KI-Navi Handel 2025: KI, die im Ladenalltag wirklich hilft
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz im Einzelhandel nicht nur theoretisch diskutiert, sondern ganz konkret im Alltag eingesetzt wird? Genau das wurde 2024 mit dem Projekt „KI-Navi Handel“ – gefördert vom Land NRW – gestartet und 2025 konsequent weitergeführt: praxisnah, verständlich und mit klarem Fokus auf den Nutzen für Händler:innen.
Professionalisierung statt Buzzwords
Aufbauend auf Händlerabenden, Workshops und ersten Pilotprojekten stand 2025 ganz im Zeichen der Alltagstauglichkeit, der Professionalisierung und der nachhaltigen Wissensvermittlung für den Einzelhandel in NRW. Die Nachfrage nach konkreter, niedrigschwelliger Unterstützung ist dabei spürbar gestiegen: Händler:innen wollen keine Buzzwords, sondern Lösungen, die sofort funktionieren. Mit regionalen Formaten – unter anderem in Wuppertal, Mönchengladbach und Düsseldorf – konnte das Projekt weit über 100 Einzelhändler:innen persönlich erreichen.
Digitale Lernangebote: Mehr Reichweite, mehr Routine
Parallel dazu wurden die digitalen Lernangebote gezielt ausgebaut: ein YouTube-Kanal, regelmäßige Live-Webinare und Video-Tutorials sorgen für eine deutlich größere Reichweite des Projekts. In einer neu gegründeten WhatsApp-Gruppe für die Händler-Community entsteht derzeit ein lebendiger Austausch : Fragen aus dem Tagesgeschäft, Erfahrungswerte aus der Praxis und kurze KI-Impulse – schnell, direkt und auf Augenhöhe.
Pilotprojekte: Aus Erfahrungen werden Best Practices
Auf Basis der Pilotprojekte aus 2024 wurden 2025 zudem neue Vorhaben umgesetzt und als Best-Practice-Beispiele dokumentiert. Das stärkt nicht nur die Übertragbarkeit, sondern hilft auch, typische Einstiegshürden zu senken: Was bei Kolleg:innen funktioniert, fühlt sich weniger nach Experiment und mehr nach machbarem nächsten Schritt an.
Fazit
Die Erkenntnisse aus 2025 sind eindeutig: KI wird vor allem dort eingesetzt, wo sie unmittelbar entlastet und sichtbare Mehrwerte schafft – etwa im Marketing, bei Social-Media-Inhalten, Produktfotos und SEO-optimierten Texten. Die zentrale Frage vieler Händler:innen lautet dabei ganz praktisch: Wie lassen sich aus einem einfachen Handyfoto professionelle Produktbilder erzeugen, daraus Videos generieren und direkt passende SEO-Texte sowie Social-Media-Beiträge erstellen? Darüber hinaus zeigt sich ganz klar: Kurze, sehr konkrete Lernformate erzielen die größte Wirkung. Die Kombination aus Präsenz- und Online-Angeboten verstärkt den Lerneffekt, praxisnahe Pilotprojekte schaffen echten Mehrwert – und Community-Formate werden von Händler:innen als besonders wertvoll wahrgenommen.
Ausblick für das kommende Jahr
2026 geht das Team des KI-Navi Handel den nächsten Schritt und setzt den Fokus noch stärker auf Umsetzung: Es werden weitere Pilotprojekte mit Händler:innen gestartet, um KI-Anwendungen direkt im Tagesgeschäft zu erproben, zu bewerten und als nachvollziehbare Best Practices aufzubereiten. Parallel dazu werden weiterhin geeignete KI-Tools unter realen Bedingungen getestet, Stärken und Grenzen dokumentiert und die Ergebnisse übersichtlich auf der Homepage www.ki-navi.net bereitgestellt – als Orientierungshilfe für alle, die schnell ins Tun kommen wollen.
Ein weiterer Baustein bleibt der persönliche Austausch: Auch 2026 werden wir Veranstaltungen vor Ort angeboten. Die Termine werden frühzeitig veröffentlicht – das Team freut sich darauf, die Community dort zu treffen, Fragen aus der Praxis aufzugreifen und gemeinsam an konkreten Lösungen zu arbeiten. Alle aktuellen Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf www.ki-navi.net










Spannender Einblick in die Praxis. Hätte mir bislang nicht vorstellen können, das KI-Navi Handel die Brücke von theoretischen Buzzwords zur echten Entlastung im Ladenalltag schlägt. Insbesondere der Fokus auf regionale Vernetzung und Formate wie die WhatsApp-Gruppe zeigt, dass Digitalisierung am besten durch persönlichen Austausch und Augenhöhe gelingt.
Welches KI-Tool hat die Händler in den Workshops bisher am meisten verblüfft?
Was am meisten Hilft ist alles, was bei der Umsetzung von Social Media Arbeit unterstützt. Eigentlich ein no-brainer. Direkt danach ist alles, was bei der Kundenkommunikation unterstützt, gefragt.