5 Fragen an Thorben Fasching von Open Reply

5 Fragen

thorben faschingName: Thorben Fasching

Unternehmen: Open Reply Germany, Agentur für digitale Transformation, mobile Lösungen und vernetzte Plattformen aus der Reply-Gruppe mit Standorten in England, Italien und BeNeLux.

Funktion: Geschäftsführer

Sonstiges: Vizepräsident im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Warum interessierst Du Dich für die Zukunft des Einkaufens?

Ich kaufe selbst gerne ein und bin häufig genug enttäuscht, was mein Einkaufserlebnis betrifft. Daher hoffe ich auf eine Bessserung des Einkaufens in der Zukunft und möchte die Entwicklung gerne mit beeinflussen.

Ist Dir die Zukunft des Einkaufens schon begegnet?

Oh, ja. Ich nutze viele Services von amazon, bspw. same-day-delivery oder auch den Dash-Button. Ich habe aber auch schon online bestellt, offline abgeholt oder umgetauscht. Das sind für mich erste Schritte in die richtige Richtung, die ich „connected commerce“ nenne.

Welche Entwicklung wird die Zukunft des Einkaufens maßgeblich beeinflussen?

Mobile beeinflusst schon eine ganze Weile defintiv das Einkaufen. Bereits heute sind viele stationäre und Online-Einkäufe mobil induziert. Apps konvertieren besser als Online-Shops und location based services bringen Kunden zurück in die Filiale. Tolle und spannende Entwicklungen!

Welcher Trend ist die „Sau, die durchs Dorf getrieben“ wird?

Derzeit hört man unheimlich viel von Beacons und anderen Funktechnologien im Zusammenhang mit dem Buzzword  Proximity Commerce als Alheilmittel für die Revitalisierung des Einzelhandels. Ich halte das für zu kurz gesprungen. Händler, die mehr als einen Absatzort haben (bspw. Filiale, Katalog, Online-Shop) benötigen ein umfassendes, ganzheitliches Konzept, welches man aber agil in kleinen Schritten einführen kann. Das ist deutlich mehr, als einfach mal eine neue Technologie an den POS zu bringen.

Mit wem würdest Du gerne einmal über die Zukunft des Einkaufens diskutieren?

Ich würde zu gerne einmal Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Sundar Pichai und Alexander Dobrindt an einen Tisch bringen und diese Runde moderieren dürfen.

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