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Heike Scholz

5 todsichere Wege, wie Sie Ihr Sortiment garantiert veralten lassen

6. Mai 2025 / Von Heike Scholz / Lesedauer: 2 Minuten 3 Sekunden
Sortiment veralten lassen

„Sortimentspflege? Wird oft überschätzt. Der Zufall hat schließlich auch seinen Reiz.“ Ein nicht ganz ernst gemeinter (und natürlich völlig überzeichneter) Ratgeber.

Sie haben keine Lust mehr auf ständig neue Anforderungen, verändertes Kundenverhalten oder dieses ständige Gerede vom „Wandel“? Dann sind Sie hier genau richtig. Mit diesen fünf Strategien garantieren Sie, dass Ihr Sortiment zuverlässig altert. Versprochen.

1. Ignorieren Sie konsequent alle Marktentwicklungen

Trends kommen und gehen. Wer heute auf Social Commerce setzt, läuft morgen vielleicht wieder mit der Litfaßsäule durch die Stadt. Also Augen zu, Scheuklappen auf. Nur weil sich Konsumverhalten, Lebensstile oder Technologien ändern, heißt das noch lange nicht, dass Ihr Sortiment davon betroffen ist. Oder?

2. Sehen Sie Kennzahlen als lästige Bürokratiemonster

Wozu soll man sich mit Deckungsbeiträgen, Abverkaufsquoten oder Lagerdrehzahlen beschäftigen, wenn man auch einfach „nach Gefühl“ einkaufen kann? Renner und Penner erkennen Sie doch mit bloßem Auge, spätestens, wenn die Regale leer sind. Zahlen verwirren nur. Vertrauen Sie lieber Ihrem Instinkt. Der hat Sie schließlich auch bis hierher gebracht.

3. Setzen Sie auf Chaos statt auf Struktur

Planung ist was für Kontrollfreaks. Wirklich lebendige Sortimente brauchen keine Analyse und keine Prozesse. Lassen Sie einfach alles laufen, wie es kommt: mal eine Aktion hier, ein Zukauf dort, ein bisschen Bauchgefühl obendrauf. Fertig ist das Sortiments-Bingo. Dass Ihre Mitarbeitenden eines Tages den Überblick verlieren, ist Kollateralschaden. Hauptsache, kreativ und dynamisch.

4. Vergessen Sie, für wen Sie eigentlich einkaufen

Kund*innen? Ach, die wissen doch selbst nicht, was sie wollen. Also kaufen Sie einfach, was Ihnen selbst gefällt oder was im Einkauf gerade besonders günstig war. Ob das zu den Bedürfnissen, Werten oder Lebensrealitäten Ihrer Zielgruppe passt? Na ja, das klärt sich schon irgendwie. Oder eben nicht.

5. Schieben Sie Sortimentspflege und -bereinigung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag

Auslisten? Anpassen? Neu denken? Klingt alles furchtbar anstrengend. Viel eleganter ist es, das Thema Sortimentspflege einfach zu ignorieren. Irgendwann erledigt sich das schon von selbst. Produkte, die keiner mehr kauft, führen schließlich auch kein Eigenleben. Und wozu regelmäßig ausmisten, wenn man stattdessen die Regalfläche einfach ein wenig strecken kann? Denn Warendruck erzeugt Umsatz!

Fazit:

Wenn Sie auch nur zwei dieser Punkte beherzigen, können Sie sich sicher sein: Ihr Sortiment altert zuverlässig.

Spaß beiseite: Es geht auch anders

Wenn Sie ein Sortiment gestalten möchten, das relevant, wirtschaftlich und zukunftsfähig ist, stärken Sie damit Ihr Profil, ziehen gezielt Kund*innen an und schaffen eine verlässliche Grundlage für klare Entscheidungen.

Bestenfalls tun Sie das mit einer strukturierten Grundlage, die Ihnen hilft, Analyse, Bewertung und Umsetzung gezielt anzugehen. Genau das bietet Ihnen mein Online-Selbstlernkurs „Sortimentsanalyse im Handel“.

In 20 Lektionen führt er Sie Schritt für Schritt durch die Analyse, zeigt Potenziale und Lücken auf und hilft Ihnen, passende Maßnahmen daraus abzuleiten. Mit verschiedenen Checklisten, Vorlagen, einem Kennzahlen-Cockpit und dem Dossier Sortimentswissen kompakt haben Sie wichtige Tools direkt zur Hand.

Statt Ihr Sortiment veralten zu lassen, entwickeln Sie es bewusst weiter.

Mehr Informationen zum Kurs.

Heike Scholz

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Kategorie: Schulungen
Schlagworte: Sortimentsanalyse
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