ZdE Podcast 227 Brevo: Die AI-Power hinter dem Relationship Marketing
In dieser Folge reden wir mit Brevo über alles, was Marketing gerade spannend macht: Automatisierung, KI, ChatGPT & wie man richtig gute Kundenbeziehungen aufbaut. Du bekommst Einblicke, wie Brevo Unternehmen weltweit hilft, smarter zu kommunizieren – und warum das Marketing der Zukunft ohne KI kaum noch denkbar ist.
Folge direkt anhören:
Die Shownotes
Kundendaten clever nutzen: CRM, Angebotskommunikation & digitale Sichtbarkeit
In dieser Folge von Zukunft des Einkaufens – Retail Innovation Radio spricht Frank Rehme mit Maximilian Model, Geschäftsführer von Brevo (ehemals Sendinblue). Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Händler Kundendaten im Sinne von DSGVO und AI-Act sicher erfassen, strukturieren und für eine intelligente Angebotskommunikation einsetzen können.
Darum geht’s in dieser Episode:
- Warum Kundendaten die Grundlage für KI, CRM und nachhaltige Kundenbeziehungen sind
- DSGVO & Datenschutz: Angstfaktor oder Chance für Vertrauen?
- Praktische Wege, wie Händler Kundendaten gewinnen können – jenseits von Zettel und Bleistift
- Inspiration statt platte Werbung: Kunden gezielt und relevant ansprechen
- Mobile Wallet & Loyalty-Programme als digitale Weiterentwicklung der „Kaffee-Stempelkarte“
- Kanäle wie E-Mail, WhatsApp, SMS und Push-Notifications strategisch nutzen
- Wie Brevo Händler dabei unterstützt, Kundendaten nutzbar zu machen
Mehrwert für dich:
Du erfährst, wie du Kundendaten nicht nur sammelst, sondern mit einfachen Tools intelligent einsetzt – für mehr Relevanz, stärkere Kundenbindung und bessere Sichtbarkeit im digitalen Raum.
Hör jetzt rein und finde heraus, wie du mit CRM und smarter Kommunikation deine Kundenbeziehungen aufs nächste Level bringst!
⸻
Links & Infos
•Brevo: www.brevo.com
Die Folge zum Nachlesen
Zusammenfassung
Frank Rehme und Maximilian Modl erörterten die Herausforderungen der digitalen Kundenansprache im Handel, insbesondere die Angst vor der DSGVO, und stellten Brevo als datenschutzkonforme Lösung zur Sammlung und Nutzung von Kundendaten vor. Sie sprachen über Methoden zur Datenerfassung, den Import von Daten in Brevo und die Bedeutung von Kundenklasterung für personalisiertes Marketing über verschiedene Kanäle wie E-Mail, WhatsApp und Mobile Wallet. Es wurden keine spezifischen nächsten Schritte entschieden.
Details
- Herausforderungen der digitalen Kundenansprache im Handel Frank Rehme und Maximilian Modl diskutieren die Schwierigkeiten, denen sich der Einzelhandel bei der Digitalisierung der Kundenansprache gegenübersieht, insbesondere im Hinblick auf die Angst vor der DSGVO. Frank Rehme betont, dass das Sammeln von Kundendaten trotz der DSGVO von entscheidender Bedeutung ist und als nächste Stufe nach den grundlegenden Kassensystemen in der digitalen Bedürfnispyramide angesiedelt ist.
- Datenschutzkonformität von Brevo Maximilian Modl stellt Brevo als Lösung vor, die vollständige Datenschutzkonformität gewährleistet, da das Unternehmen und seine Server in Deutschland und Frankreich (EU) ansässig sind. Er räumt ein, dass viele Händler Angst vor hohen Strafen bei Datenschutzverstößen haben, versichert jedoch, dass das Risiko für kleinere und mittelgroße Händler, ernsthaft betroffen zu sein, extrem unwahrscheinlich ist, solange keine absichtlichen Fehler gemacht werden.
- Methoden zur Kundendatenerfassung für Händler Maximilian Modl erläutert verschiedene Methoden für stationäre Händler, um Kundendaten über traditionelle Zettel und Stift hinaus zu sammeln. Sie schlagen vor, Daten aus Kassensystemen zu nutzen, QR-Codes auf Flyern für Handy-Anmeldungen zu Treueprogrammen zu verwenden, und betonen, dass es viele kreative Wege gibt, um diesen „verborgenen Schatz“ zu heben. Sie weisen auch darauf hin, dass es kostengünstiger ist, einem Bestandskunden etwas zu verkaufen, als einen Neukunden zu gewinnen.
- Import von Kundendaten in Brevo Maximilian Modl erklärt, dass Kundendaten auf verschiedene Weisen in das Brevo-System importiert werden können, z.B. durch das Hochladen von CSV-Dateien, manuelle Eingabe oder die Verbindung mit Drittsystemen über Schnittstellen, wie z.B. zu Shopware. Sie betonen, dass die Datenbasis für Künstliche Intelligenz unerlässlich ist und Brevo dabei hilft, diese zu schaffen.
- Bedeutung von Kunden-Cluster und Relevanz im Marketing Maximilian Modl betont, dass nicht die Menge der Kundendaten entscheidend ist, sondern die Qualität der Daten und die Fähigkeit, intelligente Dinge damit zu tun, um Kunden nicht zu vergraulen, beispielsweise durch Gießkannenwerbung. Er hebt hervor, dass die Bildung guter Kundensegmente und eine zielgerichtete Ansprache die wichtigsten Faktoren für den Erfolg einer Marketingkampagne sind. Frank Rehme ergänzt, dass das Verständnis der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse entscheidend ist.
- Vielseitige digitale Kommunikationskanäle Maximilian Modl stellt verschiedene digitale Kanäle für die Angebotskommunikation vor, darunter E-Mail, WhatsApp, SMS und Mobile Wallet. Frank Rehme hebt die besondere Bedeutung von WhatsApp hervor, da es eine stärkere Bindung zur Marke schafft und höhere Öffnungsraten als E-Mails bietet. Maximilian Modl schlägt vor, aus einem bestehenden E-Mail-Opt-in ein weiteres Opt-in für WhatsApp zu generieren, um super engagierte Nutzer zu identifizieren und eine „Klaviatur“ verschiedener Kanäle zu nutzen, anstatt nur einen zu wählen.
- Umgang mit Opt-ins und Nutzerrespekt bei WhatsApp Frank Rehme und Maximilian Modl diskutieren die Notwendigkeit separater Opt-ins für verschiedene Kommunikationskanäle, insbesondere für WhatsApp. Maximilian Modl betont, dass es ratsam ist, Nutzer explizit über den Empfang von WhatsApp-Nachrichten zu informieren, da dies ein privater Kanal ist und Respekt gegenüber den Nutzern geboten ist, auch wenn es rechtlich anders möglich wäre.
- Steigerung der Conversion Rate und personalisierte Angebote Maximilian Modl erklärt, wie man die Conversion Rate steigern kann, indem man Links zum Onlineshop bereitstellt, die direkt auf Produktseiten oder den Warenkorb führen. Er schlägt auch den Einsatz von limitierten Gutscheinen vor und die Möglichkeit, Kunden in den Laden oder andere Vertriebskanäle zu lenken, wenn kein Onlineshop vorhanden ist. Frank Rehme und Maximilian Modl erörtern die Nutzung personalisierter QR-Codes für den stationären Handel, um Kunden im Laden zu identifizieren und Profile zu bilden, was Einblicke in Kaufverhalten und Kundenbindung ermöglicht.
- Mobile Wallet als Loyalty-Programm Frank Rehme und Maximilian Modl erklären die Mobile Wallet als digitale Kundenkarte und Loyalty-Programm, ähnlich den traditionellen Kaffeestempelkarten. Maximilian Modl hebt hervor, dass die Mobile Wallet Updates mit speziellen Angeboten als Push-Benachrichtigungen an das Handy senden kann, was eine hohe Aufmerksamkeit generiert.
- Enterprise-Lösung der Mobile Wallet Maximilian Modl erläutert, dass die Mobile Wallet und das Loyalty-Programm eine Enterprise-Lösung von Brevo sind, die über den Self-Service-Standard hinausgeht. Diese Lösung ermöglicht das Design komplexer Treueprogramme mit regelbasiertem Status (z.B. Bronze, Silber, Gold) und entsprechenden Vorteilen. Maximilian Modl erwähnt auch die Möglichkeit von Geolocation-Benachrichtigungen, bei denen Kunden Push-Nachrichten erhalten, wenn sie an einem bestimmten Laden vorbeigehen.
- Benutzerfreundlichkeit und Vorteile von Brevo Frank Rehme lobt die Benutzerfreundlichkeit von Brevo und seine eigene positive Erfahrung, Kampagnen und Newsletter schnell einrichten zu können. Er betont den Mehrwert eines integrierten Systems, das alle kundenbezogenen Aspekte abdeckt und den deutschen Datenschutzgesetzen sowie der europäischen DSGVO entspricht.


gmfteam





Ihr Kommentar
An Diskussion beteiligen?Hinterlassen Sie gern einen Kommentar!