Digital Signage – Unwort im Handel oder immer noch eine Chance?

/ Lesedauer: 1 Minuten 28 Sekunden

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Digital Signage und habe mir eigentlich vorgenommen, diesen Begriff nicht mehr zu verwenden. Doch man wird rückfällig, wie einer unseren letzten Artikel über dieses Thema zeigt. Zu viele „Glücksritter“ haben in den Anfangsjahren zu viele Versprechungen für zu wenig Ergebnis geliefert, das Erfolgsrezept hat sich noch nicht eingestellt. TV-Ads am PoS, werbefinanzierte Netzwerke oder nicht kontextabhängige Botschaften in 3m Höhe (um nur einige Pleiteprojekte zu nennen) haben leider keine Kunden begeistert und erst recht keinen Zusatzumsatz in die Kassen der Händler gespült.

Vor ca. 8 Jahren habe ich versucht, im Rahmen meines Engagements im POPAI-Verband dieses Thema zu pushen. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Entscheider im Handel und der Industrie nichts oder nur sehr wenig mit dem Thema anfangen konnten. Auch an den Lehrstühlen wurde dieses Themam wenn überhaupt, im Bereich „Verkaufsförderung“ beleuchtet, aber nie als direkter Kommunikationskanal betrachtet. Um Klarheit und Transparenz in die Thematik zu bringen, habe ich seinerzeit zusammen mit Silke Reichenbach den Podcast http://www.podmedigital.de ins Leben gerufen, der in 21 Folgen das ganze Thema beleuchten sollte. Auch heute noch können die Folgen in iTunes abonniert werden.

Über den ganzen Zeitraum hinweg bin ich aber immer mit einer Person in Berührung gekommen, die das Thema scheinbar in seiner DNA verankert hat: Bernhard Baer, DER Experte im deutschsprachigen Raum für visuelle Kommunikation am PoS. Keiner hat so viel Erfahrung in diesem Bereich, er kann die Fragen nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich beantworten und entsprechende Lösungen realisieren.

Bernhard Baer hat sich spontan für ein Interview bereiterklärt, besten Dank von dieser Stelle noch einmal dafür. Aber sehr selbst!

Beitragsbild: Israel Sundseth auf Stocksnap.io

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