurde zum Erlebnis für die ganze Familie mit dem Mehrwert, dass man genau wusste, wie gut der Schuh beim dreijährigen Sohn passt. Und jeder strahlte, im wahrsten Sinne des Wortes!

Die Zukunft des blauen Dunstes ist blau – Tabakindustrie 4.0

Heutzutage ist bekanntlich alles 4.0, dem großen Trend wollen wir uns selbstverständlich auch nicht entziehen. Aber in einem Bereich versucht man gerade, diesem Trend auszuweichen: Die Zigarettenbranche ist dabei, sich dem veränderten Verbraucherverhalten anzupassen, wagt sich aber scheinbar nicht über die Version 2.0 heraus. Auch hier kann man gerade eine Veränderung beobachten, in der eine Branchen weit unter Ihrem Potenzial innoviert. Aber dazu später mehr, zuerst aber etwas über den Status quo:

[Glosse] Alle Jahre wieder: Endlich 3D-Shopping

Es ist mal wieder soweit, das Thema virtueller Showroom wird gehypt! Entwickelt auf Basis des Oculus Rift Head Mountes Displays gibt es ein völlig neues Einkaufserlebnis: Menschen kaufen per Vitual Reality zukünftig noch mehr von Zuhause aus ein. Ein leider wenig aussagekräftiges Video und viele Berichte ohne konkrete Anwendungen mischen gerade die Twitter- und Blogosphäre auf.

Digital Signage – Unwort im Handel oder immer noch eine Chance?

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Digital Signage und habe mir eigentlich vorgenommen, diesen Begriff nicht mehr zu verwenden. Doch man wird rückfällig, wie einer unseren letzten Artikel über dieses Thema zeigt. Zu viele „Glücksritter“ haben in den Anfangsjahren zu viele Versprechungen für zu wenig Ergebnis geliefert, das Erfolgsrezept hat sich noch nicht eingestellt. TV-Ads am PoS, werbefinanzierte Netzwerke oder nicht kontextabhängige Botschaften in 3m Höhe (um nur einige Pleiteprojekte zu nennen) haben leider keine Kunden begeistert und erst recht keinen Zusatzumsatz in die Kassen der Händler gespült.

Sorry, aber Milch ist leider aus! Out of Shelf im Handel.

Sehr oft stellen sich Händler gerade in der heutigen Zeit die Frage, wie man den Umsatz nachhaltig steigern kann. Sicherlich gibt es viele Maßnahmen, die zum Erfolg führen, aber die einfachste Lösung hört sich ebenso profan an: Macht die Regale voll! Der kleine Movie zeigt den Kampf mancher Verbraucher, gerade wenn es um die sogenannten Schnelldreher geht!

Lokaler Handel 2020: Mehr Erlebnis pro Quadratmeter

Der stationäre Handel bekommt in den nächsten Jahren eine komplett neue Aufgabe: Er wird weniger der Versorgung, mehr aber der Freizeitgestaltung dienen. Bereits heute schon zeigen entsprechende Umfragen, dass der Wunsch nach mehr Erlebnis und Inspiration vermehrt an den Handel herangetragen wird. Erfolgreiche Konzepte zeigen bereits, wie neue Konzepte Kunden begeistern und Preissensibilität in den Hintergrund rücken lassen.

So schlau wie eine Schnecke – nur schneller!

In dem Blog zum Thema Krise in der Fotoindustrie haben wir bereits beschrieben, wie umkämpft der Platz am PoS geworden ist. Es reicht nicht mehr aus, ein erstklassiges Produkt zu haben, man muss es auch am PoS platzieren können Da aus aus Handelssicht die Flächenrentabilität zählt, ist es trotz erstklassiger Technologie nicht möglich, ausreichend Regalmeter für seine Markenpräsenz zu bekommen. Das Gleiche gilt aber auch für den Handel selbst: Das beste und innovativste Format nützt nichts, wenn man nicht die gewünschte Lage bekommt!

„Man kann sich dem nicht entziehen“

Jeder kennt die Möglichkeiten, die eine angepasste Beschallung in den verschiedensten Lebensbereichen hat. Man kann dort viel erreichen, aber auch genau so viel zerstören. In den letzten Jahren hat sich in dem Bereich viel getan: Die Erkenntnisse aus der Gehirnforschung sind eingeflossen, Akustik ist Element eines multisensorischen Szenarios geworden. Michael Kimmich, ehemaliger Radio-Mann, hat sich vor vielen Jahren dieses Themas angenommen. Mit seiner Firma Echion hat er sehr früh das Potenzial der kontextgerechten Beschallung erkannt und im deutschen Handel platziert. Mittlerweile ist aus dem Unternehmen ein ganzheitlicher Anbieter für Sound, Beduftung und Digital Signage geworden.

Er ist da: Der Beweis, dass Mut und Ideenreichtum von Kunden belohnt wird

Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass Rulebraker, die Branchen verändert haben, immer von außen gekommen sind. Computerhersteller bauen Smartphones und Uhrenhersteller entwickeln City-Autos. Diese Regel gilt selbstverständlich auch im Handel, und die Rulebreaker sind bereits da: Wer hinschaut kann viel von ihnen lernen. An zwei Beispielen möchte ich aufzeigen, wie Rulebreaking nachhaltig Kunden begeistert.

Local Online – Ausblick und Standortbestimmung

Research online – Puchase offline, auch RoPo genannt, ist derzeit (auch bei den Webriesen wie Google etc.) ein sehr hippes Thema. Endlich lichtet sich auch die Mär vom Beratungsklau, die gern von manchem stationären Händler in seiner Opferrolle bestärken wird. Das Gegenteil ist der Fall: Oft ist zu beobachten, dass sich Kunden vor dem Kauf am PoS über das Smartphone mit Informationen aus den Amazon-Rezensionen versorgen.

Es wird wieder Zeit für ECR!

In den vergangenen Monaten war zu beobachten, dass das Klima zwischen Industrie und Handel im Konsumgüterbereich zunehmend kühler wurde. Wir erinnern uns an die Aktion von DM, als Colgate wegen der Änderung der Verpackungsgröße öffentlich an den Pranger gestellt wurde. (Bericht). Auch die zunehmende Einlistung von Markenartikeln bei Discountern und der damit einhergehende Preisverfall sorgen bei den Vollsortimentern für eine nie dagewesene Verhärtung der Positionen.

Next Level of Eyetracking – Was uns die Blickführung sonst noch verrät!

Eyetracking ist in den Bereichen Marketing und sowie Store-Optimierung ein nicht mehr wegzudenkendes Element. Unter  Eye-Tracking bezeichnet man das Aufzeichnen der hauptsächlich aus Fixationen (Punkte, die man genau betrachtet), Sakkaden (schnellen Augenbewegungen) und Regressionen bestehenden Blickbewegungen einer Person. Kurzum, es lässt sich sehr leicht feststellen, welche Elemente im Blickfeld der Kunden die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Das Lebensevent als Chance für das SB-Warenhaus

In den vergangenen Jahren konnte in der produzierenden Industrie ein großer Wandel festgestellt werden: Es reicht nicht mehr aus, erstklassige Produkte herzustellen. Kompetenzen wie hohe Fertigungsqualität, Ingenieur-Know-How und Innovationsstärke sind im Zeitalter der Globalisierung fast überall – und damit auch bei Wettbewerb – verfügbar. Unternehmen, die allein darauf gesetzt haben, bekommen immer mehr Druck aus Ländern, die Vergleichbares günstiger anbieten können.

Intuition oder die Methode GMV

Das kennt sicherlich jeder aus seinem täglichen Handeln: Man ist von einer These überzeugt, weiß aber nicht genau warum. Man hat eben „nur“ ein Bauchgefühl. Allerdings versucht man dann, alle zukünftigen Fakten nach der bewährten Methode der selektiven Wahrnehmung passend zu diesem Bauchgefühl zu selektieren. Wenn man sich einmal in ein bestimmtes Auto verliebt hat, wird man exakt die Gründe finden, die für dieses und gegen alle anderen Fahrzeuge sprechen. Und natürlich sieht man auf der Straße nur noch dieses Auto.

Zappos: „Wir sind nicht die Billigsten, aber die Besten“

Sonderangebot, Aus der Werbung, Tiefpreiswochen – täglich werden wir mit diesen Begriffen bombardiert. Riesige Waldflächen werden abgeholzt, um uns diese Botschaften auf Papier gedruckt mitzuteilen. Die Streuverluste sind auf Grund der Flut, die von allen Seiten auf uns einströmt, entsprechend hoch.

Mobile Payment: Die Revolution verspätet sich – leider

Ich möchte meinem Kommentar einen wichtigen Punkt voranstellen: Ich bin davon überzeugt, das mobiles Bezahlen in Zukunft relevant sein wird. Aber in Zukunft eben! Als Head of Innovation der METRO Group habe ich im Metro Future Store bereits 2008 die ersten NFC- und Biometrie- Bezahlszenarien entwickelt und mit vielen Fokusgruppen untersucht. Ich war damals fest davon überzeugt, dass im Jahre 2011 der mobile Bezahlanteil bei 15% liegen wird. Wir haben gelernt damit umzugehen, dass man falsch liegen kann!

Das Leben ist eine Anhäufung vieler Saisonartikel – ein Interview

Verbraucher haben ein Faible für Saisonartikel – und Konsumgüterhersteller verdienen gut daran. Doch was bedeutet das für den Einzelhandel? Und wie kann die Verpackung ihren Teil zum „Geschäft mit der Saison“ beitragen? Wir haben bei Frank Rehme, Unternehmensberater und ehemaligen Innovationsmanager der METRO Group, nachgefragt.

Das Smartphone als Trojanisches Pferd

Mobile Technologien sind dabei, Handel und Konsumgüterindustrie zu verändern. Doch die Unsicherheiten über die Zukunft mit iPhone, Google Glass und Co. Führen dazu, dass viele Projekte initiiert werden, die nicht durchdacht sind. Bei einem großen deutschen Händler etwa soll der Kunde sich in mehr als 10 Apps zurechtfinden. Häufig ist nicht erkennbar, ob Apps einer durchgängigen mobilen Strategie folgen und geplanter Bestandteil der Customer Journey sind.

Mobile Commerce erfordert Kunden-Verständnis

Mobile Commerce ist als ein bedeutendes Element des Cross-Channel Handels – diese Einsicht ist bei vielen Entscheidern angekommen. Als Folge haben viele Händler das mobile Angebot deutlich ausgeweitet. Mitunter springt aber ins Auge, dass Apps in verschiedenen Organisationseinheiten entwickelt wurden. Das sorgt erstens für eine Vielfalt, die vom Kunden nicht mehr überblickt werden kann. Zweitens sieht man auf Grund mangelnder Abstimmung der Organisationseinheiten funktionale Parallelentwicklungen, die im schlimmsten Fall verschiedene Ergebnisse bei der Anwendung liefern.