Video: BonPrix Future Store auf der Mönckebergstraße in Hamburg

/ Lesedauer: 2 Minuten 5 Sekunden
BonPrix

Nachdem Gerd Wolfram in der letzten Woche hier den Store angekündigt hat, habe ich den Store 2 Tage nach der Veröffentlichung besucht und meine Eindrücke im Film festgehalten. Hier kommt das Ergebnis, wie immer aus der Hand gefilmt.

Verbindung zwischen Mobile und Laden: Das App & Mortar Konzept

Gerd Wolfram hat den Visitor-Flow des Konzeptes bereits beschrieben (unbedingt als Einleitung hier durchlesen), jetzt kommt die praktische Erfahrung. Zuerst eine kleine Enttäuschung: Kurz vor dem Ladenhabe ich die App direkt aus dem Apple Appstore heruntergeladen, leider hatte die aktuelle Version nicht die für den Store notwendige Funktion. Allerdings hatten nette Guides am Eingang ein Leihgerät, so konnte es direkt losgehen.

Apropos nette Guides: Wie mir der Store-Manager Daniel Füchtenschnieder erklärte, hat man ein besonderes Augenmerk auf das Personal gelegt, was sich in jedem Kontakt bemerkbar machte. Eine klasse Erfahrung ist das Scannen und auswählen der Artikel mit anschließendem Übermitteln des Probierwunsches. Im Hintergrund suchen dann fleißige Hände die Artikel aus und teilen nach kurzer Zeit die passende Umkleide mit. Die App ist sehr intuitiv designt, die Dialoge sind ansprechend bis unterhaltend.

Die Umkleiden sind eins minus…

…wären aber eine glatte eins, wenn man sich beim Boden noch etwas hätte einfallen lassen. Nackte Fliesen sind zwar sehr hygienisch, aber eben saukalt. Das wars dann schon, alles andere ist vorbildlich:

  • Genug Platz mit 4 qm, man kann also auch seine Kinder mit reinnehmen.
  • Die öffnen auch keine Tür aus Versehen, denn die ist sehr massiv und lässt keinen Spalt für unerwünschte Blicke offen
  • Nicht Eiscrem oder Schokolade mach dick, sondern das Licht in Umkleiden (siehe hier). Nicht so bei BonPrix, hier kann man aus 4 Licht-Szenarien wählen.
  • Spiegel in ausreichender Menge, man sieht sich also auch von hinten.
  • Haken und Ablagen sind fast in ausreichender Menge sind installiert, es könnten aber 3 mehr sein.

Entwickelt wurde das Store-Konzept mit Unterstützung der Markenarchitekten von dan pearlmanMehr Details gibt es im Film. Der Store ist für alle, die sich für Retail Innovation interessieren, eine klare Empfehlung. Nachdem ich selbst einen Future Store (2008 in Tönisvorst) auf die Beine gestellt habe weiß ich, wovon ich rede. Ich bin froh, dass der Name Future Store an so einen würdigen Nachfolger weitergeben darf. Nichts wie hin also!

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