Über Rainer Eckert

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Einträge von Rainer Eckert

Self-Checkout braucht Menschen – warum gute Betreuung den Unterschied macht.

Der SCO-Attendant ist ein wichtiger Erfolgsfaktor beim Self-Checkout. Denn auch wenn Kunden ihre Einkäufe selbst scannen und bezahlen, funktioniert der Prozess nicht immer ohne Unterstützung. Ein Artikel lässt sich nicht scannen. Das System meldet eine Gewichtsdifferenz. Eine Altersfreigabe wird benötigt. Ein Kunde weiß nicht, wie es weitergeht – digitale Bedienprozesse stellen für manche eine Herausforderung dar (siehe ZdE-Beitrag „Wenn verstehen zur Herausforderung wird“). Gleichzeitig wartet an der nächsten Station bereits jemand auf Hilfe.

Let’s do the Time Warp Again!

Unsere kleine Self-Checkout-Geschichte führt uns heute erneut auf eine Zeitreise. In meinem letzten Beitrag haben wir gemeinsam das Jahr 1965 besucht und die ersten Selbsttipp-Kassen der Migros kennengelernt (siehe Selbst-Tipp-Kassen bei Migros 1965).

Once upon a time in Switzerland

Viele halten SCOs für eine Entwicklung der letzten zwanzig Jahre. Tatsächlich begann die Geschichte des Self-Checkouts schon vor mehr als sechzig Jahren in der Schweiz. Bereits 1965 eröffnete die Migros einen Pilot-Store, der seiner Zeit Jahrzehnte voraus war.

Wenn Verstehen zur Herausforderung wird

Kognitive Barrieren sind oft unsichtbar. Sie zeigen sich häufig erst dann, wenn Menschen mit digitalen Systemen in Berührung kommen. Was für die einen selbstverständlich erscheint, kann für andere schnell zur Herausforderung werden.

Höchste Zeit zum Umdenken!

Unsichtbare Behinderungen betreffen deutlich mehr Menschen, als viele glauben. Wenn von Behinderung die Rede ist, denken viele zuerst an sichtbare Einschränkungen. Doch rund 80 % aller Behinderungen sind für andere Menschen nicht sofort erkennbar.

Mit 25 denkt niemand an Behinderungen – mit 70 hast du sie!

Mit 25 denkt niemand an Behinderungen. Solange alles funktioniert, verdrängen die meisten Menschen das Thema. Doch mit zunehmendem Alter verändert sich der Blick auf die Welt – und oft auch der eigene Körper. Dinge, die früher selbstverständlich waren, werden plötzlich anstrengend: kleine Schrift lesen, lange auf Displays schauen oder sich in komplexen Menüs orientieren.