Über Frank Rehme

Frank Rehme gilt als einer der wichtigsten Vordenker im Bereich Innovation und Zukunftsgestaltung. Als Unternehmer, Strategieberater, Speaker und Managementcounsel erarbeitet er praxisgerechte Antworten auf die Fragen der Zukunft. Das Handelsblatt beschreibt ihn als "den umsetzungsorientierten Morgenmacher mit Weitblick“.

Einträge von Frank Rehme

Das Ende der Shopping Malls oder der Beginn neuer Konzepte?

Eigentlich wollten wir eine Analyse der obere-Etage-Leerstände in Shopping Malls verfassen, denn diese Problematik ist wirklich überall zu beobachten. Im Laufe der Recherchen hat sich aber verstärkt herausgestellt, dass Malls allgemein ein immanentes Problem haben: Das Geschäftsmodell hat seinen Zenit scheinbar überschritten.

Die letzte Meile vor dem Logistik-Crash

Sie kennen das Problem? Bestellte Ware wird nicht ausgeliefert, es klingelt nicht an der Haustür, obwohl man extra eine Homeoffice-Schicht dafür eingelegt hat. Dafür hat man einen Zettel in den Briefkasten liegen, der zum Besuch des Paketshops auffordert.

Perspektive 2030: Die 5 Basics für Handel und Stadtentwicklung

Es gibt ihn in Wahrheit nicht, auch wenn Zukunftsforscher es immer wieder versuchen: den qualifizierten Blick in die Zukunft. Selbst Prognosen, die 5 Jahre nach vorn schauen, haben zu oft daneben gelegen. Daher will ich das Pferd anders herum aufzäumen: durch Betrachtung der Potenziale von Handel und Stadtentwicklung.

CRM 2018 oder die Irrtümer vom Eigentum am Kunden

In vielen Beiträgen der Fachmedien wird darüber beraten, wie man verhindern kann, dass die großen Plattformen mehr und mehr den Kunden übernehmen. Wir wollen in diesem Beitrag einige Irrtümer aufdecken, die als Grundthese die Diskussion oft in eine falsche Richtung lenkt.

Hänsel und Gretel 2.0 oder die Mär von der Datenkrake Retail

Heute wenden wir die Wahrnehmung des Handels im Auge des Kunden auf ein Märchen an: Hänsel und Gretel. Da ist die böse Hexe, in dem Fall der Handel, der in einem zuckersüßen Knusperhaus wohnt, von dem alle Kosten wollen: Der Laden, der voll von Konsumgütern ist. Was dann passiert beschreiben die Gebrüder Grimm so: Kaum sind Hänsel und Gretel dem Knusperhaus erlegen, zeigt die böse Hexe ihr Gesicht und fängt die Kinder ein. Natürlich werden sie im echten Leben dann nicht für ein Abendessen vorbereitet. Was aber passiert ist die Angst, dass im eCommerce und im stationären Handel jede Menge Daten vom Kunden gesammelt werden und damit der Kunde gläsern wird.

Relevant Retail Podcast Folge 39: Der Knockout des Checkout

Relevant Retail beschäftigt sich heute mit dem Schwerpunktthema kassenlose Stores. Derzeit beschäftigen sich Lösungsanbieter und Handelsunternehmen mit Hochdruck an Alternativen für diesen kostenintensiven Teil des Ladenbaus. Die Technologie ist seit Jahren soweit, gescheitert ist es bisher am Diebstahlschutz und an der Konditionierung der Menschen.

Autofreie Einkaufsmeile: Mehrwert oder Trauma für Händler?

Aktuell beobachten wir in Düsseldorf eine Diskussion, die sich in anderen Städten genau so abspielen könnte: Eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Deutschlands, die Königsallee, soll autofrei werden! Drohende Horrorszenarien von der Händlerseite, die Politik ist mehr als vorsichtig in der Art der Formulierung, die Verbände halten sich zurück.

Das Tinder des Shoppings: Der mobile Webshop der Zukunft ist ein Dress-Chat!

Die Zukunft des eCommerce ist mobile: Seit Jahren wird diese Parole immer wieder von verschiedenen Seiten propagiert. Grund genug, sich des Themas einmal intensiver anzunehmen und die Entwicklung in diesem Bereich von einer Meta-Ebene aus zu betrachten. Das gmvteam aus Düsseldorf hat sich in einem Design Thinking Workshop speziell mit dem Thema mobiler Webshop im Fashionbereich auseinander gesetzt.

Frischer Wind: Visual Marketing kommt endlich im Laden an!

Nach Jahren mit gescheiterten Pilotprojekten sind die Erfolgsfaktoren für Instore-TV heute klarer. Visual Marketing – dieser Begriff ist seit Jahren ein fester Bestandteil auf Messen, Konferenzen und Berichterstattungen in den Fachpublikationen. Gemeint sind digitale Bildschirme und Kiosksysteme im stationären Handel.

Die Retail Innovation Tour Rheinland

Wir laden Sie in den Westen zu einer Retail Innovation Tour ein: Diese Region hat die größte Dichte an Handelsunternehmen, zudem hat sich eine sehr interessante Kombination etabliert: Unser Blog „Zukunft des Einkaufens“ hat hier sein Zuhause, interessante Handelsformate sind hier entstanden und zugleich findet man dort das größte Live-Lab für den Handel, die Future City Langenfeld. Wir haben eine Tour entwickelt, mit der Sie schnell einen Überblick über die derzeitigen Möglichkeiten im Bereich Retail Innovation gewinnen können.

Die 3 Basics beim Einsatz von Multisensorik am POS

Seitdem Neuromarketing in aller Munde ist, stellt sich oft gerade der kleinere Händler die Frage, welche Chancen sich für ihn daraus ergeben. Jetzt ist aus unserer Sicht aber der richtige Zeitpunkt gekommen, die Learnings aus vielen Projekten der Vergangenheit zusammenzufassen und die richtigen ersten Schritte zu gehen. Genau das möchten wir an dieser Stelle tun, aber dazu später mehr!

Relevant Retail Podcast Folge 35: Food-Startup Helden am PoS

Startups haben es nicht leicht, beim Handel gelistet zu werden, speziell wenn sie neue Produkte im Food Bereich entwickelt haben. Oft fehlt der Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern, die passenden GTIN (früher EAN Code), Produktinformationen nach LMIV (also der EU-Lebensmittel-Informationsverordnung) oder das Wissen über die notwendigen Listungsformalien.

Infografik: Die Shoppingkiller im Einzelhandel

Ende 2017 hat das EHI Retail Institute in Kooperation mit der T-Systems 667 Shopper zu den nach ihren Einschätzung größten Kaufhindernissen befragt. Die Ergebnisse sind in dem kostenlosen Whitepaper “Top Shopping Killer im Einzelhandel” dokumentiert.

Ladendiebstahl: Die Professionalisierung des Urproblems schreitet voran.

Das EHI Retail Institut hat sich mit dem ältesten Thema des Handels beschäftigt: Dem sogenannten fluiden Warenbestand, also dem Ladendiebstahl. In einer Studie (Download hier) wurde untersucht, in welcher Höhe und vor allem von wem im letzten Jahr am meisten entwendet wurde. Das Ergebnis hört sich erst einmal umwerfend an: Es wurden Waren im Wert von rund 3,4 Mrd. Euro entwendet, davon aber rund 2,3 Mrd. von Menschen, die eben nicht Kunden des Handels sein wollen. Damit wird ein Drittel der Waren von internen Mitarbeitern oder Servicekräften (z.B. Logistik, Verräumung etc.) gestohlen.

Future City Langenfeld als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet

Diese Woche war eine besondere Woche für Handel und Stadtentwicklung: Das Projekt Future City Langenfeld wurde am 4.Juni vom Bundespräsidenten als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet. Damit bekam das Projekt, dass vor gut 2 ½ Jahren als Kooperation zwischen der Stadt Langenfeld und der gmvteam GmbH begann, einen neuen Stellenwert. Aus über 1.500 Bewerbungen wurden 100 Projekte von einer namhaften Jury für preiswürdig angesehen und entsprechend ausgezeichnet.

Das Ende des Checkout-Knockout: Der kassenlose Saturn Express schließt nach 8 Wochen.

Endlich war es soweit: Nachdem vor 1 1/2 Jahren Amazon seinen kassenlosen Store als nichtöffentlichen Piloten gestartet hatte (wir berichteten hier), wagt sich Saturn am 8.März 2018 mit einem kassenlosen Store aus der Deckung. Endlich, wir haben lange darauf gewartet (siehe diesen Artikel) und sind dankbar, dass endlich ein Händler (und dann auch noch ein großer Filialist) diesen Prototypen testet. Unterschied zu Amazon: Man testet mit echten Kunden (also nicht mit eigenen Mitarbeitern), einer einfacheren und bewährten Technik, die durch das andere Sortiment (Consumer Electronics) begünstigt wird. Leider schließt der Store Ende Mai schon wieder.

Die Fotobranche hat einen neuen Wettbewerber: Kaffeemaschinen

Die Deutschen haben in den letzten Jahren jede Menge neue Dinge neu entdeckt. Jamie Oliver, Tim Mälzer und viele der anderen Kochidole haben aus uns ein Volk der Köche und Feinschmecker gemacht. War es vor Jahren üblich, Freunde bei sich zum Essen einzuladen, lädt man heute zum gemeinsamen Kochen ein. Damals wäre es undenkbar oder sogar als unverschämt empfunden worden, den Gast auch noch mit der Arbeit des Kochens zu belasten.

Der Pop-up Future Store entwickelt neue Handelsformate und führt die Händler in die Digitalisierung

Eines ist sicher: Neue Wege, speziell für die Zukunft des Handels und der Innenstädte, werden nie erpowerpointed, erlabert oder erjammert. Man wird erst neue Lösungen finden, wenn man damit begonnen hat, diese auch auszuprobieren. Genau dafür wurde das Projekt der Future City Langenfeld ins Leben gerufen, das bereits mehrere Themen bearbeitet hat: Abbau von Zutrittshürden zur Innenstadt, Eliminierung von Parkgebühren für den Shopper, einfache Sichbarkeit im Web für Händler sowie die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (wir berichteten mehrfach hier darüber). In dieser Woche wurde nun die nächste Stufe des Konzeptes entwickelt: Die Whitebox ist eröffnet worden, hier haben wir das Konzept bereits vorgestellt.

Die Hasewelle im innovativsten Sporthaus Europas setzt neue Massstäbe

Osnabrück ist eine Attraktion reicher und der stationäre Handel spielt sogleich seine Trümpfe aus: Die L&T Lengermann und Trieschmann GmbH & Co. KG betreibt in Osnabrück ein neues Sporthaus, das mehr einem Freizeitpark gleicht als einem Ladengeschäft: Es ist die erste stehende Indoor-Welle (die sog. Hasewelle), auf der surfbegeisterte Kunden ihr Equipment sofort im Laden testen können. Einen Eindruck vermittelt der folgende Film:

Relevant Retail Podcast Folge 32: Sonntagsöffnung aus Sicht von Verdi

Das Thema Sonntagsöffnungen im Handel ist ein derzeit sehr intensiv und vor allem konträr diskutiertes Thema. Gerade in Nordrhein-Westfalen ist ein großer Kampf zwischen dem Handelsverband NRW und der Gewerkschaft Verdi um die Deutungshoheit bezüglich der Sonntagsöffnung entbrannt. Die Argumente aller Seiten sind an sich gesehen sehr nachvollziehbar. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mehr Transparenz und Objektivität in die Diskussion einzubringen.

Dem Mutigen gehört die Welt: Edeka Zurheide setzt neue Massstäbe in der Branche!

Düsseldorf, 22. März 2018 – Die Kaufmannsfamilie Zurheide hat die Düsseldorfer von einem Problem befreit: Es gab bisher kein Supermarkt, in dem Kobe-Rind zum Kilopreis von 499 € verfügbar war. Die Zeit ist nun vorbei und das Beste daran ist aber die Kombination mit einer einmaligen Sortimentsbandbreite: Es gibt auch das Schweinekotelett für 3,99 €.
Genau das ist der neue Maßstab, der gesetzt wurde: Ein Sortiment, das die gesamte Bandbreite der Shopperbedürfnisse abdeckt. In Zahlen ausgedrückt ließt sich das wie folgt:

Das Kompetenzforum VITAIL: Die Ergebnisse der Auftakt-Workshops zum Download

Wie wollen wir morgen unser Innenstädte und den Handel darin erleben? Welche Rolle sollen der Handel und digitale Angebote dabei spielen? Wie können wir Innenstädte, Quartiere und andere Standorte in diesem Sinne für Kunden attraktiv gestalten? Diese Fragen standen im Fokus der Veranstaltung VITAIL´18, die am 22. Februar 2018 in einem Ladenlokal im Herzen der Langenfelder Shopping-Meile stattfand (Wir berichteten hier bereits darüber).

Preisaktionen im Handel: Ein Überblick und unser kostenloses Whitepaper

Einzelhändler und Hersteller vertrauen mittlerweile auf Preisaktionen, indem sie regelmäßig Coupons, Zwei-für-Eins-Angebote und vorübergehende Preissenkungen nutzen, um Kunden in die Läden zu locken und den Umsatz zu steigern. Die meisten Aktionen haben jedoch nur flüchtige Auswirkungen. Die Forschung zeigt deutlich, dass die Kunden nach dem Ablauf einer Werbeaktion schnell wieder zu ihrem alten Kaufverhalten zurückkehren und der Umsatz auf ein normales Niveau zurückgeht. Und für Einzelhändler können Werbeaktionen oft mehr schaden als nützen. Eine Coca-Cola-Preisaktion zum Beispiel kann die gesamten Soft-Drink-Einnahmen eines Supermarktes drücken, wenn Pepsi-Trinker vorübergehend auf die billigere Marke wechseln. Oder ein Elektronikhändler kann feststellen, dass Käufer sich weigern, einen stark beworbenen Fernseher zu kaufen, sobald er zu seinem höheren Preis zurückkehrt.

Die Vitail ´18 hat gezeigt, wie die Zukunft von Handel und Innenstadt aussehen kann.

Wir haben bereits über das Kompetenzforum für Handel und vitale Innenstädte, Vitail, an anderer Stelle berichtet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, erfolgreiche Zukunftsstrategien für Handel und Innenstädte zu konzipieren und zu erproben. In der ersten Veranstaltung, der Vitail ´18, wurden neue Konzepte mit Innenstadt-Stakeholdern – wie Wirtschaftsförderung, Stadtverwaltung, Handel, Stadtmarketing und Immobilienentwicklung – diskutiert. Wichtig war neben dem Austausch der Beteiligten die Vermittlung des Vitail Dreiklangs: Neue Themen brauchen neue Wege, die von neuen Machern anders angegangen werden.

Download: Platt Retail Institut veröffentlicht eine neue Ausgabe vom Retail Analytics Journal

Seit Beginn an ist das Platt Retail Institut (PRI) Partner von Zukunft des Einkaufens. PRI ist ein internationales Beratungs- und Forschungsunternehmen, das sich auf den Einsatz von Technologien konzentriert, die das Kundenerlebnis positiv beeinflussen. Dabei entwickelt PRI Marketing- und Technologiebereitstellungsstrategien, die durch entsprechende Analysen gestützt werden, um Marken aufzubauen und deren Umsatz positiv zu beeinflussen. Zusätzlich zu seiner globalen Beratungsexpertise veröffentlicht PRI auch das vierteljährlich erscheinende Journal of Retail Analytics, eine umfassende Publikation, die Nachrichten und Fallstudien zu digitalen kundenorientierten Technologien und Einzelhandelsanalysen enthält.

Good News vom Stadtschlüssel Langenfeld: Erste Zahlen liegen vor

In der Future City Langenfeld wollte das Projektteam ein Hauptproblem des innerstädtischen Handels als erstes angehen: Den Abbau der Zutrittshürden, ganz besonders das Parken (Wir berichteten hier). Gemeinsam mit Partnern wurde eine Lösung entwickelt, in der teilnehmende Bürger mit 2 Funk-Chipkarten ausgerüstet wurden: Eine für das Auto, eine für den Schlüsselbund unter der Bezeichnung „Stadtschlüssel Langenfeld“. Mit der einen Karte kann man bequem und berührungslos ins Parkhaus ein- und ausfahren, mit der anderen wird durch Registrierung am PoS bei jedem Einkauf einen Bonus gutgeschrieben. In einer Datenbank des beteiligten Loyalty Startups QDEGA Loyalty Solutions GmbH aus Köln werden die Daten anschließend abgeglichen und die Parkgebühren verrechnet.

10 todsichere Rezepte für den stationären Handel, um sich effizient abzuschaffen!

Wären wir im Zeitalter des Raumschiff Enterprise, würde die Einleitung zu diesem Blogbeitrag folgendermaßen lauten: „Der Handel, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2016. Dies sind die Abenteuer des stationären Handels, der mit seinen über 3 Mio. Beschäftigten seit 15 Jahren unterwegs ist, um mit neuen Handelswelten Kunden auch weiterhin für sich zu begeistern“ (Für die Generation U40 gibt es den originalen Trailer hier). Das Raumschiff Handel ist derzeit in keiner guten Verfassung. Einige Meteoriteneinschläge haben ihre Spuren hinterlassen. Und hinter der nächsten Galaxie warten schwere Kometen. Wie sehen sie aus, die Rezepte für den stationären Handel?

Trendwatch #5: Microjobs

Mittlerweile weiß ja jeder, dass die Smartphones ganze Geschäftsmodelle revolutioniert oder gar überflüssig gemacht haben. Das ist nicht nur ein Ergebnis der Flexibilität und der Interaktionsmöglichkeiten dieses Mediums geschuldet, sondern in erster Linie des Convenience-Faktors, die dieser kleine Assistent bietet.