Über Frank Rehme

Frank Rehme gilt als einer der wichtigsten Vordenker im Bereich Innovation und Zukunftsgestaltung im Handel. Als Unternehmer, Strategieberater, Speaker und Managementcounsel erarbeitet er praxisgerechte Antworten auf die Fragen der Zukunft. Das Handelsblatt beschreibt ihn als "den umsetzungsorientierten Morgenmacher mit Weitblick“. Zuglich leitet er das Kompetenzzentrum Handel des Bundeswirtschaftsministeriums

Einträge von Frank Rehme

Handel ist Wandel- Noch nie hat es so gestimmt!

Eines sei vorab gesagt: Uns liegt der stationäre Handel am Herzen, umso mehr berührt es uns, wenn wir die nachfolgend beschriebene Entwicklung beobachten. Wir alle wissen, Handel ist Wandel und dies sollte man nicht dem Kunden zur Last legen.

„Tinder“ für INNENSTADTimmobilien: Projektstart zum Leerstands- und Ansiedlungsmanagement

Der Startschuss für das Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ ist gefallen. Bis Ende 2022 wird das IFH KÖLN in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit einem Gesamtvolumen von 11,9 Millionen Euro geförderten Projekt gemeinsam mit 14 Modellstädten eine digitale Plattform für ein vorausschauendes, proaktives Ansiedlungsmanagement schaffen. Weitere zentrale Ziele sind die Flexibilisierung von Prozessen, die Befähigung von Städten steuernd agieren zu können und gemeinsam Standards für den Dialog mit der Immobilienwirtschaft zu erarbeiten.

ZDE Podcast Folge 117:

Das Problem kennt man zu gut: Man will den lokalen Handel unterstützen, weiß aber nicht, wie man die gewünschten Artikel ohne die Läden abzuklappern findet. Ein Startup hat die Lösung: Die App BAOO soll das Problem lösen.

Die Bedürfnispyramide im digitalen Darwinismus des Handels

Die Vorreiter im inhabergeführten Handel haben sie schon erklommen, die digitale Bedürfnispyramide mit ihren einzelnen Stufen. In vielen vergangenen Projekten hat sich gezeigt, dass eine bestimmte Reihenfolge im Bereich der Digitalisierung einzuhalten nicht nur Sinn macht, sondern in vielen Fällen unabdingbar für einen nachhaltigen Projekterfolg ist. Wir haben eine Reihenfolge ausgearbeitet, die sich aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre als ideal herausgestellt hat.

Micro-Hubs als Frequenzbringer: Ein Leitfaden vom Kompetenzzentrum Handel

Aufgrund des wachsenden Onlinehandels und des damit einhergehenden immensen Paketaufkommens sind nicht nur Logistikunternehmen daran interessiert, neue Logistikkonzepte für Städte zu entwickeln. Auch die Politik möchte zukünftig durch moderne Ansätze im Bereich der Paketzustellung, z.B. auf der letzten Meile, einen Beitrag zur Senkung der Umweltbelastung durch das hohe Verkehrsaufkommen in den Innenstädten leisten. Micro-Hubs können helfen.

Studie zeigt: Die Händler überschätzen die Rolle des Autos

In vielen Städten wird seitens der Händler Alarm geschlagen, wenn Parkflächen in der Innenstadt reduziert werden. Die Ursache ist eine falsche Einschätzung der Händler bezüglich der Relevanz von Autos für den Shopper. Das hat eine Umfrage von IASS-Forschenden am Beispiel zweier Einkaufsstraßen in Berlin zeigt.

Studie öffnet die Black Box im Non-Food-Einkauf

Insbesondere bei Non-Food-Produkten benötigt der Handel einen beständigen Fluss an innovativen Produkten, um bei den kurzen Lebenszyklen von Mode- und Saisonartikeln nicht ins Hintertreffen zu geraten. Doch der Non-Food-Einkauf ist mit vielen Fragen verbunden: Wie können kleinere und unbekannte Lieferanten ihre Produkte platzieren?

5 Top-Tipps für die erfolgreiche Nutzung von Live-Formaten

Mit Social Media Kampagnen über Instagram und Facebook können Händler Kund*innen inspirieren, informieren und sich mit ihnen austauschen. Doch wie schafft man es, seine Kund:Innen kontinuierlich mit relevantem Content zu begeistern? Live Stream Shopping ist ein Weg, wie wir bereits hier berichtet haben.

Herzlich willkommen in unserem Team, Christine!

Wir von Zukunft des Einkaufens haben immer den Nutzen unserer Leser:Innen im Fokus: Unsere Beiträge sollen nicht nur die Metathemen beschreiben, sondern auch ganz konkrete Umsetzungstipps geben. Daher freuen wir uns darüber, dass wir Autor:Innen aus der absoluten Praxis in unserem Team haben. Kurzum: Wir wissen nicht nur, wie es geht, sondern wir haben es auch schon mal gemacht! Jetzt haben wir wieder Verstärkung bekommen: Christine Mengelée ist nun Teil des Teams!

ZDE Podcast 109: Künstliche Intelligenz im Mittelstand

Beim Thema KI zucken viele mittelständische Händler erst einmal zusammen. Für viele ist es eine reine Zukunftstechnologie, die zu komplex in der Handhabung ist. Aber es gibt bereits viele Anwendungen, die schon Einzug im Handel gefunden haben. Das bespreche ich mit Stephan Tromp, der als stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland e.V. HDE das Thema Digitalisierung treibt.

Öffentliche Paketstationen: Wie Kommunen und stationärer Handel vom Online-Boom profitieren [Advertorial]

Einzelhändler in den Innenstädten stehen vor enormen logistischen Herausforderungen. Zum einen konkurrieren sie mit dem E-Commerce, zum anderen kann durch die Coronakrise nicht jeder Einzelhändler öffnen oder Click and Collect anbieten. Auch nach der Krise werden einige Herausforderungen bleiben: Kunden finden in den Innenstädten keinen Parkplatz und können ihre Ware nicht direkt oder arbeitsbedingt erst nach Feierabend abholen, wenn der stationäre Handel bereits geschlossen ist.

Serie: Die Erfolgsfaktoren für einen erfolgreichen Handel in der Innenstadt (1/3)

Eigentlich lässt sich der Erfolg einer belebten Innenstadt durch zwei Kennzahlen beschreiben: Aufenthaltsdauer und Frequenz. Uneigentlich aber auch. Mehr braucht man nicht, auch wenn oft etwas anderes und vor allem komplizierteres behauptet wird. Nein, es geht jetzt nicht um Flächenrentabilität, CoGS (Cost of Goods Sold) oder Economic Value. Vor all dem kommt etwas viel wichtigeres: Aufmerksamkeit!

Studie: Millennials kaufen gern im stationären Handel

Wir haben bereits im Januar 2016 bereits mit unserem Partner Appinio eine Umfrage zum Shoppingverhalten (Teil 1 und Teil 2) von Millennials und der Gen Z unternommen. Damals ist gegen den Erwartungen ein deutlicher Hang zum stationären Shopping festgestellt worden. Wöchentlich oder mehr gehen der Umfrage zur Folge 21 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer in ein Geschäft. 54 Prozent der Frauen, aber nur 43 Prozent der Männer gehen ein bis zweimal im Monat shoppen, weniger als ein Mal pro Monat sind 23 Prozent der Frauen und über 30 Prozent der Männer unterwegs. Das waren seiner Zeit allerdings Zahlen aus Deutschland, jetzt gibt es dazu eine neue Analyse aus den USA.

Die 4 Basics bei der Digitalisierung von Stadt und Handel

In vielen Städten herrscht aktuell eine große Umtriebigkeit bei den Themen Digitalisierung und der Veränderung des Innenstadthandels. Zauberworte wie z.B. Smart City, Open Data und Multichannel sorgen für entsprechende Unsicherheit, leider oft in Kombination mit ungesteuertem Aktionismus. Förderprogramme der Politik unterstützen zudem oft Projekte, deren Lebensdauer bereits in der Konzeptphase auf das Ende der Maßnahme terminiert werden können.

Neuer Leitfaden „Social Media als Verkaufskanal für Händler“

Soziale Medien sind aus der alltäglichen Kommunikation, privat wie unternehmerisch, nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener sozialer Netzwerke mit unterschiedlichen Eigenschaften. Daher fällt es schwer, einen Überblick zu behalten. An dieser Stelle setzt ein Leitfaden des Kompetenzzentrums Handel an.

Promotions: Das One Way Ticket in den Wahnsinn

Wir kennen sie alle: Promotionen am PoS, die netten Verkaufsdisplays und Zweitplatzierungen, über die wir so oft stolpern. Das ist kein reines FMCG-Thema, sondern breitet sich in verschiedenen Branchen massiv aus. Im Fashionbereich ist die Preisreduzierung jenseits der klassischen Schlussverkäufe schon an der Tagesordnung. Die roten „SALE“ Schilder lachen uns das ganze Jahr über bereits an. Auch der Automobil Massenmarkt ist davon nicht gefeit: Zur Ankurbelung bestimmter Modelle oder zum Abbau von Haldenbeständen werden Tageszulassungen vollzogen, die dann mit massiven Preisabschlägen in den Markt gedrückt werden. Eines haben all diese Aktionen gemeinsam: Sie konditionieren Verbraucher dahingehend, ihr gelerntes Preisgefühl zu verändern oder bei bestimmten Warengruppen generell nur preisreduzierte Ware zu kaufen. Ein Beispiel ist Waschpulver: Es ist sehr schwer, diesen Artikel zum regulären Preis zu verkaufen. Der Shopper greift zu, wenn es preiswert ist und legt sich mehrere Packungen auf Lager.In meinem Blogpost zur Kaisers Tengelmann Übernahme habe ich das Thema Cash-Burning durch Promotionen bereits grob beschrieben, jetzt möchte ich darauf etwas tiefer eingehen.

Start-ups ins Scheinwerferlicht – eine Bühne für frische Ideen im Handel

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel verbindet junge Handelsunternehmen und den Mittelstand: Start-ups bringen mit innovativen Geschäftsmodellen neue Ideen auf den Markt und Mittelständler bringen ihre langjährigen Erfahrungen mit ein. Beide Seiten können davon profitieren. Gemeinsam mit der Gründungswerkstatt Deutschland veranstaltet das Kompetenzzentrum Handel am 26. April 2021 die Retail Pitch Night. Bewerbungen sind ab sofort willkommen!

Ist der Automobilhandel ein Verteiler? Oder vielleicht doch Inspirator?

Über die Veränderungen im stationären Handel, die auf einem neu konditionierten Verbraucherverhalten basieren, wird viel publiziert und nachgedacht. Die Verantwortlichen in betroffenen Unternehmen entwickeln Rezepte und Strategien, um den Verbraucher auch weiterhin für ihr Format begeistern zu können. Eine Frage beschäftigt uns dabei immens: Finden diese Bemühungen und die gewonnen Erkenntnisse auch den Weg in andere Branchen und Bereiche?

Die 4 Top-Themen, auf die sich kleine Händler fokussieren müssen.

„Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“ Diesen Werbespot von Esso aus den 70ern kennen die älteren Semester unter uns noch zu gut. Auf die kleinen stationären Händler übertragen könnte man beizeiten den Eindruck gewinnen, dass der Slogan dort eher „Es gibt viel zu tun, warten wir es ab!“ lautet. Ich weiß, das klingt böse, aber in vielen Gesprächen stelle ich diese Einstellung fest. Dabei gilt in Zeiten des schnellen Wandels ein Grundsatz ganz besonders: Abwarten ist absolut keine Alternative!