Über Christine Mengelée

Nachhaltigkeit erfordert HANDELN!
Christine Mengelée ist Nachhaltigkeitstreiberin und in verschiedensten Feldern im Umwelt- und Klimaschutz engagiert.
Als Funktionsbereichsleiterin eines international agierenden Konzerns und Diplom-Betriebswirtin brennt ihr Herz für die Nachhaltigkeit bereits seit Ihrer Kindheit. Auf "Zukunft des Einkaufens" hält sie die Handelsbranche mit Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit auf dem Laufenden.

Einträge von Christine Mengelée

Wie kleine Lebensmittelboxen Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und regionale Wirtschaft stärken

Die Art und Weise, wie wir einkaufen, hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Während früher der Gang zum Tante-Emma-Laden zum Alltag gehörte, dominieren heute große Supermärkte und Onlinehändler das Bild. Doch mit dieser Entwicklung sind auch Herausforderungen entstanden wie lange Lieferketten, Umweltbelastungen, soziale Isolation und die Schwächung regionaler Wirtschaftskreisläufe.

Twin Transition für KMU: Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

In einer Zeit wachsender ökologischer und ökonomischer Herausforderungen stehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Aufgabe, ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig zu gestalten. Nachhaltigkeit ist dabei kein Nice-to-have, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor, wie sich weltweit zeigt. Die Digitalisierung bietet die Chance, nachhaltige Strategien effizient umzusetzen und neue Potenziale zu erschließen. Dabei können KMU die sogenannte Twin Transition, eine gleichzeitige Transformation in Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit,  nutzen, um erfolgreich zu sein.

Grüne Filialen im Einzelhandel

Der Klimawandel ist längst kein abstraktes Zukunftsszenario mehr, sondern eine reale Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Auch der Einzelhandel steht zunehmend in der Verantwortung, seinen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen zu leisten. Dabei geht es nicht nur um ökologische Verantwortung, sondern auch um ökonomische Vernunft. Energieeffizienz senkt Betriebskosten, stärkt das Image und wird von Kund:innen zunehmend erwartet.

Lieferketten unter der Lupe: Warum Transparenz ein Wettbewerbsvorteil ist.

Vom T-Shirt aus Bangladesch bis zur Banane aus Ecuador. Doch hinter dieser Effizienz verbergen sich oft komplexe Herausforderungen wie Kinderarbeit, Umweltzerstörung, fehlende Arbeitsschutzmaßnahmen und intransparente Produktionsbedingungen. Die öffentliche Aufmerksamkeit für diese Missstände ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Verbraucher:innen fordern zunehmend ethisch vertretbare Produkte, und Unternehmen geraten unter Druck, Verantwortung für ihre gesamte Lieferkette zu übernehmen.

Zu gut für die Tonne! Wie KMU Verantwortung übernehmen können

Lebensmittelverschwendung betrifft nicht nur Supermärkte oder Großküchen, sondern ist ein branchenübergreifendes Thema. Ob produzierendes Gewerbe, Dienstleistungsbetrieb oder Handwerksunternehmen. Überall dort, wo mit Lebensmitteln gearbeitet wird, sei es in Kantinen, bei Veranstaltungen, im Catering oder in der Produktentwicklung entstehen vermeidbare Abfälle. Auch in der Büroverpflegung oder bei Meetings werden regelmäßig genießbare Lebensmittel entsorgt.

Mehrweg statt mehr Müll: Wie der Einzelhandel Verpackungen revolutioniert

Verpackungen sind aus dem modernen Einzelhandel nicht wegzudenken. Sie schützen Produkte, erleichtern Transport und Kommunikation, und sind oft Teil des Markenauftritts. Doch sie sind auch ein zentrales Problem, denn in Deutschland fallen jährlich über 19 Mio. t Verpackungsabfälle an und die Tendenz ist steigend. Die neue EU-Verpackungsverordnung, die „Packaging and Packaging Waste Regulation“ (PPWR), setzt hier an und fordert eine radikale Neuausrichtung durch:

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Energiekosten und Energiewechsel: Strategien für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland

Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Energiepreise für Unternehmen 2025 im Vergleich zu 2023 leicht gesunken, bleiben aber volatil. Besonders Strompreise für kleine und mittlere Industriebetriebe stiegen leicht auf durchschnittlich 18,31 ct/kWh (Statistisches Bundesamt, 2025). Die Preisbestandteile setzen sich aus Beschaffung, Netzentgelten und Steuern zusammen, wobei Letztere rund ein Drittel des Gesamtpreises ausmachen (Statistisches Bundesamt, 2025).

Der „Tante Emma“ Laden ist zurückgekehrt

Die ersten Tante Emma Läden soll es im Jahr 1949 gegeben haben. Ein Selbstbedienungsladen, mit Grundnahrungsmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs wie Haushaltswaren, die vorrangig im Wohnviertel vorhanden waren. Dort war es üblich Waren probieren zu können, Bestellungen aufzugeben oder sich die Produkte nach Hause liefern zu lassen.

PPWR für Online-Händler außerhalb der EU

Gemäß dem Umweltbundesamtes entstanden im Jahr 2021 rund 19,7 Mio. Tonnen (+4,9 % ggü. VJ) an Verpackungsabfällen. Recycelt wurden davon etwa 67,8 %. Maßgeblich bestehen Verpackungen aus Kunststoff, Papier, Pappe, Karton, Eisenmetalle, Aluminium, Glas oder Holz.

Künstliche Intelligenz zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele

Zur Erreichung gesetzlicher oder selbst gesteckter Nachhaltigkeitsziele kann Künstliche Intelligenz ein nützlicher Helfer sein. Im folgenden Beitrag erhalten Sie zu Beginn einen kurzen historischen Überblick zum Thema Klimawandel. Anschließend folgen Informationen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Das EU-Lieferkettengesetz ist da!

Lange wurde um das Gesetz gerungen, nun ist es nach Plenarsitzungen vom 22. bis 26. April 2024 endlich da – das EU-Lieferkettengesetz. Es soll sicherstellen, dass europäische Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards in ihren Lieferketten sicherstellen, um gegen Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltverschmutzung vorzugehen.

Mitarbeitergewinnung und -bindung durch Nachhaltigkeit

An allen Ecken und Enden suchen Unternehmen Mitarbeiter:innen und das schon heute, obwohl die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer erst in den nächsten Jahren in Rente gehen werden. Mitarbeiter:innen sind ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens und ganz Deutschlands. Wie können Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit also nutzen, um Mitarbeiter zu gewinnen?

Nachhaltigkeit im Firmenfuhrpark

Die Weltgemeinschaft hat sich das Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Deutschland ist hier auf einem guten Weg und hat die Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2023 auf 673 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente reduziert, das sind 73 Millionen weniger als im Vorjahr.

Der Wegwerfgesellschaft geht es an den Kragen! Eine neue Richtlinie für Elektroschrott

Laut Angaben der Vereinten Nationen sind im Jahr 2023 rund 61,3 Mio. Elektroschrott entstanden. Darin sind auch Artikel enthalten, die noch nutzbar waren oder hätten repariert werden können. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben der Wegwerfgesellschaft den Kampf angesagt und sich am 2. Februar 2024 auf den Entwurf für eine Richtlinie zum Recht auf Reparatur geeinigt, welche Teil des European Green Deals ist.

Neues CO₂-Grenzausgleichssystem gegen den Wettbewerbsdruck

Unternehmen mit einer Produktion in der Europäischen Union leiden oft unter hohem Wettbewerbsdruck, da Nicht-EU-Länder niedrigere Umweltanforderungen erfüllen müssen und dadurch zu einem niedrigeren Preis Produkte herstellen können. Dem wird mit der EU-Verordnung (EU) 2023/956 zur Schaffung eines CO₂-Grenzausgleichssystem ein Ende gesetzt!

ISO Norm 53001 – schon gehört?

Die Sustainable Development Goals (SDGs) wurden 2015 von der Weltgemeinschaft mit der Agenda 2030 verabschiedet. Diese 17 globalen Nachhaltigkeitsziele umfassen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit und stehen für eine soziale, wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, dass alle Menschen in einer sozial gerechten Welt leben können, eine gute Bildung erlangen und einer menschenwürdigen Arbeit nachgehen können. Das heißt, es geht im Grunde um folgende fünf Kernbotschaften: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft.

Wie wird ein POS zum Kundenmagnet?

Alle Händler:innen haben seit einigen Jahren dieselbe Herausforderung: Potentielle Shopper:innen an den Point of Sale (POS) bringen. Insbesondere Kauf- und Warenhäuser sind stark davon betroffen.

[Advertorial] Nachhaltige Kerzen im Einzelhandel

Der 1. Advent kommt immer näher und da dürfen auf dem Adventskranz die Kerzen für eine gemütliche weihnachtliche Stimmung nicht fehlen. Allerdings gibt es bei Kerzen große Qualitätsunterschiede, welche sich den Verbraucher:innen nicht immer sofort erschließen.

[Advertorial] Die Textilbranche – ein wahrer Umweltsünder!

Die Textilbranche verursacht die viertgrößten Umwelt- und Klimaauswirkungen, weshalb der Handlungsbedarf hoch ist. Trends und Kollektionen kommen in immer kürzeren Abständen und sind oft minderwertig produziert. Meist werden Kleidungsstücke nur für eine Saison gekauft, somit werden sie nach kurzer Lebensdauer zu Abfall.

[Advertorial] Kunststoff ist gleichzeitig Fluch und Segen …

Kunststoffe sind Fluch und Segen gleichzeitig. Einerseits können Kunststoffe in vielen Branchen nützlich eingesetzt werden, andererseits führen Kunststoffabfälle häufig zu großen Herausforderungen. Denn Kunststoff ist ein langlebiges Material, das viele Jahre benötigt, um vollständig abgebaut zu werden. Insbesondere dann, wenn Produkte aus Kunststoff achtlos in die Natur geschmissen werden.

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Erfolg durch Nachhaltigkeit im Kund:innen-Service

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich von der Nische zum Mainstream entwickelt und begegnet uns überall, ob im Beruf oder im Alltag. Viele Kund:innen erwarten Service und nachhaltige Produkte in den Einkaufsstätten. Ob im Lebensmitteleinzelhandel, im Drogeriemarkt oder in Fachmärkten. 

Nachhaltigkeit, wen interessiert das schon?

Nachhaltigkeit ist das Thema des 21. Jahrhunderts. Alle reden darüber, Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft. Als aktive und leidenschaftliche Nachhaltigkeitstreiberin hat mich deshalb interessiert, wie die einzelnen Bürger:innen über das Thema tatsächlich denken. Deshalb haben wir, von Zukunft des Einkaufens, gemeinsam mit Bonial eine Online-Umfrage durchgeführt.

Vergessen Sie Ihren Firmenfuhrpark nicht!

Der Verkehr in Deutschland ist nach der Energie- und Industriebranche der drittgrößte CO2 Produzent. Das Thema wird seit vielen Jahren diskutiert und eine Entscheidung wurde lange hinausgezögert. Aber nun hat sich der EU-Umweltrat endlich zu einer Einigung durchgerungen. Was das für Firmenfuhrparks bedeutet, fassen wir hier einmal zusammen. 

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen hat begonnen…

Jeder sucht sie, die „Nadel im Heuhaufen“ und nur wenige finden sie: DEN PASSENDEN MITARBEITER:IN. Ungeachtet dessen, ob wir die Zeitung aufschlagen, im Internet suchen, den Fernseher einschalten, die Nachrichten hören oder an der guten alten Litfaßsäule schauen, überall wird nach neuem Personal gesucht.

Hat Wasserstoff in Nordrhein-Westfalen Potenzial?

Bereits 1997 wurde in Japan, auf der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ein weltweit verbindliches Klimaabkommen (Kyoto Protokoll) zur Eindämmung des Klimawandels beschlossen und Ende 2015, auf der 21. Klimarahmenkonvention in Paris, verpflichteten sich die beigetretenen Staaten die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

Einkaufen ohne Bargeld oder Kreditkarte?! Wie das denn?

Im Handel „bewegt“ sich was! Die Bedürfnisse der Kundschaft stehen immer mehr im Fokus, um im hart umkämpften Wettbewerb bestehen zu können. Bequem, effizient und einfach muss es sein für die Kund:innen von heute. Verkäufer- oder Kassenlose Geschäfte kommen immer mehr in Mode. Egal ob Click & Collect, Click & Meet, Pay & Go, Scan & Go oder Tap & Go oder Pick & Go.