2 Kommentare
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    Kevin Büttner sagte:

    Ein „Hochgefühl“ kommt bei dieser App nicht wirklich auf.
    Hab mir die mal für Machdeburg installiert als ich da war. Die flog gleich wieder runter. Die kann ja nix. Die zeigt ein Paar Videos an speziellen Orten an. Thats it.
    Was die Jungs von menschortweb da erzählen klingt ja toll, aber was sie produzieren ist wo was von weit weg von ihren eigenen Ansprüchen, das ist fast peinlich.
    Da gibt es heute schon bessere Lösungen und die können einiges mehr.
    Ihre Entwicklung als „Gesamtlösung“ zu bezeichnen ist echt anmaßend.
    Hoffentlich kommt da irgendwann noch mehr.

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    Martin Adam sagte:

    Hallo Kevin,

    was die Machdeburg App angeht, so kann ich Dir nicht einmal widersprechen.
    Wir befinden uns leider in Abhängigkeit von unseren Kunden, die für die Apps bezahlen. Sie sind es, die eine Entscheidung über die Inhalte treffen.
    Das System, das wir entwickelt haben, spiegelt sich in der App nicht einmal annähernd wieder.
    Die Idee der App ist eigentlich gar nicht schlecht.
    Sie richtet sich vor allem an die Magdeburger mit der Aussage: „Verlasst Euer Sofa und lernt Eure Stadt kennen!“.
    Doch diese Aussage wurde bisher nicht von unserem Kunden an die Magdeburger transportiert. Er glaubt, dass die App alleine wegen ihrer Existenz und wegen der in Magdeburg auf den Gehwegen zu findenden „Tapsen“ von den Magdeburgern genutzt werden müsste. Wir haben ihn immer wieder darauf hingewiesen, dass zu einer erfolgreichen App nicht nur eine gute Technik, sondern auch ein gutes Marketing mit einer nachhaltigen Story gehört.
    Die Inhalte stammen übrigens von 50 lokalen Partnern, die verpflichtet sind, regelmäßig neue Inhalte für die App zu produzieren. Das ist eigentlich eine gute Ausgangsposition. Doch auch die Partner sind überfordert, weil ihnen der Sinn der App nicht näher gebracht, bzw. die Story nicht plausibel erklärt wird.
    Die App kann nur funktionieren, wenn sich für den Nutzer Mehrwerte oder Erlebnisse ergeben. Das ist in Magdeburg leider nicht der Fall.
    Das ist aber nicht auf die Technik zurückzuführen. Zu der stehen wir zu 100%. Sie kann weitaus mehr und wir haben in anderen Projekten bewiesen, dass wir mehr zu bieten haben als Andere.
    Die technische Qualität ist natürlich für einen Laien schwer zu erkennen, wenn die Inhalte schwach sind. Aber ich kann versichern, dass wir für unser „Betriebssystem“ viele Dinge vorgedacht und vorentwickelt haben.
    Wir müssen vielleicht unsere Kunden noch mehr in die Pflicht nehmen.
    Aber manchmal muss man eben auch Geld verdienen und dann das tun, was man vielleicht nicht zu 100% vertreten kann.
    Für die meisten Menschen ist der digitale Raum, der sich um den realen Raum herum erschließt noch schwer zu begreifen.
    Wir befinden uns alle in einem Lernprozess.
    Aber ich sehe unsere aktuellen Projekte und bin mir sicher, dass wir beweisen können, was hinter unserem „Betriebssystem“ steckt.
    Das Projekt „Machdeburg“ steht noch am Anfang. Ich würde sagen, wir haben die erste Lernphase abgeschlossen und wir diskutieren aktuell auch mit dem Kunden über Erweiterungen. Mal schauen, was dabei herauskommt.
    Auf jeden Fall vielen Dank dafür, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, einmal darüber zu schreiben.

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