Supermarktarchäologie für Nostalgiker
Mit der Supermarkthistorie ist es so, wie mit der einen, allgemein bekannten Küchenschublade der Schande. Ewig nicht hineingeschaut und beim Öffnen ist man dann total überrascht, was sich da alles für Kram angesammelt hat. Nach einer langen prokrastinierenden Phase der Ignoranz werden dann aber doch die Ärmel hochgekrempelt, um das Chaos zu sortieren. Dabei kommt man sich schon ein wenig vor wie ein Archäologe, der völlig vergessene Schätze, den ein oder anderen Müll, aber auch besonderes Kulturgut in den Untiefen der Erdschichten ausgräbt. Und nicht selten fällt einem dann Vergangenes in die Hände, dass eine gewisse Nostalgie auslöst.
