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Frank Rehme

ZDE 242: KI Praxisbespiele bei kleinen Händlern

12. Mai 2026 / Von Frank Rehme / Lesedauer: 4 Minuten 56 Sekunden
ZDE Podcast

Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr – auch nicht für den inhabergeführten Handel. Doch wie gelingt der Einstieg ohne großes Budget, ohne IT-Abteilung und ohne tiefes Vorwissen? In dieser Solo-Folge gibt Frank Rehme praxisnahe Einblicke in echte KI-Praxisbeispiele aus dem Mittelstand. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, wie Händler mit einfachen Tools bereits heute Prozesse automatisieren, Content erstellen und sogar ihre Läden neu denken können.

Eine Folge voller Inspiration und direkt umsetzbarer Ansätze für alle, die KI endlich im eigenen Business nutzen wollen,

Folge direkt anhören

ZUKUNFT DES EINKAUFENS PODCAST · ZdE 242: Praxisprojekte im inhabergeführten Handel

Die Folge zum Nachlesen

Ja, und da sind wir wieder mit einer neuen Folge unseres Retail Innovation Radios – heute zum Thema KI im inhabergeführten Mittelstand des Handels.

Dazu muss ich erst einmal ein bisschen ausholen, bevor ich auf die Beispiele eingehe, die ich heute vermitteln möchte, bei denen ihr sehen könnt, wie man mit einfachen Mitteln KI gewinnbringend im eigenen Ladengeschäft einsetzen kann.

Ich bin Frank Rehme, beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema Handel und Innovation und bin einer der Gründer von Zukunft des Einkaufens sowie Geschäftsführer der Firma GmV Team, die sich mit Digitalisierung und Transformation im Handel beschäftigt.

In dieser Eigenschaft leiten wir auch das KI Navi Handel der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

Dazu kurz, wie dieses Projekt entstanden ist: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen, speziell das Wirtschaftsministerium, hat gesagt, wir müssen den Handel im Bereich Digitalisierung und insbesondere künstliche Intelligenz stärker fördern. Daraus ist ein vierjähriges Förderprojekt entstanden – das KI Navi Handel.

Was bedeutet das konkret?

Das KI Navi besteht aus einem Konsortium. Das GmV Team ist Konsortialführer, der Handelsverband Nordrhein-Westfalen ist als Brückenkopf in die Branche beteiligt, und das EECC in Neuss – das European EPC Competence Center, ehemals Metro Innovation Center – ist eine große Forschungseinrichtung im Bereich KI und Digitalisierung, unter anderem mit Themen wie RFID.

Dieses Konsortium hat den Auftrag, den inhabergeführten Mittelstand im Handel durch den Dschungel der KI-Lösungen zu führen – daher der Name KI Navi.

Wie machen wir das?

Wir testen Lösungen in echten Projekten, definieren vorher KPIs und prüfen anschließend, ob diese Lösungen erfolgreich sind. Wenn sie sich bewähren, nehmen wir sie in unser Navi auf.

Ich möchte euch das Ganze anhand konkreter Beispiele zeigen.

Das erste Projekt ist ein Unternehmen, das sich auf Brettspiele spezialisiert hat – ein sehr spitzes Sortiment mit viel Expertise. Dieses Unternehmen betreibt einen Online-Shop und möchte seine Produkte optimal darstellen und erklären.

Ein zentrales Problem war bisher die Beschaffung geeigneter Bilder – das kennt wahrscheinlich jeder mit Online-Shop – und die Erstellung passender, SEO-optimierter Artikelbeschreibungen.

Dafür haben wir zwei Agenten gebaut, basierend auf Gemini, also dem KI-Produkt von Google, und mit entsprechenden Prompts versehen.

Der erste Agent generiert Artikel-Kurz- und Langtexte. Dafür wird ein Excel-Sheet hochgeladen, das Artikelnamen, GTIN (Global Trade Item Number) und interne Artikelnummern enthält. Der Agent recherchiert bestehende Inhalte im Internet und erstellt daraus neue Texte – mit vorgegebener Tonalität, inspirierenden Elementen und allen relevanten Fakten wie Spieleranzahl oder Altersempfehlung.

Das funktioniert sehr gut und spart enorm viel Zeit, insbesondere weil die Texte auch direkt SEO-optimiert sind.

Der zweite Agent kümmert sich um die Bildbearbeitung. Statt Herstellerbilder zu verwenden – mit all den Themen rund um Nutzungsrechte und fehlende Differenzierung – wird einfach ein Handyfoto gemacht. Der Agent stellt das Produkt frei, ergänzt Schatten und bereitet das Bild so auf, dass es direkt im Online-Shop genutzt werden kann.

Beide Lösungen sind zunächst kostenlos nutzbar, da solche Agenten – in Gemini „Gems“ genannt – auch in der freien Version verfügbar sind.

Das Unternehmen spart dadurch pro Produkt etwa zehn Minuten. Bei rund 1.000 Produkten ergibt sich eine enorme Zeitersparnis.

Die Erstellung dieser Agenten hat nur wenige Stunden gedauert, inklusive Einarbeitung, sodass der Händler sofort loslegen konnte.

Ein weiteres Thema, das wir häufig umsetzen, ist die Contentgenerierung für Social Media.

Hier haben wir Agenten entwickelt, die beispielsweise montags gestartet werden. Sie fragen ab, welche Produkte oder Themen beworben werden sollen, erhalten dazu Links und erstellen daraus automatisch Social-Media-Beiträge – abgestimmt auf die jeweilige Plattform und gewünschte Tonalität.

Das ist eine der einfachsten Anwendungen von KI und bringt ebenfalls große Zeitersparnis. Denn heute geht es im Handel nicht mehr nur darum, auf Nachfrage zu reagieren, sondern Nachfrage aktiv zu erzeugen – und das funktioniert über Content.

Kommen wir zu einem Beispiel aus dem Backoffice-Bereich.

Ein Reiseveranstalter, der seine Reisen selbst organisiert und durchführt, hatte viele manuelle Prozesse nach einer Buchung. Über die Website – basierend auf WordPress und WooCommerce – wurde eine Buchung ausgelöst, anschließend folgten zahlreiche manuelle Schritte: Versand von Bestätigungen, Erstellung von Dokumenten, Pflege von Excel-Listen, Rechnungsstellung, Zahlungsprüfung und vieles mehr – inklusive komplexer Logistik, etwa für den Transport von Motorrädern.

Diese Prozesse haben wir mit dem Tool n8n automatisiert. Dadurch konnten pro Buchung etwa zwölf Minuten eingespart werden.

Das ist entscheidend, gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels. Ziel ist es, Mitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten, damit sie sich auf das Kerngeschäft konzentrieren können.

Ein weiteres Projekt war ein Erlebnisbauernhof mit sehr hohem Besucheraufkommen. Dort wurde ein Großteil der Zeit für das Beantworten von Telefonanfragen verwendet – meist einfache Fragen, deren Antworten bereits auf der Website standen.

Wir haben einen KI-Chatbot implementiert, der mit Website-Inhalten und FAQ-Dokumenten trainiert wurde. Die Einrichtung dauerte etwa 30 Minuten, die Kosten lagen bei rund 19 Dollar pro Monat.

Nach 100 Tagen wurden über 2.000 Anfragen automatisiert beantwortet. Zusätzlich konnten fehlende Antworten anhand der Chatprotokolle ergänzt werden.

Ein ähnlicher Ansatz wurde bei einem Textilhändler mit 16 Filialen genutzt. Dort diente ein Chatbot als interne Wissensdatenbank, um Mitarbeitenden bei Fragen zu Prozessen schnell zu helfen – unabhängig von Personalwechseln.

Auch bei einem Biobauernhof wurde ein Chatbot eingesetzt, um komplexe Hygieneverordnungen zugänglich zu machen. Mitarbeitende können Fragen stellen und erhalten direkt konkrete Anweisungen.

Wichtig ist dabei, den Chatbot so zu konfigurieren, dass er nicht halluziniert, sondern im Zweifel auch zugibt, wenn er keine Antwort hat.

Zum Abschluss noch zwei Beispiele aus dem Bereich Geschäftsmodellentwicklung und Design.

Ein Anbieter von hochwertigem Tierfutter wollte seinen Laden neu gestalten. Mithilfe von KI wurden Konzepte für eine einladende Atmosphäre, optimierte Kundenführung, gezielte Platzierung von Produkten und emotionale Touchpoints entwickelt – inklusive Begrüßungs- und Abschiedsbereichen sowie Community-Integration über QR-Codes.

Ein weiteres Projekt betraf die Gestaltung von Schaufenstern – etwa für Kopfhörer oder Küchengeräte im Rahmen saisonaler Kampagnen. Auch hier wurden kreative Konzepte mithilfe von KI entwickelt.

Diese Beispiele zeigen, wie schnell und einfach sich KI im Handel einsetzen lässt – oft ohne große Investitionen oder tiefes Vorwissen.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut auf ki-navi.net vorbei. Dort findet ihr unter „KI-Tools“ bereits getestete Lösungen und Projektbeschreibungen.

Alle Angebote sind kostenlos. Meldet euch gerne bei uns – entweder über die Website oder direkt per Mail an oder .

Ich bin auch leicht über Google zu finden und freue mich, wenn ihr Lust habt, euch intensiver mit dem Thema KI zu beschäftigen.

Wenn ihr Anbieter von Lösungen für den Mittelstand seid – meldet euch ebenfalls gerne.

Alles Gute, ich wünsche euch wie immer gute Geschäfte, fette Beute und bis zum nächsten Mal.

 

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Kategorie: Zukunft des Einkaufens Podcast
Schlagworte: Community, Digitalisierung, Innovation, Inspiration, KI, Künstliche Intelligenz, Logistik, Mitarbeitende, Plattform, Podcast, RFID, Shop, Touchpoints, Versand
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